Wunden – Hausmittel der Naturheilkunde
Vielen bekannten Heilpflanzen und Heilkräutern werden entzündungshemmende, adstringierende, vernarbende und wundheilende Eigenschaften zugeschrieben. Die hier aufgeführten Zubereitungen zur Behandlung von Wunden gelten natürlich nur für oberflächliche kleinere Schnitte oder Abschürfungen. Tiefe, klaffende oder stark verschmutzte Wunden müssen von einem Arzt behandelt werden.
Auf dieser Seite finden Sie Rezepte und Hausmittel mit Heilkräutern und Heilpflanzen, die traditionell bei Wunden angewendet werden.
Gewöhnlicher Odermennig: Seine Blätter und blühenden Sprossspitzen kommen in den Absud im Abschnitt „Säubern u. Auswaschen der Wunde“. Zum Rezept
Odermennig von Pichard, CC BY-SA 3.0
Säubern u. Auswaschen der Wunde
Mit einem der folgenden Absude wird die Wunde großzügig mit viel Flüssigkeit ausgewaschen.
Absud mit Gewöhnlichem Odermennig
Man gibt 90 g Blätter und blühende Sprossspitzen vom Gewöhnlichen Odermennig in 1 Liter Wasser. Die Blätter müssen 10 Minuten kochen, nach dem Abkühlen wird die Flüssigkeit filtriert.
Sicherheitshinweis für den Odermennig »
Absud aus Schwarzerle
Man gibt 30 g Rinde der Schwarzerle in 1 Liter Wasser. Die Rinde muss 10 Minuten kochen, nach dem Abkühlen wird die Flüssigkeit zur Behandlung der Wunde filtriert.
Sicherheitshinweis für die Schwarzerle »
Absud mit Eberraute
Man gibt 30 g Blätter und blühende Sprossspitzen der Eberraute in 1 Liter gesalzenes Wasser. Die Eberraute muss 15 Minuten kochen, nach dem Abkühlen wird die Flüssigkeit zur Behandlung von Wunden filtriert.
⚠️ Hinweis: Die Eberraute kann standortabhängig sehr viel neurotoxisches Thujon enthalten; das betrifft auch die innerliche Anwendung als Wurmmittel – siehe Sicherheitshinweise.
Sicherheitshinweis für die Eberraute »
Absud mit Schlangenknöterich
Man gibt 40 g Wurzeln des Schlangenknöterichs in 1 Liter Wasser. Die Wurzeln müssen 10 Minuten kochen, dann wird die Flüssigkeit sofort filtriert.
Sicherheitshinweis für den Schlangenknöterich »
Absud mit Osterluzei
Man gibt 80 g Wurzeln der Osterluzei in 1 Liter Wasser. Die Osterluzei muss 10 Minuten kochen, nach dem Abkühlen wird die Flüssigkeit zur Behandlung der Wunde filtriert.
⚠️ Hinweis: Die Osterluzei ist giftig; von einer Anwendung wird abgeraten – siehe Sicherheitshinweise.
Sicherheitshinweis für die Osterluzei »
Absud mit Benediktenkraut
Man gibt 60 g Blätter vom Benediktenkraut in 1 Liter Wasser. Die Blätter müssen 10 Minuten kochen, danach wird die Flüssigkeit noch heiß filtriert.
ℹ️ Hinweis: Die Sicherheit in Schwangerschaft und Stillzeit ist laut Monographie nicht ausreichend belegt, weshalb von einer Anwendung in dieser Zeit abgeraten wird.
Sicherheitshinweis für das Benediktenkraut »
Absud mit Hängebirkenblättern
Man gibt 70 g Blätter der Hängebirke in 1 Liter Wasser. Die Blätter müssen 15 Minuten kochen, nach dem Abkühlen wird die Flüssigkeit filtriert.
Sicherheitshinweis für die Hängebirke »
Absud mit dem Schmalblättrigen Weidenröschen
Man gibt 40 g Wurzeln des Schmalblättrigen Weidenröschens in 1 Liter Wasser. Die Wurzeln müssen 20 Minuten kochen, nach dem Abkühlen wird die Flüssigkeit zur Behandlung der Wunde filtriert.
Sicherheitshinweis für das Schmalblättrige Weidenröschen »
Tee (Aufguss) mit Leberblümchen
Man gibt 25 g der getrockneten Heilkräuter in 1 Liter kochendes Wasser. Die Leberblümchen müssen 10 Minuten ziehen.
Sicherheitshinweis für das Leberblümchen »
Absud mit Wurmfarn
Man gibt 15 g Wurzeln vom Wurmfarn in 1 Liter Wasser. Der Absud muss 10 Minuten kochen, danach wird die Flüssigkeit noch heiß filtriert.
