Rizinus - als Heilpflanze verwenden

Rizinus

Name: Ricinus L.
Pflanzennamen im Volksmund: Palma Christi, Wunderbaum
Pflanzenfamilie: Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae)
Verwendung: Innerlich und Äußerlich
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Arthritis, Schuppen, Verstopfung

Steckbrief / Beschreibung

Der ursprünglich in den tropischen Gebieten Afrikas und Indiens beheimatete Rizinusstrauch wird gerne in Gärten der mediterranen Gebiete als Ziergewächs angepflanzt. In sehr warmen Gebieten findet man Plantagen zur Gewinnung von Rizinusöl. Die marmorierten Samen des Rizinus sind glatt und glänzend. Rizinussamen enthalten 45 bis 85 Prozent Öl mit ca. 20 Prozent Proteinen sowie das sehr gefährliche, in Öl nicht lösliche Pflanzengift Rizin. Diese Substanz verbleibt nach dem kalten Auspressen der Samen in den Pressrückständen. Bereits 3 bis 4 Rizinussamen können bei einem Kind, etwa 15 Samen bei einem Erwachsenen tödlich wirken. Es ist größte Vorsicht geboten, da bisher kein Gegengift bekannt ist. Bereits die Ägypter und Griechen schätzten das Rizinusöl als Heilmittel. Rizinusöl half bei Verstopfung; als Haarwuchs- und Haaraufhellungsmittel wurde das Öl der Rizinussamen äußerlich angewandt. Noch heute wird Rizinusöl als mildes Abführmittel verwendet.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Rizinus

abführend, erweichend, milchtreibend (fördert die Milchsekretion)

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Rizinus wird in der Pflanzenheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Anwendungen mit Rizinus in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Arthritis, Schuppen, Verstopfung

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Bilder des Rizinus

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