Kohl - als Heilpflanze verwenden

Gemüsekohl (Wildform)

Name: Brassica oleracea L.
Pflanzennamen im Volksmund: Gemüsekohl
Pflanzenfamilie: Kreuzblütengewächse (Brassicaceae)
Verwendung: Innerlich und Äußerlich
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Abszeß, Akne, Alkoholmissbrauch, Anämie, Asthenie, Bandwurm, Bluterguss, Bronchitis, Darmparasiten, Diabetes, Eiterflechte, Frostbeule, Furunkel, GichtHexenschuss, Insektenstich, Ischias, Karbunkel, Niere, Quetschung, Skorbut, Verbrennung, Verstopfung, Vitamin C Mangel, Würmer, Wunde

Steckbrief / Beschreibung

Die eigentliche Wildform des in Europa als Gemüsepflanze genutzten Kohls findet man auf den felsigen Küsten des Ärmelkanals, des Atlantiks und des westlichen Mittelmeeres. Die Art Brassica oleracea ist ein Halbstrauch mit einem dicklichem, kriechendem Stängel, die wenigen fleischigen Blätter dieses Kohls sind blaugrün und stark geschlitzt. Die nahe Verwandtschaft mit unserem bekannten Blattkohl (Brassica oleracea L. var. acephala) ist bei dieser Wildpflanze nicht zu übersehen.

Der Kohl wird bereits seit Jahrtausenden landwirtschaftlich kultiviert. Kohl ist nicht nur eine der verbreitetsten und beliebtesten Gemüsepflanzen, sondern auch eine wichtige Heilpflanze. Die Bedeutung des Kohls als heilwirksame Pflanze ging aber im Laufe der Zeit verloren. Im 19. Jahrhundert wurde der Kohl dann endgültig in die Küche verwiesen, und man sah in dieser einst so wichtigen Heilpflanze, die sogar Skorbut besiegen konnte, kaum mehr als ein Hausmittelchen. Naturheilärzte haben jedoch die heilenden Eigenschaften des Kohls in den letzten Jahren erneut anerkannt. Man kann die Heilwirkung des Kohls nur schwer erklären, da sie aus seiner chemischen Zusammensetzung nicht ersichtlich ist. Außer etwa 90 Prozent Wasser enthält der Kohl eine geringe Menge schwefelhaltigen Öls, Eiweißstoffe, Kohlenhydrate, Schleimstoffe sowie Fettsubstanzen. Weiterhin findet man in dieser Heilpflanze Mineralsalze wie Phosphor, Kalzium, Jod, einige Vitamine der A und B Gruppe und viel Vitamine der C-Gruppe. Rotkohl ist medizinisch die wirksamste der Kohlarten, bei einem empfindlichem Magen muss er allerdings gekocht werden.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Kohl

antianämisch (blutbildend), blutreinigend, blutzuckersenkend, gegen Durchfall, erweichend, hustenbekämpfend wundreinigend, narbenbildend (wundheilend), gegen Skorbut, wundheilend, wurmtreibend.

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Der Kohl wird in der Pflanzenheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Anwendungen mit dem Kohl in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Abszess, Akne, Alkoholmissbrauch, Anämie, Asthenie, Bandwurm, Bluterguss, Bronchitis, Darmparasiten, Diabetes, Eiterflechte, Frostbeule, Furunkel, Gicht, Hexenschuss, Insektenstich, Ischias, Karbunkel, Niere, Quetschung, Skorbut, Verbrennung, Verstopfung, Vitamin C Mangel, Würmer, Wunde

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Bilder des Kohls

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