ℹ️ Hinweis: Von einer eigenständigen Anwendung wird grundsätzlich abgeraten.
Sicherheitshinweis für den Echten Wurmfarn »
Absud mit Gänsefingerkraut
Man gibt 30 g Wurzeln vom Gänsefingerkraut in 1 Liter Wasser. Die Wurzeln müssen 10 Minuten kochen, danach wird die Flüssigkeit zur Behandlung von Wunden noch heiß filtriert.
Sicherheitshinweis für das Gänsefingerkraut »
Absud mit dem kriechenden Fingerkraut
Man gibt 35 g Wurzeln vom Kriechenden Fingerkraut in 1 Liter Wasser. Die Wurzeln müssen 15 Minuten kochen, nach dem Abkühlen wird die Flüssigkeit zur Behandlung der Wunden filtriert.
Sicherheitshinweis für das Kriechende Fingerkraut »
Absud mit Sanikel
Man gibt 40 g Wurzeln und Blätter vom Sanikel in 1 Liter Wasser. Der Absud muss 10 Minuten kochen, nach dem Abkühlen wird die Flüssigkeit zur Behandlung von Wunden filtriert.
Sicherheitshinweis für den Sanikel »
Absud mit Blutwurz
Man gibt 30 g Wurzeln der Blutwurz in 1 Liter Wasser. Die Wurzeln müssen 15 Minuten kochen, nach dem Abkühlen wird die Flüssigkeit filtriert.
Sicherheitshinweis für die Blutwurz »
Absud mit dem hängenden Nabelkraut
Man gibt 20 g frisch gesammelte Blätter vom hängenden Nabelkraut in 1 Liter Wasser. Die Blätter müssen 10 Minuten kochen, nach dem Abkühlen wird die Flüssigkeit filtriert.
Sicherheitshinweis für das Nabelkraut »
Tee (Aufguss) mit Wermut
Man gibt 10 g Blätter und blühende Sprossspitzen vom Wermut in 1 Liter kochendes Wasser. Die Heilkräuter müssen 10 Minuten ziehen, danach wird die Flüssigkeit filtriert.
Sicherheitshinweis für den Wermut »
Tee (Aufguss) mit Echter Katzenminze
Man gibt 10 g blühende Sprossspitzen der Echten Katzenminze in 1 Liter kochendes Wasser. Die Heilkräuter müssen 12 Minuten ziehen, danach wird der Tee (Aufguss) zur Behandlung der Wunde filtriert.
Sicherheitshinweis für die Katzenminze »
Tee (Aufguss) mit Königsfarn
Man gibt 20 g Wurzeln vom Königsfarn in 1 Liter kochendes Wasser. Die Wurzeln müssen 10 Minuten ziehen, danach wird die Flüssigkeit filtriert.
Sicherheitshinweis für den Königsfarn »
Tee (Aufguss) mit Quendelseide
Man gibt 40 g der gesamten Pflanze in 1 Liter kochendes Wasser. Die Heilkräuter müssen 15 Minuten ziehen, danach wird die Flüssigkeit filtriert.
Sicherheitshinweis für die Quendelseide »
Tee (Aufguss) mit Hundsrose
Man gibt 50 g Blätter der Hundsrose in 1 Liter kochendes Wasser. Die Blätter müssen 10 Minuten ziehen, danach wird die Flüssigkeit zur Behandlung der Wunde filtriert.
Sicherheitshinweis für die Hundsrose »
Absud mit Akanthus
Man gibt 40 g Blätter vom Akanthus in 1 Liter Wasser. Die Blätter müssen vor dem Abseihen 15 Minuten kochen.
Sicherheitshinweis für den Akanthus »
Tee (Aufguss) mit Echtem Lavendel
Man gibt 60 g blühende Sprossspitzen vom Lavendel in 1 Liter kochendes Wasser. Die Blätter müssen 15 Minuten ziehen, danach wird die Flüssigkeit zur Behandlung von Wunden filtriert.
Sicherheitshinweis für den Lavendel »
Tee (Aufguss) mit Pfennigkraut
Man gibt 50 g der gesamten Pflanze in 1 Liter kochendes Wasser. Die Heilpflanzen müssen vor dem Abseihen 10 Minuten ziehen.
Sicherheitshinweis für das Pfennigkraut »
Tee (Aufguss) mit Myrten
Man gibt 40 g Blätter der Myrte in 1 Liter kochendes Wasser. Die Blätter müssen 10 Minuten ziehen, danach wird die Flüssigkeit filtriert.
