Karbunkel – Hausmittel der Naturheilkunde
Ein Furunkel ist eine sehr schmerzhafte Entzündung im Haarbalg. Im Zentrum eines Furunkels befindet sich deshalb immer ein Haar, Furunkel werden durch Bakterien ausgelöst. Das Entstehen mehrerer Furunkel in kurzen Abständen nennt man Furunkulose, eine Ansammlung mehrerer Furunkel in einer Zone nennt man Karbunkel. Da die Gefahr einer Verbreitung der Bakterien im Organismus besteht, sollte man Karbunkel niemals ausdrücken. Um die Reifung eines Karbunkels zu beschleunigen, wird er traditionell mit Breiumschlägen oder Kompressen behandelt.
Auf dieser Seite finden Sie Rezepte und Hausmittel, die traditionell bei einem Karbunkel angewendet werden.
Bockshornklee: Seine blühenden Sprossspitzen kommen in den Brei im Abschnitt „Behandlung eines Karbunkels“. Zum Rezept
Bockshornklee, von Kenraiz, CC BY-SA 4.0
Behandlung eines Karbunkels
Folgende Zubereitungen werden als Kompresse oder Breiumschlag auf den Karbunkel aufgelegt und mehrmals täglich gewechselt.
Hanfblätter
Man legt mehrmals täglich frisch zerstoßene Hanfblätter auf den Karbunkel auf.
⚠️ Hinweis: Hanfblüten gelten als giftig – siehe Sicherheitshinweise.
Sicherheitshinweis für den Hanf »
Bockshornklee
Man kocht 50 g blühende Sprossspitzen vom Bockshornklee in ein wenig Wasser. Der Bockshornklee muss 10 Minuten kochen, danach seiht man die Pflanzen ab und zerquetscht sie zu einem Brei.
Sicherheitshinweis für den Bockshornklee »
Zwiebeln der Madonnenlilien
Man backt 1 Zwiebel der Madonnenlilie im Ofen. Sobald die Zwiebel weich genug ist, wird sie zerdrückt und als Breiumschlag auf den Karbunkel aufgelegt.
Sicherheitshinweis für die Madonnenlilie »
Kleinblütige Königskerze
Man kocht einige Blätter der Kleinblütigen Königskerze in ein wenig Milch. Die Blätter werden zerdrückt und als Breiumschlag auf den Karbunkel aufgebracht.
Sicherheitshinweis für die Königskerze »
Absud aus Gänseblümchen
Man gibt 150 g getrocknete Blüten und Blätter der Gänseblümchen in 1 Liter Wasser. Die Heilpflanzen müssen 5 Minuten kochen. In dem Absud tränkt man eine Kompresse, diese legt man noch warm auf den Karbunkel auf.
⚠️ Hinweis: In größeren Mengen gelten Blüten und Kraut des Gänseblümchens als giftig – siehe Sicherheitshinweise.
Sicherheitshinweis für das Gänseblümchen »
Leinsamen, Bittersüßer Nachtschatten
Man fertigt einen Breiumschlag aus gestoßenem Leinsamen, vermischt mit einer Handvoll gequetschtem Bittersüßem Nachtschatten. Der Umschlag wird im Abstand von 4 Stunden erneuert.
ℹ️ Hinweis: Von einer innerlichen Anwendung des Bittersüßen Nachtschattens wird abgeraten.
⚠️ Hinweis: Alle Teile des Bittersüßen Nachtschattens sind giftig, besonders unreife Beeren; die EMA hat nur die äußerliche Anwendung bewertet – siehe Sicherheitshinweise.
Sicherheitshinweis für den Gemeinen Lein » · Sicherheitshinweis für den Bittersüßen Nachtschatten »
Schwarzer Holunder, Salz, Essig
Man legt auf den Karbunkel einen Breiumschlag aus zerstoßenen, frischen und mit etwas Salz oder Essig vermischten Blättern des Schwarzen Holunders. Diesen Breiumschlag sollte man etwa alle 3 Stunden erneuern.
Sicherheitshinweis für den Holunder »
Weißkohl
Man legt auf den Karbunkel einen Breiumschlag aus zerdrückten Weißkohlblättern. Diese lösen im Bereich um den Abszess für einige Zeit eine Wärmeentwicklung aus. Sobald das Wärmegefühl nachlässt, muss der Breiumschlag ersetzt werden. Die Behandlung mit den zerdrückten Weißkohlblättern muss man so lange wiederholen, bis die Entzündung um den Abszess abgeklungen ist.
Sicherheitshinweise zu den Pflanzen
Die folgenden Absätze und Hinweise sind wörtlich von den jeweiligen Pflanzenseiten übernommen (erster Absatz des Sicherheitsabschnitts und die Hinweise unter „Anwendung von …“).
Sicherheit von Cannabis sativa (Hanf)
Die Giftpflanzen-Datenbank TPPT von Agroscope stuft die blühenden Triebspitzen weiblicher Hanfpflanzen für den Menschen als giftig ein; die Giftpflanzen-Datenbank der Universität Zürich (Veterinärmedizin) führt Hanf (Blätter und Blüten) als giftig. Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA hat die Bewertung von Cannabisblüten eingestellt, weil es in der EU keine Arzneimittel mit Einzelzubereitungen daraus gibt (Entwurf einer Stellungnahme, 2025).
