Wechseljahre – Hausmittel der Naturheilkunde

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Unter Wechseljahren (Klimakterium) versteht man die Jahre der hormonellen Umstellung des weiblichen Körpers vor und nach der Menopause. Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern ein natürlicher Lebensabschnitt der Frauen.

Bei einigen Frauen sind die Wechseljahre von unterschiedlichen Störungen begleitet, bei denen traditionell Zubereitungen aus Heilpflanzen und Heilkräutern angewendet werden.

Auf dieser Seite finden Sie Rezepte und Hausmittel mit Heilkräutern und Heilpflanzen, die traditionell bei Störungen während der Wechseljahre angewendet werden.

Baldrian (Valeriana officinalis): doldenartiger Blütenstand mit kleinen rosaweißen Blüten über gefiederten Blättern

Baldrian: Seine frischen Wurzeln kommen in den Auszug im Abschnitt „Nervöse Anspannung und innere Unruhe“. Zum Rezept

Baldrian von Pichard, CC BY-SA 3.0

Allgemeine Beschwerden der Wechseljahre

Absud mit Zuckertang

Man gibt 100 g klein gehackten Zuckertang in 1 Liter kaltes Wasser. Zuerst lässt man den Tang 4 Stunden ziehen, dann setzt man das Wasser zusammen mit dem Zuckertang zum Kochen auf. Nach 2 Minuten Kochzeit wird der Absud gefiltert. Von diesem Absud trinkt man täglich 3 Tassen.

Sicherheitshinweis für die Laminarien »

Tee (Aufguss) mit Einjährigem Bingelkraut

Man gibt 30 g Blätter vom Bingelkraut in 1 Liter kochendes Wasser. Die Heilkräuter müssen 15 Minuten ziehen. Von diesem Tee (Aufguss) trinkt man an 10 Tagen pro Monat 3 Tassen über den Tag verteilt.

Sicherheitshinweis für das Bingelkraut »

Nervöse Anspannung und innere Unruhe

Diese Zubereitungen verwendet man bei innerer Unruhe während der Wechseljahre.

Tee (Aufguss) mit Schwarznessel

Man gibt 30 g der Heilpflanze in 1 Liter kochendes Wasser. Die Schwarznesseln müssen vor dem Abseihen 10 Minuten ziehen, man trinkt täglich 2 Tassen.

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Auszug aus Baldrian

Man lässt 10 g frische Wurzeln vom Baldrian über Nacht in einer Tasse kaltem Wasser ziehen. Der Auszug wird morgens auf nüchternen Magen getrunken.

Sicherheitshinweis für den Baldrian »

Gegen Wallungen und Herzklopfen

Tee (Aufguss) mit Echtem Salbei

Man gibt 25 g Blüten und Blätter vom Echten Salbei in 1 Liter kochendes Wasser. Die Heilkräuter müssen 10 Minuten ziehen. Von diesem Tee (Aufguss) gegen Wallungen und Herzklopfen trinkt man 3 Tassen über den Tag verteilt.

Sicherheitshinweis für den Salbei »

Stieleichenblätter und Hängebirkenblätter

Man gibt eine Mischung von je 25 g Hängebirken- und Stieleichenblätter in 1 Liter kochendes Wasser. Die Blätter müssen vor dem Abseihen 10 Minuten ziehen. Von dieser Anwendung trinkt man morgens und abends jeweils eine Tasse.

Sicherheitshinweis für die Stieleiche » · Sicherheitshinweis für die Hängebirke »

Absud mit Ackerschachtelhalm

Man gibt 50 g der getrockneten Heilpflanze in 1 Liter Wasser. Der Ackerschachtelhalm muss vor dem Abseihen 20 Minuten kochen. Von diesem Absud trinkt man 1 bis 2 Tassen über den Tag verteilt.

⚠️ Hinweis: Bei Erkrankungen, bei denen weniger getrunken werden soll (z. B. schwere Herz- oder Nierenerkrankungen), ist Zinnkraut zur Durchspülung nicht geeignet – siehe Sicherheitshinweise.

Sicherheitshinweis für den Ackerschachtelhalm »

Gefäßstörungen, Beckenschmerzen, Blutungen

Diese Zubereitungen werden traditionell angewendet, um während der Wechseljahre unregelmäßige Blutungen, Gefäßstörungen und Beckenschmerzen zu behandeln.

Brennnessel

Man trinkt täglich etwa 100 ml frisch gepressten Saft der Großen Brennnessel.

ℹ️ Hinweis: In Schwangerschaft und Stillzeit wird von der Anwendung abgeraten.