Sicherheitshinweis für die Myrte »
Tee (Aufguss) mit Hasel
Man gibt 30 g Blätter vom Haselstrauch in 1 Liter kochendes Wasser. Die Blätter müssen vor dem Abseihen 15 Minuten ziehen.
Sicherheitshinweis für die Hasel »
Tee (Aufguss) mit Katzenpfötchen
Man gibt 30 g Blüten der Katzenpfötchen in 1 Liter kochendes Wasser. Die Blüten müssen vor dem Abseihen 10 Minuten ziehen.
Sicherheitshinweis für das Katzenpfötchen »
Tee (Aufguss) mit Essigrosen
Man gibt 50 g Kronblätter der Essigrosen in 1 Liter kochendes Wasser. Der Tee (Aufguss) muss vor dem Abseihen 15 Minuten ziehen.
ℹ️ Hinweis: Die EMA hat Rosenblüten nur äußerlich bei leichten Entzündungen von Mund, Rachen und Haut bewertet – siehe Sicherheitshinweise.
Verbesserung der Heilung
Nachdem die Wunde mit einem Tee (Aufguss) oder Absud ausgewaschen wurde, kann man zur besseren Verheilung eine der folgenden Zubereitungen auf die Wunde auflegen.
Die Blätter einer der im Folgenden aufgeführten Pflanzen werden frisch gesammelt und roh zerstoßen auf die Wunde gelegt: Gemeine Schafgarbe, Knoblauchsrauke, Echte Nelkenwurz, Kriechender Günsel, Kleine Braunelle, Echter Sellerie, Echtes Tausendgüldenkraut, Weißkohl, Wasserdost, Walderdbeeren, Ruprechtskraut, Stachelbeeren, Echte Hauswurz, Walnussbaum, Wasserpfeffer, Kleiner Wiesenknopf, eine der Wegericharten, Ackerschachtelhalm, Mädesüß, Vogelknöterich, Hirtentäschelkraut, Rote Fetthenne, Besenrauke oder Huflattich.
⚠️ Hinweis: Nicht bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten Tausendgüldenkraut nicht anwenden – siehe Sicherheitshinweise.
⚠️ Hinweis: Kohlblätter nicht auf offener Haut und nicht bei bekannter Kohlallergie anwenden – siehe Sicherheitshinweise.
⚠️ Hinweis: Wasserdost gilt als giftig und enthält nach Altmeyers Pyrrolizidinalkaloide; nicht hoch dosieren – siehe Sicherheitshinweise.
⚠️ Hinweis: Die EMA hat für Walnussblätter nur die äußerliche Anwendung anerkannt – siehe Sicherheitshinweise.
ℹ️ Hinweis: Mangels ausreichender Daten wird die äußerliche Anwendung in der Schwangerschaft nicht empfohlen – siehe Sicherheitshinweise.
⚠️ Hinweis: Starke Blutungen sind ein Notfall: Bei Lebensgefahr sofort den Notruf 112 wählen und die Blutung durch direkten Druck auf die Wunde stillen; bei Erwachsenen bedeutet ein Verlust von etwa einem Liter Blut bereits Lebensgefahr. Blutungen im Körperinneren und die Bluterkrankheit gehören in ärztliche Behandlung; Kräutertees ersetzen sie nicht.
⚠️ Hinweis: Nicht angewendet werden sollen Walnussblätter bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff sowie auf offenen Wunden und großflächigen Hautverletzungen.
Zur besseren Verheilung der Wunde kann man auch den reinen, frisch gepressten Saft einer Zitrone auf die Verletzung träufeln. Ebenso eignet sich gequetschter und mit ein wenig kochendem Wasser vermischter Knoblauch.
Auf Vorrat herstellen
Diese Zubereitungen zur Behandlung einer Wunde können auf Vorrat hergestellt werden. Alle Zubereitungen sind gut verschlossen, lichtdicht und kühl in kleineren Flaschen aufzubewahren.
Auszug mit Barbarakraut
Man gibt die zerkleinerten Blätter vom Barbarakraut für 24 Stunden in Olivenöl, danach filtriert man das Öl. Die Wunde wird mit dem Öl abgetupft.
Sicherheitshinweis für das Barbarakraut »
Auszug mit Madonnenlilien
Man gibt die Kronblätter der Madonnenlilie für 8 Stunden in Branntwein. Danach wird der Alkohol filtriert. Die Wunde wird mit dem Alkohol abgetupft.
Sicherheitshinweis für die Madonnenlilie »
Öl mit Tüpfeljohanniskraut
Man legt 500 g frische blühende Sprossspitzen vom Tüpfeljohanniskraut für 12 Tage lang in 1 Liter Olivenöl. Das Gefäß muss während dieser Zeit gut verschlossen sein. Die Wunde wird mit dem Öl abgetupft.
