Gartenlexikon A bis Z

Beetkante, Beet-Einfassung

Unter einer Beeteinfassung versteht man die Begrenzung der Beete, meist Blumen- und Gartenbeete. Die Befestigung der Beetkanten erleichtert die Gartenarbeit sehr. Bei Beeten, die an Rasenkanten grenzen, müssen von Zeit zu Zeit die sich ausbreitenden Grashorste abgestochen werden. Nur so erhält das Beet wieder seine ursprüngliche Form und Abgrenzung. Ebenso müssen natürlich vom Beet auf den Rasen wuchernde Pflanzenteile beseitigt werden.

Beetkanten und Beeteinfassungen

Beeteinfassungen

Befestigte Beetkanten als Abgrenzung

Eine Befestigung der Beeteinfassung mit Natursteinen macht das lästige Kantenstechen überflüssig. Wohl wachsen Gras und Pflanzen auch über die Steine, aber man kann sie mit der Grasschere leicht zurückschneiden oder ausrupfen.

Preiswerter und leichter zu verlegen sind Beetkanten aus Kunststein, denn die Betonsteine haben jeweils die gleiche Größe. Früher wurden Beeteinfassung meist einbetoniert. Heutzutage wird jedoch nur ein Graben gezogen und die Steine werden mit Split oder Sand unterfüttert. So kann man die Beetumrisse jederzeit wieder verändern, ohne mühsam alten Beton entfernen zu müssen.

Einfassung als Schneckenschutz

Die einfachsten und billigsten Beetkanten sind Wellplastikstreifen (Rasenkantenstreifen) oder Beeteinfassungen aus Metall. Metalleinfassungen bieten sich besonders für Gemüsebeete als Schneckenschutz an.

Es gibt die vorgefertigten Beeteinfassung in unterschiedlichen Höhen. Die höheren Einfassungen wählt man, wenn man die Ausbreitung von Pflanzen mit wuchernden Wurzelstöcken, bzw. Rhizomen (z. B. Lampionblume oder Bambus) eindämmen möchte. Da Plastikkanten unnatürlich aussehen, sollten sie möglichst wenig zu sehen sein. Man gräbt sie deshalb so tief ein, dass sie nur noch einige Zentimeter über den Boden herausschauen.

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