Sicherheitshinweis für die Große Brennnessel »

Absud aus Gewöhnlichem Frauenmantel

Man gibt 30 g vom Gewöhnlichen Frauenmantel in 1 Liter Wasser. Die Heilpflanzen müssen 10 Minuten kochen und vor dem Abseihen weitere 5 Minuten ziehen. Von diesem Absud zur Behandlung von Beschwerden der Wechseljahre trinkt man 3 Tassen über den Tag verteilt.

Sicherheitshinweis für den Frauenmantel »

Absud mit Hirtentäschelkraut

Man gibt 30 g vom Hirtentäschelkraut in 1 Liter Wasser. Die Heilkräuter müssen 10 Minuten kochen und vor dem Abseihen weitere 10 Minuten ziehen. Von diesem Absud trinkt man täglich 2 Tassen.

⚠️ Hinweis: Starke Blutungen sind ein Notfall: Bei Lebensgefahr sofort den Notruf 112 wählen und die Blutung durch direkten Druck auf die Wunde stillen; bei Erwachsenen bedeutet ein Verlust von etwa einem Liter Blut bereits Lebensgefahr. Blutungen im Körperinneren und die Bluterkrankheit gehören in ärztliche Behandlung; Kräutertees ersetzen sie nicht.

Sicherheitshinweis für das Hirtentäschelkraut »

Tee (Aufguss) mit Sumpf- oder Waldziest

Man gibt 30 g vom Sumpf- oder Waldziest in 1 Liter kochendes Wasser. Die Heilpflanzen müssen 10 Minuten ziehen. Von diesem Tee (Aufguss) trinkt man täglich 3 Tassen.

Sicherheitshinweis für den Ziest »

Absud mit Sauerdorn (=Berberitze)

Man gibt 30 g Rinde vom Sauerdorn in 1 Liter Wasser. Die Rinde muss 10 Minuten kochen. Von dem Sauerdornabsud trinkt man täglich 2 große Tassen.

Sicherheitshinweis für den Sauerdorn »

Absud mit dem Stechenden Mäusedorn

Man gibt 30 g in kleine Stücke geschnittene Wurzeln vom Mäusedorn in 1 Liter Wasser. Die Wurzeln müssen 2 Minuten kochen und vor dem Abseihen weitere 10 Minuten ziehen. Von diesem Absud zur Behandlung von Beschwerden der Wechseljahre trinkt man 3 Tassen über den Tag verteilt.

Sicherheitshinweis für den Mäusedorn »

Absud mit Rosskastanien

Man gibt 30 g Rinde der Rosskastanien in 1 Liter Wasser. Die Kastanienrinde muss 10 Minuten kochen und vor dem Abseihen weitere 5 Minuten ziehen. Von dem Rosskastanienabsud trinkt man täglich 2 Tassen.

⚠️ Hinweis: Die Giftzentrale Bonn stuft die Rosskastanie als gering giftig ein; alle Pflanzenteile sind giftig, besonders die grünen Samenschalen und die unreifen Früchte – siehe Sicherheitshinweise.

Sicherheitshinweis für die Gewöhnliche Rosskastanie »

Tee (Aufguss) mit dem Großen oder Kleinen Wiesenknopf

Man gibt 30 g der Heilpflanze in 1 Liter kochendes Wasser. Der Wiesenknopf muss 10 Minuten ziehen. Man trinkt täglich 2 Tassen von dieser Zubereitung.

Sicherheitshinweis für den Großen Wiesenknopf » · Sicherheitshinweis für den Kleinen Wiesenknopf »

Absud mit Roten Weinreben

Man gibt 50 g Blätter der Roten Weinrebe in 1 Liter Wasser. Die Weinrebenblätter müssen 10 Minuten kochen und vor dem Abseihen weitere 10 Minuten ziehen. Von diesem Absud zur Behandlung der Beschwerden während der Wechseljahre trinkt man 3 Tassen über den Tag verteilt.

Sicherheitshinweis für die Weinrebe »

Tee (Aufguss) mit Wasserpfeffer

Man gibt 30 g Wasserpfeffer in 1 Liter kochendes Wasser. Die Heilkräuter müssen 10 Minuten ziehen. Diesen Tee (Aufguss) sollte man stets frisch zubereiten, man trinkt über den Tag verteilt eine Tasse in kleinen Schlucken.

Sicherheitshinweis für den Wasserpfeffer »

Sicherheitshinweise zu den Pflanzen

Die folgenden Absätze und Hinweise sind wörtlich von den jeweiligen Pflanzenseiten übernommen (erster Absatz des Sicherheitsabschnitts und die Hinweise unter „Anwendung von …“).