⚠️ Hinweis: Während der Anwendung, auch auf der Haut, intensive Sonne und Solarium meiden – siehe Sicherheitshinweise.
Sicherheitshinweise zu den Pflanzen
Die folgenden Absätze und Hinweise sind wörtlich von den jeweiligen Pflanzenseiten übernommen (erster Absatz des Sicherheitsabschnitts und die Hinweise unter „Anwendung von …“).
Sicherheit & Toxizität von Agrimonia eupatoria (Odermennig)
Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat das Kraut des Odermennigs (Agrimonia eupatoria) als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bewertet: innerlich als Tee, Tinktur oder Flüssigextrakt bei leichtem Durchfall, zum Gurgeln bei leichten Entzündungen in Mund und Rachen sowie äußerlich bei leichten Hautentzündungen und kleinen, oberflächlichen Wunden. Die Bewertung gilt für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene.
ℹ️ Hinweis: Leber- und Gallenleiden gehören nicht zu den von der EMA bewerteten Anwendungsgebieten – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Odermennig – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Odermennig
Sicherheit von Alnus glutinosa (Schwarzerle)
Für Alnus glutinosa liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Schwarzerle – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Schwarzerle
Sicherheit von Artemisia abrotanum (Eberraute)
Standortabhängig haben die Pflanzen unter Umständen einen sehr hohen Gehalt an neurotoxischem Thujon. In der Datenbank TPPT von Agroscope ist die Eberraute für den Menschen als giftig eingestuft. Für Artemisia abrotanum liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
⚠️ Hinweis: Die Eberraute kann standortabhängig sehr viel neurotoxisches Thujon enthalten; das betrifft auch die innerliche Anwendung als Wurmmittel – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Eberraute – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Eberraute
Sicherheit von Bistorta officinalis (Schlangenknöterich)
Für Bistorta officinalis liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Schlangenknöterich – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Schlangenknöterich
Sicherheit von Aristolochia clematitis (Gewöhnliche Osterluzei)
Die Giftpflanzen-Datenbank TPPT von Agroscope stuft die Gewöhnliche Osterluzei für den Menschen als giftig ein (ganze Pflanze). Nach Wikipedia enthalten vor allem die Wurzeln giftige Aristolochiasäuren. Für Aristolochia clematitis liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
⚠️ Hinweis: Die Osterluzei ist giftig; von einer Anwendung wird abgeraten – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Osterluzei – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Osterluzei
Toxizität und offizielle Sicherheitsbewertung von Cnicus benedictus (Benediktenkraut)
Laut EU-Kräutermonographie der EMA/HMPC gilt eine bekannte Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff sowie gegen andere Korbblütler (Asteraceae/Compositae, z. B. Kamille, Ringelblume, Beifuß) als Kontraindikation.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Benediktenkraut – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Benediktenkraut
Toxizität und offizielle Sicherheitsbewertung von Betula pendula/pubescens (Birke)
Birkenblätter-Zubereitungen dürfen laut EU-Kräutermonographie der EMA/HMPC nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder gegen Birkenpollen, sowie in Situationen, in denen eine verringerte Flüssigkeitszufuhr angeraten ist (z. B. bei schwerer Herz- oder Niereninsuffizienz).
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Hängebirke – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Hängebirke
Sicherheit von Epilobium angustifolium (Schmalblättriges Weidenröschen)
Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA hat das Kraut des Schmalblättrigen Weidenröschens (Epilobium angustifolium L.) und/oder des Kleinblütigen Weidenröschens (Epilobium parviflorum Schreb.) als traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Linderung von Beschwerden der unteren Harnwege bei gutartiger Prostatavergrößerung bewertet, etwa bei erschwertem Harnlassen oder häufigem Harndrang. Weidenröschenkraut soll erst angewendet werden, nachdem ernsthafte Erkrankungen durch einen Arzt ausgeschlossen wurden. Es kann langfristig angewendet werden. Für Patienten unter 18 Jahren gibt es keine relevante Anwendung. Zum Zeitpunkt der Bewertung waren keine Nebenwirkungen berichtet.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Schmalblättriges Weidenröschen – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Schmalblättriges Weidenröschen
Sicherheit von Hepatica nobilis (Leberblümchen)
Die Giftpflanzen-Datenbank TPPT von Agroscope stuft die oberirdischen Teile des Leberblümchens für den Menschen als giftig ein. Nach Wikipedia ist es wegen des Protoanemonins in der frischen Pflanze schwach giftig; beim Trocknen wird Protoanemonin in praktisch ungiftige Stoffe umgewandelt. Für Hepatica nobilis liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Leberblümchen – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Leberblümchen
Sicherheit & Toxizität von Dryopteris filix-mas (Wurmfarn)
Wurmfarn-Rhizom gilt nach heutigem Kenntnisstand als toxikologisch problematische Droge und ist als Arzneidroge obsolet — es liegen keine gültigen Monographien der Kommission E, ESCOP oder HMPC mehr vor. Für die historisch beschriebenen Anwendungen (u. a. als Wurmmittel) stehen heute deutlich sicherere, geprüfte Alternativen zur Verfügung.
