Birke - als Heilpflanze verwenden

Birke / Betula pendula

Birke

Name: Betula L.
Pflanzennamen im Volksmund: Hängebirke (Gewöhnliche Birke, Harzbirke, Rauhbirke, Sandbirke, Weißbirke, Warzenbirke), Moorbirke
(Besenbirke, Behaarte Birke, Haarbirke)
Familie: Betula pendula Roth
Betula pubescens Ehrhart
Verwendung: Innerlich und Äußerlich,
Die pharmazeutische Industrie verwendet Inhaltsstoffe dieser Pflanze
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Achselschweiß, Cholesterin, Fettleibigkeit, Frühjahrskur, Gesichtsfarbe, GichtHarnstoff, Haut, Hitzewallung, Flechte, Nierensteine, Ödem, Rheumatismus, Schweißfüße, Schwitzen, Steinerkrankungen, Transpiration, Verletzungen, Wechseljahre, Wunde

Steckbrief / Beschreibung

Die fast überall in Europa vorkommende Hängebirke gehört zu den Bäumen die nur geringe Ansprüche an den Nährstoffgehalt des Bodens stellen. In unseren europäischen Mischwäldern ist die Hängebirke leicht an der weiß schimmernden Rinde, den herab gebogenen Zweigen und dem zierlichen Wuchsbild zu erkennen. Nachdem die walzenförmigen, weiblichen Kätzchen gereift sind, fallen die kleinen, geflügelten Nüsschen der Birke ab und werden durch den Wind in neue Gebiete verbreitet. Das rötlich oder gelblich-weiß gefärbte Holz wird zu Wagnerarbeiten, für Holzschuhe, Möbelfurniere und Dachschindeln verwendet.

Aus dem Birkensaft stellt man Haarwasser her, die angenehm frisch duftenden Birkenblätter lassen sich zu einem blutreinigenden Tee aufgießen. Die dünnen, peitschenartigen Birkenzweige verwendet man in Finnland, Dänemark und Schweden in der Sauna. Bei der Herstellung von Reisigbesen benutzt man oftmals die elastischen, dünnen Zeige einer Birke. Bereits früher gewann man durch Destillation Birkenholzteer; dieser wird medizinisch bei Hautparasiten benutzt oder man reibt sich vorbeugend gegen saugende und stechende Insekten die Haut damit ein.

Die Hängebirke ähnelt sehr stark der Moor- oder Haarbirke (Betula pubescens Ehrhart). Die jungen Zweige der Hängebirke  sind kahl und leicht klebrig; die jungen Zweige der Moorbirke sind behaart und nicht hängend. Die Birke ist ein Baum mit einer Wuchshöhe von 20 bis 30 m. Der Stamm einer Birke ist schlank, die junge Rinde goldbraun und glatt. Ältere Rinde nimmt eine weiße Färbung an, die Oberflächenstruktur wird matt seidig. Die unbehaarten Blätter einer Birke sind rautenförmig oder dreieckig, die Blattspitze ist gezähnt.

Standort / Hier findet man die Birke

Die Birke findet man in fast in ganz Europa und Asien bis in Höhen von etwa 2000 m. Bevorzugte Standorte der Birke sind lichte Wälder und Moore. Die Bäume sind überwiegend in Gebieten mit einem gemäßigterem Klima zu finden.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung

Die Birke wirkt stimulierend (anregend), antiseptisch (keimtötend), blutreinigend, gallensekretionsfördernd, harntreibend, narbenbildend (wundheilend) und schweißtreibend.

Verwendete Pflanzenteile

In der Naturheilkunde verwendet man von der Birke die jungen Knospen, die Rinde, den im Frühling gesammelten Saft und die von Juni bis September gesammelten Blätter. Diese sollten schnell und schonend im Schatten getrocknet werden.

Inhaltsstoffe der Birke

Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind Saponine, Gerbstoffe, ätherische Öle, Harz, Flavonoide, Glykoside, Vitamin C

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Die Birke wird in der Naturheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Anwendungen mit Birke in der Naturheilkunde finden Sie auf folgenden Seiten: Achselschweiß, Cholesterin, Fettleibigkeit, Frühjahrskur, Gesichtsfarbe, Gicht, Harnstoff, Haut, Hitzewallung, Flechte, Nierensteine, Ödem, Rheumatismus, Schweißfüße, Schwitzen, Steinerkrankungen, Transpiration, Verletzungen, Wechseljahre, Wunde.

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Bilder der Birke

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Birke / Betula pendula

Birke

Betula pendula, Foto: Darkone
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Birke / Betula pendula

Birke

Betula pendula
Foto: Rüdiger Kratz, Lizenz: GFDL