Sicherheit von Laminaria digitata und Laminaria hyperborea (Laminarien)

Für Laminaria digitata und Laminaria hyperborea liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Laminarien – Heilpflanzen der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Laminarien

Sicherheit von Mercurialis annua (Einjähriges Bingelkraut)

In der Datenbank TPPT von Agroscope ist das Einjährige Bingelkraut für den Menschen als giftig eingestuft; giftig ist die ganze Pflanze. Nach Wikipedia ist das frische Bingelkraut schwach giftig und kann unter Umständen bei Weidevieh zu Vergiftungen führen.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Bingelkraut – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Bingelkraut

Sicherheit von Ballota nigra (Schwarznessel)

Nach Wikipedia wird das Kraut der Schwarznessel (Herba Ballotae nigrae) zum Teil noch in der Volksheilkunde angewandt, etwa als leichtes Beruhigungsmittel bei krampfartigem Husten und Nervosität. Die traditionellen Anwendungen können nicht mit klinischen Daten belegt werden. Die Europäische Wissenschaftliche Gesellschaft für Phytotherapie (ESCOP) hat eine Monographie zum Schwarznesselkraut (Ballotae nigrae herba) veröffentlicht; die Kommission E hat keine Monographie erstellt. Für Ballota nigra liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Schwarznessel – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Schwarznessel

Toxizität und offizielle Sicherheitsbewertung von Valeriana officinalis (Baldrian)

Laut HMPC-Bewertungsbericht der EMA sollten Baldrianwurzel-Präparate nicht bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Baldrian angewendet werden. Die gleichzeitige Einnahme mit anderen beruhigenden (sedierenden) Mitteln wird nicht empfohlen, da Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen werden können.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Baldrian – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Baldrian

Sicherheit & Toxizität von Salvia officinalis (Salbei)

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat Salbeiblätter (Salviae officinalis folium) als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bewertet. Die Monographie gilt für den Tee aus zerkleinerten Blättern sowie für bestimmte Extrakte und Tinkturen, angewendet bei leichten Verdauungsbeschwerden, übermäßigem Schwitzen, Entzündungen in Mund und Rachen und leichten Hautentzündungen. Das ätherische Salbeiöl ist nicht Teil dieser Monographie; dazu hat die EMA eine eigene Stellungnahme veröffentlicht.

⚠️ Hinweis: Die EMA empfiehlt Salbeiblätter für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mangels Daten nicht – siehe Sicherheitshinweise.

ℹ️ Hinweis: Die EMA nennt für Salbeizubereitungen eine Thujon-Obergrenze und rät, bei anhaltenden Beschwerden nach ein bis zwei Wochen ärztlichen Rat einzuholen – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Salbei – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Salbei

Sicherheit & Toxizität von Quercus robur (Eichenrinde)

Eine länger dauernde innerliche Anwendung gerbstoffreicher Eichenrinden-Zubereitungen sollte vermieden werden. Bei Durchfall, der länger als 3–4 Tage anhält, bei Blut im Stuhl, Fieber, starken Schmerzen oder Anzeichen von Austrocknung ist ärztliche Abklärung nötig.

⚠️ Hinweis: Nach heutigem Kenntnisstand sollte Eichenrinde nicht bei nässenden, großflächigen Ekzemen angewendet werden; bei Säuglingen und Kindern wird vor der Anwendung eine fachliche Beurteilung empfohlen – siehe Sicherheitshinweise.

ℹ️ Hinweis: Für die Anwendung von Eichenrinden-Zubereitungen bei Kindern wird eine fachliche Beurteilung empfohlen – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Stieleiche – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Stieleiche

Toxizität und offizielle Sicherheitsbewertung von Betula pendula/pubescens (Birke)

Birkenblätter-Zubereitungen dürfen laut EU-Kräutermonographie der EMA/HMPC nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder gegen Birkenpollen, sowie in Situationen, in denen eine verringerte Flüssigkeitszufuhr angeraten ist (z. B. bei schwerer Herz- oder Niereninsuffizienz).

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Hängebirke – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Hängebirke

Sicherheit & Toxizität von Equisetum arvense (Zinnkraut)

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat Ackerschachtelhalmkraut als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bewertet: innerlich zur Erhöhung der Harnmenge, um bei leichten Harnwegsbeschwerden eine Durchspülung zu erreichen (unterstützend), und äußerlich zur unterstützenden Behandlung oberflächlicher Wunden. Die folgenden Hinweise beziehen sich auf diese Bewertung.