⚠️ Hinweis: Wurmfarn-Rhizom gilt nach heutigem Kenntnisstand als toxikologisch problematische Droge und ist als Arzneidroge obsolet; die Droge hat eine geringe therapeutische Breite, was eine sichere Selbstanwendung ausschließt – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Echter Wurmfarn – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Echter Wurmfarn
Sicherheit & Toxizität von Potentilla anserina (Gänsefingerkraut)
Gänsefingerkraut gilt bei kurzzeitiger, bestimmungsgemäßer Anwendung als gut verträglich. Wegen des Gerbstoffgehalts (ca. 5–10 %) kann es bei empfindlichem Magen Beschwerden auslösen; bei Reizmagen können Beschwerden verstärkt werden. Schwangere und Stillende sollten es nur nach fachlicher Beratung anwenden.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Gänsefingerkraut – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Gänsefingerkraut
Sicherheit von Potentilla reptans (Kriechendes Fingerkraut)
Für das Kriechende Fingerkraut liegen keine Monographie einer Arzneimittelbehörde (HMPC/EMA, Kommission E, ESCOP) und keine toxikologischen Untersuchungen vor; Hinweise auf eine Giftigkeit sind nicht bekannt.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Kriechendes Fingerkraut – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Kriechendes Fingerkraut
Sicherheit von Sanicula europaea (Wald-Sanikel)
Nach Altmeyers’ Wiedergabe der Monographie hat die Kommission E Sanikelkraut bei leichten Katarrhen der Luftwege positiv bewertet; Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Für Sanicula europaea liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Sanikel – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Sanikel
Sicherheit von Potentilla erecta (Blutwurz)
Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA hat Blutwurz (Tormentillwurzelstock) als traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Linderung von leichtem Durchfall und bei leichten Entzündungen der Mundschleimhaut bewertet. Blutwurz-Arzneimittel dürfen bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff nicht angewendet werden; für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wird die Anwendung mangels Daten nicht empfohlen, ebenso in Schwangerschaft und Stillzeit. Bei Einnahme gegen Durchfall kann die Aufnahme gleichzeitig eingenommener Arzneimittel verzögert werden; das Mittel soll deshalb mindestens eine Stunde vor oder nach anderen Arzneimitteln eingenommen werden. Als Nebenwirkung können leichte Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen auftreten. Bei wiederkehrendem Durchfall oder blutigem Stuhl, bei Durchfall länger als 3 Tage oder Mundbeschwerden länger als 1 Woche soll ein Arzt aufgesucht werden.
⚠️ Hinweis: Die EMA empfiehlt Blutwurz-Arzneimittel nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie nicht in Schwangerschaft und Stillzeit – siehe Sicherheitshinweise.
ℹ️ Hinweis: Die EMA hat Blutwurz nur bei leichtem Durchfall und leichten Entzündungen der Mundschleimhaut bewertet – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Blutwurz – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Blutwurz (Tormentill)
Sicherheit von Umbilicus rupestris (Nabelkraut)
Für Umbilicus rupestris liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Nabelkraut – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Nabelkraut
Sicherheit & Toxizität von Artemisia absinthium (Wermut)
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA, Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel HMPC) hat eine EU-Monographie für Wermutkraut (Artemisia absinthium L., herba) veröffentlicht. Sie beschreibt es als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bei vorübergehender Appetitlosigkeit und bei leichten Verdauungs- bzw. Magen-Darm-Beschwerden.
ℹ️ Hinweis: Wermutkraut und Wermutöl enthalten Thujon, das das BfR als starkes Nervengift bezeichnet – siehe Sicherheitshinweise.
