Zwiebel - als Heilpflanze verwenden

Zwiebel

Name: Allium cepa L.
Pflanzennamen im Volksmund: Zwiebellauch, Bolle, Küchenzwiebel, Gartenzwiebel, Sommerzwiebel, Hauszwiebel, Gemeine Zwiebel
Pflanzenfamilie: Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
Verwendung: Innerlich und Äußerlich
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Abszeß, Albuminurie, Alkoholmissbrauch, Asthenie, Blähungen, Bronchitis, Darmparasiten, Diabetes, Frostbeule, Furunkel, Hautgeschwür, Hühnerauge, Husten, Insektenstich, Lunge, Nagelentzündung, Ödem, Ohrensausen, Rheumatismus, Verbrennung, Verstopfung, Warze, Wunde

Steckbrief / Beschreibung

Für einen Botaniker unterscheidet sich die bekannte Zwiebel von den anderen Laucharten nur durch ihre rohrartigen Blätter und die Größe der Knolle. Zwiebeln stammen wahrscheinlich von wildwachsenden Arten aus dem Vorderen Orient ab. Die Zwiebel ist zweifellos die älteste kultivierte Art der zahlreichen Allium-Arten. Schon etwa 4000 v. Chr. bauten die Chaldäer Zwiebelpflanzen an, und einige ägyptische Wandmalereien und Fresken zeigen Darstellungen von dieser Nutz- und Heilpflanze. Bei den Griechen und den Römern waren Zwiebeln sehr beliebt, und im Mittelalter gehörte die Zwiebel zu den Leckerbissen für Feinschmecker. Bis heute ist die Zwiebel ein unentbehrlicher Bestandteil einer jeden guten Küche geblieben.

In Europa wurden zahlreiche Sorten gezüchtet, so findet man bei uns riesige Süßzwiebeln, Gemüsezwiebeln und die kleinen Essigzwiebeln, auch als Cornichon bekannt. Für die Heilzwecke eignen sich die rohen, rot gefärbten, etwas scharfen Schalotten (A. ascalonicum L.) am besten. Sie kommen nirgends wildwachsend vor und sind vermutlich eine Varietät der nordafrikanischen Schalotte. Die wassertreibenden Eigenschaften der Zwiebeln wurden bereits in alten Schriften mehrfach erwähnt.

Frisch geerntete Zwiebeln enthalten viel Wasser, Kohlenhydrate, Neutralfette, Proteide, Mineralsalze, zahlreiche Spurenelemente, Schwefel, zahlreiche unterschiedliche Vitamine sowie flavonoidhaltige Substanzen. Der stechende Geruch der Zwiebeln rührt, wie beim Knoblauch, von einer speziellen Essenz her. Zwiebeln sind wichtige Heilpflanzen, die jedoch bei Verdauungsstörungen, Blutungen und Hautleiden nicht verwendet werden sollten. Auch leicht erregbare oder nervöse Menschen sollten nur wenig Zwiebeln essen.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Zwiebel

abführend, ableitend, antiseptisch (keimtötend), fördert den Auswurf, blutdrucksenkend, gegen Bronchialerkrankungen, erweichend, harntreibend, hautreizend, herzstärkend, gegen Hühneraugen, hustenbekämpfend wundreinigend, narbenbildend (wundheilend), gegen Skorbut, stimulierend (anregend)

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Die Zwiebel wird in der Pflanzenheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Anwendungen mit der Zwiebel in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Abszess, Albuminurie, Alkoholmissbrauch, Asthenie, Blähungen, Bronchitis, Darmparasiten, Diabetes, Frostbeule, Furunkel, Hautgeschwür, Hühnerauge, Husten, Insektenstich, Lunge, Nagelentzündung, Ödem, Ohrensausen, Rheumatismus, Verbrennung, Verstopfung, Warze, Wunde

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Bilder der Zwiebel

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