Brust straffen – Hausmittel der Naturheilkunde
Jegliche Veränderung des Brustgewebes, in Form von Knötchen oder eine Deformierung der weiblichen Brust, die nicht auf die Menstruation zurückzuführen ist, muss von einem Arzt untersucht werden. Es könnte sich im schlimmsten Fall um ein Krebsgeschwür handeln.
Mit zunehmendem Alter leiden viele Frauen an einem Erschlaffen oder einer Senkung der Brüste. Gezielt angewandte Gymnastik, Sport und kalte Duschen können einer schlaffen Brust entgegenwirken. Auch Heilpflanzen und Heilkräutern wird nachgesagt, dass sie dabei helfen, eine schlaffe Brust zu straffen.
Auf dieser Seite finden Sie Rezepte und Hausmittel, die traditionell zur Straffung einer schlaffen Brust angewendet werden.
Hirtentäschelkraut: Die frisch gesammelte Pflanze kommt in den Absud im Abschnitt „Behandlungen zur Straffung der Brust“. Zum Rezept
Capsella bursa-pastoris
Hirtentäschel von
Dalgial, CC BY-SA 3.0
Behandlungen zur Straffung der Brust
Frauenmanteltinktur
Man gibt 100 g Blätter vom Frauenmantel für 8 Tage in 1,5 Liter 90-prozentigen Alkohol. Mit dieser Tinktur bestreicht man die Brust einmal täglich.
Sicherheitshinweis für den Frauenmantel »
Absud mit Hirtentäschelkraut
Man gibt 60 g der frisch gesammelten Pflanze in 1 Liter Wasser. Der Absud muss 10 Minuten kochen, danach wird er filtriert. Mit dem erkalteten Absud bestreicht man die Brust einmal täglich.
Sicherheitshinweis für das Hirtentäschelkraut »
Konzentrierter Absud mit Feldthymian
Man gibt 50 g der ganzen Pflanze in 1 Liter Wasser. Die Heilkräuter müssen 20 Minuten kochen, danach wird der Absud filtriert. Mit dem erkalteten Absud tränkt man eine Kompresse und trägt damit die Zubereitung auf die Brust auf.
Sicherheitshinweis für den Feldthymian »
Absud aus Gewöhnlichem Frauenmantel
Man gibt 50 g Blätter und blühende Sprossspitzen vom Gewöhnlichen Frauenmantel in 1 Liter Wasser. Die Heilkräuter müssen 10 Minuten kochen. Mit dem erkalteten Absud tränkt man eine Kompresse und trägt damit die Zubereitung täglich auf die Brust auf.
Sicherheitshinweise zu den Pflanzen
Die folgenden Absätze und Hinweise sind wörtlich von den jeweiligen Pflanzenseiten übernommen (erster Absatz des Sicherheitsabschnitts und die Hinweise unter „Anwendung von …“).
Sicherheit & Toxizität von Alchemilla vulgaris (Frauenmantel)
Frauenmanteltee ist bei Überempfindlichkeit kontraindiziert; darüber hinaus sind bei üblicher Anwendung keine Nebenwirkungen bekannt. Bei Überdosierung können Brechreiz oder Magen-Darm-Reizungen auftreten.
⚠️ Hinweis: Nach heutigem Kenntnisstand gilt eine unbegrenzte Anwendung von Frauenmantel während der gesamten Schwangerschaft nicht als grundsätzlich unbedenklich; insbesondere im letzten Trimester sollte eine höhere Dosierung nur nach Rücksprache mit Ärztin/Arzt oder Hebamme erfolgen – siehe Sicherheitshinweise.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Frauenmantel – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Frauenmantel
Sicherheit & Toxizität von Capsella bursa-pastoris (Hirtentäschel)
Als einzige Gegenanzeige gilt Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff; Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Für Jugendliche und Kinder unter 18 Jahren wird die Anwendung nicht empfohlen. In Schwangerschaft und Stillzeit ist die Sicherheit nicht belegt und die Anwendung wird nicht empfohlen. Bei Verschlimmerung der Beschwerden ist ärztlicher Rat einzuholen.
⚠️ Hinweis: Starke Blutungen sind ein Notfall: Bei Lebensgefahr sofort den Notruf 112 wählen und die Blutung durch direkten Druck auf die Wunde stillen; bei Erwachsenen bedeutet ein Verlust von etwa einem Liter Blut bereits Lebensgefahr. Blutungen im Körperinneren und die Bluterkrankheit gehören in ärztliche Behandlung; Kräutertees ersetzen sie nicht.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Hirtentäschelkraut – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Hirtentäschelkraut
Sicherheit von Thymus pulegioides (Feldthymian)
Für Thymus pulegioides liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor; die EU-Monographien zu Thymian gelten nur für Thymus vulgaris und Thymus zygis.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Feldthymian – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
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Quellen
Grundlage der bisherigen Texte:
- Geheimnisse und Heilkräfte der Pflanzen. Verlag Das Beste, ISBN-10: 3716600261
- Der Kosmos Heilpflanzenführer: Über 600 Heil- und Giftpflanzen Europas, Franckh Kosmos Verlag, ISBN-10: 3440162680
- RHS Die große Pflanzen-Enzyklopädie von A – Z, DK Verlag Dorling Kindersley, ISBN-10: 3831017298
- Wikipedia - Heilpflanze
- Wikipedia - Liste von Heilpflanzen
- Wikipedia - Pflanzenheilkunde
- Das große Lexikon der Heilpflanzen: 550 Pflanzen und ihre Anwendungen, Dorling Kindersley Verlag GmbH, ISBN 3831032327
Für die Überarbeitung gelesen:
- PharmaWiki – Frauenmantel (übernommen in die Sicherheitshinweise: Frauenmantel)
- Mütterberatung.de – Frauenmanteltee in der Schwangerschaft: Wirkung & Dosierung (übernommen in die Sicherheitshinweise: Frauenmantel)
- PharmaNow – Gerstenkorn, Hagelkorn & Co.: Tee im Auge? (übernommen in die Sicherheitshinweise: Frauenmantel)
- EMA/HMPC – Community herbal monograph on Capsella bursa-pastoris (L.) Medikus, herba (übernommen in die Sicherheitshinweise: Hirtentäschelkraut)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung für T. pulegioides; Thymi herba/aetheroleum nur T. vulgaris, T. zygis; gelesen am 15.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Feldthymian)
Häufige Fragen zum Straffen der Brust
Wann muss eine Veränderung der Brust ärztlich untersucht werden?
Jegliche Veränderung des Brustgewebes, in Form von Knötchen oder eine Deformierung der weiblichen Brust, die nicht auf die Menstruation zurückzuführen ist, muss von einem Arzt untersucht werden.
Woran leiden viele Frauen mit zunehmendem Alter?
Mit zunehmendem Alter leiden viele Frauen an einem Erschlaffen oder einer Senkung der Brüste.