⚠️ Hinweis: Die EU-Monographie nennt Gallenwegsverschluss, Gallengangsentzündung und Lebererkrankungen als Gegenanzeigen; bei Gallensteinen vor der Anwendung zum Arzt – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Wermut – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Wermutkraut
Sicherheit von Nepeta cataria (Katzenminze)
Für Nepeta cataria liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Katzenminze – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Katzenminze
Sicherheit von Osmunda regalis (Königsfarn)
Für Osmunda regalis liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Königsfarn – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Königsfarn
Sicherheit von Cuscuta epithymum (Quendelseide)
Für Cuscuta epithymum liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Quendelseide – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Quendelseide
Sicherheit von Rosa canina (Hundsrose)
Die Giftzentrale Bonn (Informationszentrale gegen Vergiftungen NRW) führt die Hagebutte (Rosa canina) als ungiftig. Für Rosa canina liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor. Für die Hagebutten gibt es nach Altmeyers’ Wiedergabe der Kommission-E-Monographie eine Nullmonographie.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Hundsrose – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Hundsrose
Sicherheit von Acanthus mollis (Akanthus)
Der Wahre Bärenklau (Acanthus mollis) ist nicht näher verwandt mit der auch als Bärenklau bekannten Gattung Heracleum aus der Familie der Doldenblütler. Für Acanthus mollis liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Akanthus – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Akanthus
Sicherheit & Toxizität von Lavandula angustifolia (Lavendel)
Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat zwei Monographien zum Echten Lavendel (Lavandula angustifolia Mill.) veröffentlicht: eine für die Lavendelblüten und eine für das ätherische Lavendelöl zum Einnehmen und als Badezusatz. Beide stufen den Lavendel als traditionelles pflanzliches Arzneimittel ein, dessen Anwendung auf langjähriger Erfahrung beruht. Andere Lavendel-Arten sind nicht Gegenstand dieser Bewertungen.
ℹ️ Hinweis: Lavendel kann die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Lavendel – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Lavendel
Sicherheit von Lysimachia nummularia (Pfennigkraut)
Für Lysimachia nummularia liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Pfennigkraut – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Pfennigkraut
Sicherheit von Myrtus communis (Myrte)
Für Myrtus communis liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Myrte – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Myrte
Sicherheit von Corylus avellana (Hasel)
Für Corylus avellana liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor. Die Giftpflanzen-Datenbank der Universität Zürich (Veterinärmedizin) führt die Hasel als ungiftige Pflanze.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Hasel – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Hasel
Sicherheit von Antennaria dioica (Katzenpfötchen)
Für Antennaria dioica liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Katzenpfötchen – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Katzenpfötchen
Sicherheit von Rosa gallica (Essigrose)
Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA hat Rosenblüten (von Rosa gallica, Rosa centifolia und Rosa damascena) als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bei leichten Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut (als Mundspülung) und bei leichten Hautentzündungen (als feuchter Umschlag) bewertet. Bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff dürfen sie nicht angewendet werden; für Kinder unter 12 Jahren wird die Anwendung mangels Daten nicht empfohlen, ebenso in Schwangerschaft und Stillzeit. Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Halten die Beschwerden länger als eine Woche an, soll ein Arzt aufgesucht werden. Der Giftnotruf Berlin zählt Blätter und Blüten von Rosen zu den ungiftigen Pflanzen.
ℹ️ Hinweis: Die EMA hat Rosenblüten nur äußerlich bei leichten Entzündungen von Mund, Rachen und Haut bewertet – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Essigrose – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Essigrose
Sicherheit von Barbarea vulgaris (Barbarakraut)
In der Naturheilkunde findet das Kraut aufgrund des hohen Vitamin-C-Gehalts Anwendung. Die Wirkungen sind nicht wissenschaftlich bestätigt. Für Barbarea vulgaris liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
ℹ️ Hinweis: Die Wirkungen sind nicht wissenschaftlich bestätigt – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Barbarakraut – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Barbarakraut
Sicherheit von Lilium candidum (Madonnenlilie)
Für Lilium candidum liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Madonnenlilie – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Madonnenlilie
Sicherheit & Toxizität von Hypericum perforatum (Johanniskraut)
Johanniskraut kann die Wirkung zahlreicher Arzneimittel abschwächen, weil es Leberenzyme aktiviert. Die EU-Monographie der EMA nennt bei höheren Hyperforin-Tagesdosen Einschränkungen bei gleichzeitiger Anwendung mit Gerinnungshemmern, Immunsuppressiva, Proteasehemmern (HIV-Therapie) und weiteren über Leberenzyme abgebauten Arzneimitteln. Auch die Wirksamkeit hormoneller Verhütungsmittel („Pille“) kann vermindert sein; zusätzliche Verhütungsmaßnahmen werden empfohlen. Wer regelmäßig Arzneimittel einnimmt, sollte vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen.
⚠️ Hinweis: Johanniskraut kann die Wirkung von Medikamenten (u. a. Antibabypille, Gerinnungshemmer, Immunsuppressiva, HIV-Mittel) abschwächen – siehe Sicherheitshinweise.
⚠️ Hinweis: Während der Anwendung, auch auf der Haut, intensive Sonne und Solarium meiden – siehe Sicherheitshinweise.
