Gartenlexikon A bis Z

Baumwachs

Baumwachs verwendet man zum Wundverschluss nach einem Baumschnitt. Mit Baumwachs werden auch Veredlungswunden nach der Pflanzenveredlung verschlossen. Üblicherweise besteht Baumwachs aus Harzen, Leinöl, und Wachsen.

Baumwachs zum Wundverschluss

Baumwachs

Im Handel befinden sich auch Sprühverbände zum Wundverschluss. Einigen Baumwachsen werden zur Basismischung Fungizide beigemischt, so sollen Pilzinfektionen der Gehölzschnittwunden vorgebeugt werden.

Anforderungen an ein gutes Baumwachs

Ein gutes Baumwachs sollte sich immer kalt auftragen lassen, der Wundverschluss sollte über einige Jahre hinweg, auch bei stärkeren Frösten, elastisch bleiben und nicht aufreißen.

Eine Ausnahme bildet das überwiegend bei der Handveredelung angewendete feste Wachs. Ein solches Wachs wird für die Anwendung erhitzt und die veredelten Teilstücke werden werden dann kopfüber in das flüssige Wachs getaucht.

Weitere Anforderungen an ein Baumwachs sind eine sehr gute Verträglichkeit mit der lebenden Substanz des Baumes und die Förderung der KaIlusbildung. Unter Kallusbildung versteht man die Überwucherung der Wunde mit neugebildetem Rindenmaterial. Bei größeren Wunden wird durch die Verwendung von Baumwachs das Eindringen von Bakterien verhindert. Durch Bakterien könnte das Holz in Fäulnis übergehen, ehe sich die Wunde geschlossen hat.

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