Gartenlexikon A bis Z

Bodenuntersuchung

Bei einer Bodenuntersuchung erstellt man eine chemische Analyse des Mineralstoffgehalts im Boden.

Man entnimmt an mehreren Stellen des Gartens Bodenproben, die man etwa einen Spatenstich tief ausgestochen hat. Die oberste Schicht von 5 bis 6 cm entfernt man, da hier die Beschaffenheit des Bodens durch den Pflanzenwuchs noch stark beeinflusst ist. Die verschiedenen Proben werden vermischt und ein Teil davon in einen Plastikbeutel gefüllt.

pH-Meter

Die Probe wird nun mit Adresse und Name beschriftet, Adresse und Name, etikettiert man und schickt ihn an das nächste Landwirtschafts- oder Gartenamt. Nach dem Analysenergebnis lässt sich ein spezieller Düngeplan zur Beseitigung von Mangelerscheinungen aufstellen.

Mit etwas Geschick kann man die chemische Bodenanalyse auch selbst durchführen. Die notwendigen Chemikalien und Gerätesätze sind allerdings nicht ganz billig. Die Anschaffung lohnt sich jedoch in einer Interessentengemeinschaft.

Hinweis: Bodenproben können beim Raiffeisenmarkt in Ihrer Nähe abgegeben werden. Von dort aus werden die Proben an ein Labor geschickt.

Alternativ können die Proben auch direkt an ein Institut gesendet werden. Hier einige Links:

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