ℹ️ Hinweis: Bei Beschwerden über ein bis zwei Wochen hinaus ärztlichen Rat einholen – siehe Sicherheitshinweise.
ℹ️ Hinweis: Nach der EMA-Monographie wird die innere Anwendung unter 18 Jahren und die äußere Anwendung bei Hautentzündungen unter 12 Jahren nicht empfohlen – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Echtes Johanniskraut – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
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Quellen
Grundlage der bisherigen Texte:
- Geheimnisse und Heilkräfte der Pflanzen. Verlag Das Beste, ISBN-10: 3716600261
- Der Kosmos Heilpflanzenführer: Über 600 Heil- und Giftpflanzen Europas, Franckh Kosmos Verlag, ISBN-10: 3440162680
- RHS Die große Pflanzen-Enzyklopädie von A – Z, DK Verlag Dorling Kindersley, ISBN-10: 3831017298
- Wikipedia - Heilpflanze
- Wikipedia - Liste von Heilpflanzen
- Wikipedia - Pflanzenheilkunde
- Das große Lexikon der Heilpflanzen: 550 Pflanzen und ihre Anwendungen, Dorling Kindersley Verlag GmbH, ISBN 3831032327
Für die Überarbeitung gelesen:
- EMA/HMPC – European Union herbal monograph on Agrimonia eupatoria L., herba (2015) (Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen, Kinder, Schwangerschaft/Stillzeit, Nebenwirkungen, Arztbesuch) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Odermennig)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; keine Angaben einer Giftinformationszentrale oder des BfR; gelesen am 23.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Schwarzerle)
- Wikipedia – Eberraute (Abschnitt „Eberraute in der Küche als Gewürz“, nur Wikipedia; keine Angaben einer Giftinformationszentrale oder des BfR; gelesen am 15.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Eberraute)
- Giftpflanzen-Phytotoxin-Datenbank (TPPT) der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope (Artemisia abrotanum: Mensch „toxic“, oberirdische Teile; gelesen am 16.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Eberraute)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; gelesen am 15.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Eberraute, Barbarakraut)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; keine Angaben einer Giftinformationszentrale oder des BfR; gelesen am 22.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Schlangenknöterich)
- Giftpflanzen-Phytotoxin-Datenbank (TPPT) der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope (Aristolochia clematitis: Mensch „toxic“, ganze Pflanze; gelesen am 21.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Osterluzei)
- Wikipedia – Gewöhnliche Osterluzei („Die Wurzeln der Osterluzei enthalten bis zu einem Prozent wasserunlöslicher, giftiger Aristolochiasäuren“; nur Wikipedia, gekennzeichnet; gelesen am 21.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Osterluzei)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; gelesen am 21.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Osterluzei)
- EMA/HMPC – European Union herbal monograph on Cnicus benedictus L., herba (übernommen in die Sicherheitshinweise: Benediktenkraut)
- EMA/HMPC – European Union herbal monograph on Betula pendula/pubescens, folium (übernommen in die Sicherheitshinweise: Hängebirke)
- EMA – European Union herbal monograph on Epilobium angustifolium L. and/or Epilobium parviflorum Schreb., herba (Epilobii herba) (Zusammenfassung zur EU-Monographie: „willow herb can be used by patients with benign prostatic hyperplasia (BPH) for the relief of lower urinary tract symptoms“; „should only be used after serious conditions have been excluded by a medical doctor“; „may be taken long term“; „no relevant use in patients under 18 years of age“; „no side effects had been reported“; gelesen am 31.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Schmalblättriges Weidenröschen)
- Giftpflanzen-Phytotoxin-Datenbank (TPPT) der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope (Hepatica nobilis: Mensch „toxic“, oberirdische Teile (oder ganze Pflanze); gelesen am 17.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Leberblümchen)
- Wikipedia – Leberblümchen („als schwach giftig bezeichnet“; Umwandlung beim Trocknen in „praktisch ungiftig“e Stoffe; nur Wikipedia; gelesen am 17.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Leberblümchen)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; gelesen am 17.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Leberblümchen)
- AWL.ch – Wurmfarn (Dryopteris filix-mas): Giftigkeit, Inhaltsstoffe & Status (übernommen in die Sicherheitshinweise: Echter Wurmfarn)
- AWL.ch – Gänsefingerkraut (Potentilla anserina) (u. a. Kommission-E-Bewertung) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Gänsefingerkraut)
- Wikipedia – Kriechendes Fingerkraut (keine Angaben zu Inhaltsstoffen, Anwendung oder Sicherheit; gelesen am 31.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Kriechendes Fingerkraut)