ℹ️ Hinweis: Bei Fieber, Beschwerden beim Wasserlassen, Krämpfen oder Blut im Urin bitte ärztlich abklären lassen – siehe Sicherheitshinweise.

⚠️ Hinweis: Die EMA empfiehlt die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren nicht – siehe Sicherheitshinweise.

⚠️ Hinweis: Bei Erkrankungen, bei denen weniger getrunken werden soll (z. B. schwere Herz- oder Nierenerkrankungen), ist Zinnkraut zur Durchspülung nicht geeignet – siehe Sicherheitshinweise.

ℹ️ Hinweis: Mangels ausreichender Daten wird die äußerliche Anwendung in der Schwangerschaft nicht empfohlen – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Ackerschachtelhalm – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Ackerschachtelhalm

Toxizität und offizielle Sicherheitsbewertung von Urtica dioica/urens (Brennnessel)

Laut EU-Kräutermonographie der EMA/HMPC ist die Anwendung kontraindiziert bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff sowie in Situationen, in denen eine verringerte Flüssigkeitszufuhr angeraten ist (z. B. schwere Herz- oder Niereninsuffizienz).

ℹ️ Hinweis: Laut EU-Kräutermonographie sollte die Anwendungsdauer 2 bis 4 Wochen nicht überschreiten – siehe Sicherheitshinweise.

⚠️ Hinweis: Nach heutigem Kenntnisstand sollte Brennnessel nicht angewendet werden, wenn eine verringerte Flüssigkeitszufuhr angeraten ist, z. B. bei Wassersucht infolge schwerer Herz- oder Niereninsuffizienz – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Große Brennnessel – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Große Brennnessel

Sicherheit & Toxizität von Alchemilla vulgaris (Frauenmantel)

Frauenmanteltee ist bei Überempfindlichkeit kontraindiziert; darüber hinaus sind bei üblicher Anwendung keine Nebenwirkungen bekannt. Bei Überdosierung können Brechreiz oder Magen-Darm-Reizungen auftreten.

⚠️ Hinweis: Nach heutigem Kenntnisstand gilt eine unbegrenzte Anwendung von Frauenmantel während der gesamten Schwangerschaft nicht als grundsätzlich unbedenklich; insbesondere im letzten Trimester sollte eine höhere Dosierung nur nach Rücksprache mit Ärztin/Arzt oder Hebamme erfolgen – siehe Sicherheitshinweise.

⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Frauenmantel – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Frauenmantel

Sicherheit & Toxizität von Capsella bursa-pastoris (Hirtentäschel)

Als einzige Gegenanzeige gilt Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff; Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Für Jugendliche und Kinder unter 18 Jahren wird die Anwendung nicht empfohlen. In Schwangerschaft und Stillzeit ist die Sicherheit nicht belegt und die Anwendung wird nicht empfohlen. Bei Verschlimmerung der Beschwerden ist ärztlicher Rat einzuholen.

⚠️ Hinweis: Starke Blutungen sind ein Notfall: Bei Lebensgefahr sofort den Notruf 112 wählen und die Blutung durch direkten Druck auf die Wunde stillen; bei Erwachsenen bedeutet ein Verlust von etwa einem Liter Blut bereits Lebensgefahr. Blutungen im Körperinneren und die Bluterkrankheit gehören in ärztliche Behandlung; Kräutertees ersetzen sie nicht.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Hirtentäschelkraut – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Hirtentäschelkraut

Sicherheit von Stachys sylvatica und Stachys palustris (Ziest)

Für Stachys sylvatica und Stachys palustris liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Ziest – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Ziest

Sicherheit von Berberis vulgaris (Sauerdorn)

Nach der Giftinformationszentrale Bonn ist die Berberitze gering giftig, besonders die Wurzelrinde, gefolgt von der Stammrinde; Blüten, Fruchtfleisch und Samen sind in der Regel alkaloidfrei. Die WHO-Monographie zur Berberitzenrinde rät wegen fehlender Sicherheitsdaten von der Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit und bei Kindern unter 12 Jahren ab (Kopie auf e-lactancia.org). Nach Altmeyers’ Wiedergabe hat die Kommission E zur Wurzelrinde eine Negativmonographie veröffentlicht. Für Berberis vulgaris liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.