⚠️ Hinweis: Hanfblüten gelten als giftig – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Hanf – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Hanf
Toxizität und offizielle Sicherheitsbewertung von Trigonella foenum-graecum (Bockshornklee)
Laut EU-Kräutermonographie der EMA/HMPC ist Bockshornklee kontraindiziert bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, gegen Erdnüsse, Soja oder andere Hülsenfrüchtler (Fabaceae) — es besteht Kreuzreaktionspotenzial.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Bockshornklee – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Bockshornklee
Sicherheit von Lilium candidum (Madonnenlilie)
Für Lilium candidum liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Madonnenlilie – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Madonnenlilie
Sicherheit & Toxizität von Verbascum spp. (Königskerze)
Die EU-Pflanzenmonographie (EMA/HMPC) bewertet die Blüten von Verbascum thapsus, V. densiflorum und V. phlomoides als traditionelles Arzneimittel zur Linderung von Halsschmerzen bei trockenem Husten und Erkältung. Als Gegenanzeige gilt eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff. Wechselwirkungen und Nebenwirkungen sind laut Monographie nicht bekannt. Bei Beschwerden, die sich verschlimmern oder länger als eine Woche anhalten, sowie bei Atemnot, Fieber oder eitrigem Auswurf sollte ein Arzt aufgesucht werden.
ℹ️ Hinweis: Bei Beschwerden über eine Woche oder bei Atemnot, Fieber oder eitrigem Auswurf ärztlichen Rat einholen – siehe Sicherheitshinweise.
ℹ️ Hinweis: Für Kinder unter 12 Jahren wird die Anwendung von Königskerzenblüten laut EMA mangels ausreichender Daten nicht empfohlen – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Königskerze – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Königskerze
Sicherheit von Bellis perennis (Gänseblümchen)
Die Giftzentrale Bonn (Informationszentrale gegen Vergiftungen NRW) stuft das Gänseblümchen als gering giftig ein: In geringen Mengen harmlos. Sowohl Blüten als auch Kraut in größeren Mengen giftig. Nach Verzehr größerer Mengen insbesondere Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle möglich. Auch Erregung und Krampfanfälle sind beschrieben. Der Giftnotruf Berlin zählt Blätter und Blüten des Gänseblümchens dagegen zu den ungiftigen Pflanzen. Für Bellis perennis liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
⚠️ Hinweis: In größeren Mengen gelten Blüten und Kraut des Gänseblümchens als giftig – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Gänseblümchen – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Gänseblümchen
Sicherheit & Toxizität von Linum usitatissimum (Lein)
Die Monographie des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) betrifft die reifen Leinsamen von Linum usitatissimum L. – einerseits als gut belegtes Quellmittel bei Verstopfung, andererseits als traditionelle Schleimzubereitung bei leichten Magen-Darm-Beschwerden. Äußerliche Anwendungen wie Leinsamen-Umschläge sowie Leinöl sind nicht Gegenstand dieser Bewertung. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat Leinsamen zusätzlich als Lebensmittel bewertet.
⚠️ Hinweis: Leinsamen nur mit reichlich Flüssigkeit einnehmen, sonst drohen Erstickungsgefahr und Darmverschluss – siehe Sicherheitshinweise.
⚠️ Hinweis: Leinsamen kann die Aufnahme anderer Arzneimittel verzögern; zeitlichen Abstand einhalten – siehe Sicherheitshinweise.
ℹ️ Hinweis: Das BfR rät Erwachsenen wegen Blausäure und Cadmium zu begrenzten Tagesmengen – siehe Sicherheitshinweise.
ℹ️ Hinweis: Die EMA-Bewertung betrifft nur die Einnahme von Leinsamen; für Umschläge und Leinöl liegt keine EMA-Bewertung vor – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Lein – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Lein (Flachs)
Sicherheit von Solanum dulcamara (Bittersüßer Nachtschatten)
Die Giftzentrale Bonn (Informationszentrale gegen Vergiftungen NRW) stuft den Bittersüßen Nachtschatten als gering giftig bis giftig ein; alle Pflanzenteile enthalten Nachtschattenalkaloide. Mögliche Symptome sind Brechdurchfall, Kopfschmerz, Pupillenerweiterung und Pulsbeschleunigung. Nach dem BfR sind besonders unreife Beeren und Pflanzenteile vor der Blüte giftig. Die Giftpflanzen-Datenbank TPPT von Agroscope stuft die Pflanze für Mensch und Tier als stark giftig ein, die Datenbank der Universität Zürich (Veterinärmedizin) als giftig. Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA hat die Stängel nur zur äußerlichen Anwendung bei leichtem wiederkehrendem Ekzem bewertet; für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie in Schwangerschaft und Stillzeit wird sie nicht empfohlen.