- Altmeyers Enzyklopädie – Saniculae herba (Kommission E: „leichte Katarrhe der oberen Luftwege“; „Es sind keine unerwünschten Wirkungen bekannt.“; Kontraindikation „Allergische Reaktionen gegen die Pflanze“; Kommission E nach Altmeyers’ Wiedergabe der Monographie; gelesen am 31.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Sanikel)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung für Sanicula europaea; gelesen am 31.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Sanikel)
- EMA – Tormentillae rhizoma (EU-Monographie EMA/HMPC/5513/2010, Abschnitte 4.1–4.8) (Übersetzung nah am englischen Wortlaut; gelesen am 15.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Blutwurz)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; keine Angaben einer Giftinformationszentrale oder des BfR; gelesen am 21.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Nabelkraut, Quendelseide, Pfennigkraut, Myrte)
- EMA/HMPC: European Union herbal monograph on Artemisia absinthium L., herba, Revision 1 (2017) (Anwendungsgebiete, Thujon-Grenze, Gegenanzeigen, Warnhinweise, Kinder, Schwangerschaft, präklinische Daten) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Wermut)
- BfR: Modegetränk Absinth: BfR rät beim Konsum zur Vorsicht! (2003) (Thujon als Nervengift, Vorkommen) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Wermut)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; keine Angaben einer Giftinformationszentrale oder des BfR; gelesen am 17.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Katzenminze, Königsfarn, Katzenpfötchen)
- Giftzentrale Bonn – Hagebutte (Rosa canina L.) (Giftigkeit „ungiftig“, Synonym Hundsrose; gelesen am 16.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Hundsrose)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; gelesen am 16.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Hundsrose, Hasel)
- Altmeyers Enzyklopädie – Rosae pseudo-fructus cum fructibus („Kommission E - Monographie : Nullmonographie“; Kommission E nach Altmeyers’ Wiedergabe der Monographie; gelesen am 16.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Hundsrose)
- Wikipedia – Wahrer Bärenklau (Einleitung: Abgrenzung zur Gattung Heracleum) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Akanthus)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung für Acanthus mollis) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Akanthus)
- EMA/HMPC – Community herbal monograph on Lavandula angustifolia Miller, flos (Blüten: Gegenanzeige, Kinder, Schwangerschaft, Verkehrstüchtigkeit) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Lavendel)
- EMA/HMPC – Community herbal monograph on Lavandula angustifolia Miller, aetheroleum (Öl: Kinder, Schwangerschaft) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Lavendel)
- EMA – Lavandulae flos, herbal medicinal product (Art, Stand der Überprüfung) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Lavendel)
- EMA – Lavandulae aetheroleum, herbal medicinal product (Art, Stand der Überprüfung) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Lavendel)
- Giftpflanzen-Datenbank der Universität Zürich (Veterinärmedizin) (Corylus avellana: „Ungiftige Pflanze (keine Giftpflanze)“; gelesen am 16.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Hasel)
- EMA – Rosae flos (Community herbal monograph EMA/HMPC/137299/2013, Abschnitte 4.1–4.8) (Übersetzung nah am englischen Wortlaut; gelesen am 15.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Essigrose)
- Giftnotruf Berlin – Pflanzen („Rosen“ unter „Ungifte Pflanzen – Blätter/Blüten“; gelesen am 15.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Essigrose)
- Wikipedia – Winterkresse (Abschnitt „Anwendung als Heilpflanze“; gelesen am 15.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Barbarakraut)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; keine Angaben einer Giftinformationszentrale oder des BfR; TPPT und Uni Zürich nur zu anderen Lilium-Arten; gelesen am 31.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Madonnenlilie)
- EMA/HMPC – European Union herbal monograph on Hypericum perforatum L., herba, Revision 1 (Wechselwirkungen, UV, Alter, Dauer, Schwangerschaft, Nebenwirkungen) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Echtes Johanniskraut)
- EMA – Hyperici herba, herbal medicinal product (Art, Stand der Überarbeitung) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Echtes Johanniskraut)
- NIH/NCCIH – St. John’s Wort: Usefulness and Safety (Photosensibilität auch bei Anwendung auf der Haut) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Echtes Johanniskraut)
Häufige Fragen zu Wunden
Für welche Wunden gelten die Zubereitungen?
Die hier aufgeführten Zubereitungen zur Behandlung von Wunden gelten natürlich nur für oberflächliche kleinere Schnitte oder Abschürfungen.
Wann muss eine Wunde ärztlich behandelt werden?
Tiefe, klaffende oder stark verschmutzte Wunden müssen von einem Arzt behandelt werden.
Wie werden die Zubereitungen auf Vorrat aufbewahrt?
Alle Zubereitungen sind gut verschlossen, lichtdicht und kühl in kleineren Flaschen aufzubewahren.