Rosmarin - als Heilpflanze verwenden

Rosmarin

Rosmarin

Name: Rosmarinus officinalis
Pflanzennamen im Volksmund: nicht bekannt
Pflanzenfamilie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Wuchshöhe: 50 bis 150 cm
Verwendung: Innerlich und Äußerlich
Die pharmazeutische und die kosmetische Industrie verwendet Inhaltsstoffe dieser Pflanze
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Asthenie, Asthma, Bäder, Cholesterin, Falten vorbeugen, Gallenblase, Gedächtnis, Haut, Leber, Nervosität, Runzeln, Rheumatismus, Schlaf, Verdauung, Verstauchung, Zahn

Steckbrief / Beschreibung

Wie viele andere Heilkräuter und Gewürzpflanzen unter den Lippenblütlern, liegt auch das Ursprungsgebiet des Rosmarin im Mittelmeergebiet. In Mitteleuropa wird der Rosmarin als Gewürzpflanze angebaut. Rosmarin wächst verwildert nur in den warmen Lagen rund um das Mittelmeer. Schon im Altertum wurde der Rosmarin von den Griechen und Römern als ausgezeichnete Gewürz- und Heilpflanze kultiviert. Die medizinischen Eigenschaften des Rosmarins beruhen vor allem auf seinem hohen Gehalt an ätherischen Ölen.

Durch Destillation der ätherischen Öle mit Alkohol stellte man schon im 16. Jahrhundert aus Rosmarinblüten Lavendelblüten und Poleiminze, das berühmte Aqua Reginae Hungariae her. Dieses königlich ungarische Wasser soll dabei geholfen haben, Königin Isabella von Ungarn im 72. Lebensjahr von ihren Gelenkschmerzen zu heilen. Wie viele Lippenblütler auch wirkt der Rosmarin stimulierend (anregend) auf das Nervensystem. In der Naturheilkunde wird der Rosmarin äußerlich zur Schmerzlinderung bei Rheumatismus angewandt, innerlich verwendet man diese Heilkräuter gegen Verdauungsschwäche, zur Förderung der Gallensekretion und als harntreibendes Mittel.

Standort / Hier findet man Rosmarin

Die Pflanze ist in den warmen Lagen des Mittelmeergebietes beheimatet. Mittlerweile findet man den Rosmarin auch ganzjährig in vielen Gärten im gemäßigten europäischen Raum. Der Rosmarin bevorzugt trockene, sonnige Standorte mit kalkreichen Böden.

Rosmarin Anbau im Garten mit Informationen zu Sorten, Pflege, Ernte, Konservierung (Trocknen, Einfrieren) und Verwendung können Sie hier nachlesen.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Rosmarin

Der Rosmarin wirkt antiseptisch (keimtötend), gallentreibend, harntreibend, krampflösend, magenwirksam (verdauungsfördernd), stimulierend (anregend), tonisch, desodorierend und wundheilend. Der Geruch vom Rosmarin ist intensiv aromatisch, der Geschmack ist leicht harzig und etwas bitter.

Verwendete Pflanzenteile

In der Naturheilkunde benutzt man von dem Rosmarin die Blüten und die Blätter.

Inhaltsstoffe des Rosmarins

Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind: ätherische Öle, Terpene, Kampfer, Glykoside, Saponin, Cholin

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Der Rosmarin wird in der Naturheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Anwendungen mit dem Rosmarin in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Asthenie, Asthma, Bäder, Cholesterin, Falten vorbeugen, Gallenblase, Gedächtnis, Haut, Leber, Nervosität, Runzeln, Rheumatismus, Schlaf, Verdauung, Verstauchung, Zahn

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Bilder des Rosmarins

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Rosmarin

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Foto: D.-R. D. Luria
Lizenz: GFDL

Rosmarin

Rosmarin

Foto: H. Zell
Lizenz: GFDL