⚠️ Hinweis: Rinde und Wurzel des Sauerdorns enthalten Berberin; nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit und nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Sauerdorn – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Sauerdorn (Berberitze)

Sicherheit von Ruscus aculeatus (Mäusedorn)

Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA hat den Wurzelstock des Stechenden Mäusedorns als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bewertet: bei Schweregefühl in den Beinen infolge leichter Venenbeschwerden sowie bei Juckreiz und Brennen durch Hämorrhoiden, nachdem ein Arzt ernste Ursachen ausgeschlossen hat. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie in Schwangerschaft und Stillzeit wird die Anwendung nicht empfohlen. Bei Hautentzündungen, Verhärtungen unter der Haut, Geschwüren, plötzlicher Schwellung eines oder beider Beine, Herz- oder Nierenschwäche sowie bei Blutungen aus dem After soll ein Arzt aufgesucht werden. Nach Altmeyers’ Wiedergabe gibt es auch eine Monographie der Kommission E (venöse Beschwerden, Hämorrhoiden).

ℹ️ Hinweis: Die EMA hat den Mäusedorn bei leichten Venenbeschwerden und Hämorrhoiden bewertet – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Mäusedorn – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Mäusedorn

Sicherheit & Toxizität von Aesculus hippocastanum (Rosskastanie)

Die Giftzentrale Bonn stuft die Rosskastanie als gering giftig ein. Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders die grünen Samenschalen und die unreifen Früchte; sie enthalten Saponine. Als kritische Menge nennt die Giftzentrale eine Kastanie. Nach dem Verschlucken kommt es zu Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen; in der Literatur wurden außerdem Hautrötung, weite Pupillen, Angstgefühle und Schläfrigkeit beobachtet. Weil die Frucht bis zu 4 cm groß sein kann, bleibt sie möglicherweise als Fremdkörper im Magen liegen.

⚠️ Hinweis: Die Giftzentrale Bonn stuft die Rosskastanie als gering giftig ein; alle Pflanzenteile sind giftig, besonders die grünen Samenschalen und die unreifen Früchte – siehe Sicherheitshinweise.

ℹ️ Hinweis: Für Schwangere, Stillende sowie Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren empfiehlt die EMA Rosskastanien-Zubereitungen nicht – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Gewöhnliche Rosskastanie – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Rosskastanie

Sicherheit von Sanguisorba officinalis (Großer Wiesenknopf)

Für Sanguisorba officinalis liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Großer Wiesenknopf – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Großer Wiesenknopf

Sicherheit von Sanguisorba minor (Kleiner Wiesenknopf)

Für Sanguisorba minor liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Kleiner Wiesenknopf – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Kleiner Wiesenknopf

Sicherheit von Vitis vinifera (Europäische Weinrebe)

Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA hat rote Weinblätter (Vitis vinifera) bei chronischer Veneninsuffizienz sowie als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bei schweren Beinen, bei Juckreiz und Brennen durch Hämorrhoiden und bei empfindlichen Hautkapillaren bewertet; unter 18 Jahren sowie in Schwangerschaft und Stillzeit wird die Anwendung nicht empfohlen. Nach der Datenbank der Universität Zürich (Veterinärmedizin) sind Weintrauben für Hunde stark giftig; die Giftpflanzen-Datenbank TPPT von Agroscope stuft die Weinrebe für den Menschen als hautreizend ein.

⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Aufgüsse nicht am Auge anwenden – siehe Sicherheitshinweise.

ℹ️ Hinweis: Die EMA hat nur die roten Weinblätter bewertet – siehe Sicherheitshinweise.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Weinrebe – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Weinrebe

Sicherheit von Persicaria hydropiper (Wasserpfeffer)

Für Persicaria hydropiper liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.

Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Wasserpfeffer – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.

Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Wasserpfeffer

Verwandte Hausmittel

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Quellen

Grundlage der bisherigen Texte:

  • Geheimnisse und Heilkräfte der Pflanzen. Verlag Das Beste, ISBN-10: 3716600261
  • Der Kosmos Heilpflanzenführer: Über 600 Heil- und Giftpflanzen Europas, Franckh Kosmos Verlag, ISBN-10: 3440162680
  • RHS Die große Pflanzen-Enzyklopädie von A – Z, DK Verlag Dorling Kindersley, ISBN-10: 3831017298
  • Wikipedia - Heilpflanze
  • Wikipedia - Liste von Heilpflanzen
  • Wikipedia - Pflanzenheilkunde
  • Das große Lexikon der Heilpflanzen: 550 Pflanzen und ihre Anwendungen, Dorling Kindersley Verlag GmbH, ISBN 3831032327

Für die Überarbeitung gelesen:

Häufige Fragen zu den Wechseljahren

Was versteht man unter den Wechseljahren?

Unter Wechseljahren (Klimakterium) versteht man die Jahre der hormonellen Umstellung des weiblichen Körpers vor und nach der Menopause.

Sind die Wechseljahre eine Krankheit?

Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern ein natürlicher Lebensabschnitt der Frauen.