Schweißfüße - Heilen mit Pflanzen S

Strümpfe, Socken oder Schuhe mit Beimischungen aus synthetischen Materialien begünstigen die Entstehung von Fußleiden wie Pilzerkrankungen und Schweißfüßen. Das die Menschen schwitzen ist völlig normal und dient der Regulation  unserer Körpertemperatur und dem Ausscheiden von Giftstoffen. Einige Menschen sind jedoch von übermäßigem Fußschweiß betroffen, dies kann zu sozialen und psychischen Problemen bei den Betroffenen führen. Der Fußschweiß wird durch Mikroorganismen zersetzt, die kann zu einer unangenehmen Geruchsbildung führen. Heilpflanzen und Heilkräuter können die Bildung von Schweiß, auch bei Schweißfüßen, hemmen.

Auf dieser Seite finden Sie Rezepte und Hausmittel zur Reduzierung von Fußschweiß mit Heilkräutern und Heilpflanzen.

Schwitzen reduzieren, Schweißfüße behandeln

Von einer dieser Zubereitungen gegen eine übermäßige Produktion von Fußschweiß trinkt man täglich 2 Tassen, eine davon Abends vor dem Schlafengehen.

Stieleichenblätter und Hängebirkenblättern
Man gibt eine Mischung von je 25 g Hängebirken- und Stieleichenblätter in 1 Liter kochendes Wasser. Die Blätter müssen vor dem Abseihen 10 Minuten ziehen.

Absud mit Ackerschachtelhalm
Man gibt 50 g der getrockneten Heilpflanze in 1 Liter Wasser. Der Ackerschachtelhalm muss vor dem Abseihen 20 Minuten kochen.

Absud mit Tannennadeln
Man gibt 30 g Tannennadeln in 5 Liter Wasser. Der Absud muss 15 Minuten kochen, danach seiht man die Tannennadeln ab und gibt die gesamte Flüssigkeit in ein Vollbad. Für ein Fußbad gegen die Schweißfüße reduziert man die angegebene Menge entsprechend.

Tee (Aufguss) mit echtem Salbei
Man gibt 15 g Salbeiblätter in 1 Liter kochendes Wasser. Die Heilkräuter müssen 5 Minuten ziehen. Von dieser Zubereitung zur Verminderung von Fußschweiß trinkt man täglich bis zu 3 Tassen.

Tee (Aufguss) mit bittersüßem Nachtschatten
Man gibt 10 g vom bittersüßem Nachtschatten in 1 Liter kochendes Wasser. Der Tee (Aufguss) muss 5 Minuten ziehen, man trinkt über den Tag verteilt nur 1 Tasse in kleinen Schlucken. Gurgeln gegen eine Rachenentzündung

Ackerschachtelhalm und echtem Salbei
Bei feuchten, schweißigen Füßen bestreut man seine Socken innen mit dem Pulver vom Ackerschachtelhalm oder dem echtem Salbei.

Tinktur mit Ackerschachtelhalm
Ebenfalls ein gut wirksames Mittel gegen feuchte und schweißige Füße ist eine Tinktur aus dem Ackerschachtelhalm. Man bestreicht die Fußsohlen und Zehen vor dem Anziehen der Socken oder Strümpfe täglich mit der Tinktur. Zur Herstellung der Ackerschachtelhalmtinktur gibt man 100 g vom Ackerschachtelhalm in 100 ml 90 prozentigem Alkohol. Die Heilkräuter müssen 3 Wochen in dem Alkohol ziehen, danach filtriert man die Tinktur und bewahrt sie in einer gut verschlossenen Flasche auf.

Fußbäder mit Huflattich
Man gibt 100 g getrocknete Blätter vom Huflattich in 1 Liter Wasser. Die Blätter müssen 10 Minuten ziehen. Zur Behandlung der schweißig feuchten Füße macht man 1 mal täglich ein Bad in dem lauwarmen Aufguss.

Zum desodorieren der Schweißfüße

Ein Voll- oder Fußbad zum Desodorieren macht man mit einem Absud aus Stieleichenrinde. Zur Herstellung des Absudes nimmt man 500 g zerkleinerte Rinde der Stieleiche. Diese gibt man in 4 Liter kochendes Wasser. Die Rinde muss vor dem filtrieren 20 Minuten kochen.

Für ein desodorierendes Bad gegen den unangenehmen Geruch der Schweißfüße eignen sich auch die Aufgüsse folgender Pflanzen:

Tee (Aufguss) mit echtem Lavendel
Tee (Aufguss) mit Walnussbaumblättern
Tee (Aufguss) mit Rosmarin
Tee (Aufguss) mit echtem Salbei
Tee (Aufguss) mit Echtem Thymian

Die Vorbereitung eines desodorierenden Heilbades mit einem Tee (Aufguss) besteht aus zwei Etappen. Zuerst wird ein konzentrierter Tee (Aufguss) mit 500 g der Heilpflanze in 4 bis 5 Litern Wasser zubereitet. Danach wird die erhaltene Flüssigkeit abgeseiht und direkt vor dem Bad dem warmen Badewasser zugegeben.

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