Hängebirke - als Heilpflanze verwenden

Hängebirke

Hängebirke

Name: Betula pendula Roth
Pflanzennamen im Volksmund: Sandbirke, Weißbirke, Warzenbirke
Pflanzenfamilie: Birkengewächse (Betulaceae)
Wuchshöhe: 20 bis 30 m
Verwendung: Innerlich und Äußerlich,
Die pharmazeutische Industrie, die kosmetische Industrie und die Tiermedizin verwendet Inhaltsstoffe dieser Pflanze
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Achselschweiß, Cholesterin, Fettleibigkeit, Frühjahrskur, Gesichtsfarbe, Gicht, Haut, Hitzewallung, Flechte, Nierensteine, Ödem, Rheumatismus, Schweißfüße, Schwitzen, Steinerkrankungen, Transpiration, Verletzungen, Wechseljahre, Wunde

Steckbrief / Beschreibung

Die Hängebirke ist ein in vielen Gebieten Europas wachsender Baum. Die Hängebirken stellen an den Nährstoffgehalt des Bodens wenig Ansprüche, sie werden auch gerne in Gärten als Zierbäume gepflanzt. In den Mischwäldern ist die Hängebirke leicht an der weiß schimmernden Rinde, den bogenförmig herabhängenden Zweigen und dem zierlichen Wuchs zu erkennen. Nach der Reife der walzenförmigen, weiblichen Kätzchen fallen die kleinen, geflügelten Nüsschen der Hängebirken ab und werden durch den Wind verbreitet.

Das, je nach Standort und Alter des Baumes, rötliche oder gelblichweiße Holz wird zu Wagnerarbeiten, für Holzschuhe, Möbelfurniere und Schindeln verwendet. Aus dem Saft der Birken stellt man Haarwasser her. Die angenehm duftenden Blätter der Hängebirken eignen sich für einen blutreinigenden Tee. Die dünnen, elastischen Zweige der Hängebirken werden in der finnischen Sauna verwendet. Früher stellte man aus den Zweigen auch Besen her. Aus dem Birkenholz gewinnt man durch trockene Destillation Birkenholzteer, diesen verwendet man medizinisch gegen Hautparasiten. Die engen Verwandten der Hängebirke, die Moor- oder Haarbirke unterscheiden sich durch ihre unbehaarten und nicht hängenden junge Zweige. Die jungen Zweige der Hängebirke dagegen sind kahl und etwas klebrig.

Die Hängebirke ist ein 20 bis 30 m hoher Baum. Der Stamm ist schlank und grazil, die Rinde junger Bäume goldbraun und glatt. Die Rinde älterer Hängebirken ist weiß und seidig. Die unbehaarten Blätter sind dreieckig oder rautenförmig und an der Spitze gezähnt. Die sich im April und Mai bildenden männlichen Kätzchen sind gelborange und lang. Die weiblichen Kätzchen sind hingegen kurz und gestielt.

Standort / Hier findet man Hängebirken

Die Hängebirke wächst im gesamten europäischen Raum mit Ausnahme der Gebiete rund um das Mittelmeer. Der Baum wächst bevorzugt in lichten Wälder. Man findet die Hängebirke bis in Höhenlagen von 2000 m.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Hängebirke

stimulierend (anregend), antiseptisch (keimtötend), blutreinigend, gallensekretionsfördernd, harntreibend, narbenbildend (wundheilend) und schweißtreibend

Verwendete Pflanzenteile

In der Naturheilkunde benutzt man von der Hängebirke die Knospen und die Rinde, den Saft des Baumes während des Frühlings und die von Juni bis September gesammelten Blätter. Diese werden rasch und schonend im Schatten getrocknet.

Inhaltsstoffe des Hängebirke

Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind: Gerbstoffe, ätherisches Öl, Harz, Glykoside.

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Die Hängebirke wird in der Pflanzenheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Anwendungen mit der Hängebirke in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Achselschweiß, Cholesterin, Fettleibigkeit, Frühjahrskur, Gesichtsfarbe, Gicht, Haut, Hitzewallung, Flechte, Nierensteine, Ödem, Rheumatismus, Schweißfüße, Schwitzen, Steinerkrankungen, Transpiration, Verletzungen, Wechseljahre, Wunde

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Bilder der Hängebirken

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Hängebirkeblüte

Hängebirke

Betula pendula Roth
Foto: Willow
Bestimmte Rechte vorbehalten

Hängebirke, Rinde

Hängebirke

Rinde der Sandbirke
Foto: Rüdiger Kratz
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Birken

Hängebirke

Birken im Herbst
Foto: Darkone
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