Gartenlexikon A bis Z

Birke

Die 10 bis 25 m hoch werdende Birke wird gern in Gärten angepflanzt. Die weiße weiße, papierdünne Rinde der Bäume, die sich in Fetzen vom Stamm löst, und die dazwischen auftretenden schwarzen Borkenteile bilden einen wirkungsvollen und schmucken Kontrast.

Birke

Betula pendula, Birke

Bereits ab Anfang Im Mai erfreut man sich an dem frischen, hellgrünen Laub und den langen Blütenkätzchen der Birkenbäume. Die Birke ist ein schnellwüchsiger Baum. Junge Birken wachsen 1 m und mehr im Jahr.

Bei älteren Birken sind die herabhängenden Zweige charakteristisch für das Erscheinungsbild dieser Bäume. Lästig werden im Herbst manchmal die großen Mengen des abgeworfenen feinen Laubes, das der Wind bis in alle Ecken des Grundstücks weht.

Birken sind anspruchslos und gedeihen in praktisch jedem Boden. Ihre Wurzeln wachsen feuchten Bereichen entgegen. Man sollte die Birken deshalb nicht in der Nähe von Abwasserleitungen pflanzen. Die Wurzeln durchdringen feinste undichte Stellen und verursachen dann ein Verstopfen der Leitung.

Die Birke in der Naturheilkunde

In der Pflanzenheilkunde benutzt man von der Birke die jungen Knospen, die Rinde, den im Frühling gesammelten Saft und die von Juni bis September gesammelten Blätter. Diese sollten schnell und schonend im Schatten getrocknet werden.

> Die Birke in der Naturheilkunde

Die Birke wirkt stimulierend (anregend), antiseptisch (keimtötend), blutreinigend, gallensekretionsfördernd, harntreibend, narbenbildend (wundheilend) und schweißtreibend.

Anwendungen mit Birke in der Pflanzenheilkunde finden Sie unter folgenden Stichworten: Achselschweiß, Cholesterin, Fettleibigkeit, Frühjahrskur, Gesichtsfarbe, GichtHarnstoff, Haut, Hitzewallung, Flechte, Nierensteine, Ödem, Rheumatismus, Schweißfüße, Schwitzen, Steinerkrankungen, Transpiration, Verletzungen, Wechseljahre, Wunde

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