⚠️ Hinweis: Alle Teile des Bittersüßen Nachtschattens sind giftig, besonders unreife Beeren; die EMA hat nur die äußerliche Anwendung bewertet – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Bittersüßer Nachtschatten – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Bittersüßer Nachtschatten
Sicherheit & Toxizität von Sambucus nigra (Schwarzer Holunder)
Rohe Holunderbeeren enthalten den Giftstoff Sambunigrin und können Erbrechen, Durchfall und Schüttelfrost auslösen. Sie müssen vor dem Verzehr kurz auf über 80 °C erhitzt werden; unreife Früchte enthalten deutlich mehr Giftstoff.
⚠️ Hinweis: Rohe Holunderbeeren enthalten den Giftstoff Sambunigrin; sie müssen vor dem Verzehr kurz auf über 80 °C erhitzt werden – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Holunder – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Holunder
Sicherheit & Toxizität von Brassica oleracea (Kohl)
Nach der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie sind Anwendungsbeschränkungen für Kohlwickel nicht bekannt. Sie sollen jedoch nicht auf offener Haut angewendet werden und nicht bei bekannter Kohlallergie; in den ausgewerteten Studien wurden vereinzelt Juckreiz und Brennen berichtet. Für die Wirksamkeit bei rheumatoider Arthritis liegen keine Studien vor. Kohlwickel ersetzen keine ärztliche Abklärung und Behandlung von Gelenkbeschwerden.
⚠️ Hinweis: Kohlblätter nicht auf offener Haut und nicht bei bekannter Kohlallergie anwenden – siehe Sicherheitshinweise.
ℹ️ Hinweis: Kohlwickel ersetzen keine ärztliche Behandlung – siehe Sicherheitshinweise.
ℹ️ Hinweis: Bei Schilddrüsenunterfunktion oder Jodmangel Kohl nur maßvoll verzehren und größere Mengen ärztlich besprechen – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Kohl – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Verwandte Hausmittel
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Zugsalben und Kräuterumschläge, die bei Furunkeln begleitend eingesetzt werden.
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Wärmende Bäder und Salben, die bei Frostbeulen lindernd wirken können.
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Kühlende Umschläge und Kräutersalben, die bei Blutergüssen lindernd wirken können.
Quellen
Grundlage der bisherigen Texte:
- Geheimnisse und Heilkräfte der Pflanzen. Verlag Das Beste, ISBN-10: 3716600261
- Der Kosmos Heilpflanzenführer: Über 600 Heil- und Giftpflanzen Europas, Franckh Kosmos Verlag, ISBN-10: 3440162680
- RHS Die große Pflanzen-Enzyklopädie von A – Z, DK Verlag Dorling Kindersley, ISBN-10: 3831017298
- Wikipedia - Heilpflanze
- Wikipedia - Liste von Heilpflanzen
- Wikipedia - Pflanzenheilkunde
- Das große Lexikon der Heilpflanzen: 550 Pflanzen und ihre Anwendungen, Dorling Kindersley Verlag GmbH, ISBN 3831032327
Für die Überarbeitung gelesen:
- Giftpflanzen-Phytotoxin-Datenbank (TPPT) der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope (Cannabis sativa: Mensch und Tier „toxic“, blühende Triebspitzen der weiblichen Pflanze; gelesen am 16.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Hanf)
- Giftpflanzen-Datenbank der Universität Zürich (Veterinärmedizin) (Cannabis sativa: „giftig +“, giftige Pflanzenteile „Blätter und Blüten“; gelesen am 16.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Hanf)
- EMA – Public statement on Cannabis sativa L., flos (Entwurf EMA/HMPC/69833/2025 vom 09.07.2025, Abschnitt „Conclusions“: „the HMPC discontinues the assessment procedure“; gelesen am 16.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Hanf)
- EMA/HMPC – European Union herbal monograph on Trigonella foenum-graecum L., semen (Revision 1) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Bockshornklee)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; keine Angaben einer Giftinformationszentrale oder des BfR; TPPT und Uni Zürich nur zu anderen Lilium-Arten; gelesen am 31.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Madonnenlilie)
- EMA – Verbasci flos (Königskerzenblüten), Übersichtsseite (Arten, Indikation, Altersgrenze, Wochenfrist) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Königskerze)
- EMA/HMPC – Final EU herbal monograph Verbascum flos (Gegenanzeigen, Warnhinweise, Schwangerschaft) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Königskerze)
- Giftzentrale Bonn – Gänseblümchen, Tausendschön (Bellis perennis) (Giftigkeit „gering giftig“, giftige Pflanzenteile, mögliche Symptome; gelesen am 16.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Gänseblümchen)
- Giftnotruf Berlin – Pflanzen („Gänseblümchen“ unter „Ungifte Pflanzen – Blätter/Blüten“, ohne wissenschaftlichen Namen; gelesen am 16.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Gänseblümchen)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; gelesen am 16.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Gänseblümchen)
- EMA/HMPC – European Union herbal monograph on Linum usitatissimum L., semen (Flüssigkeit, Gegenanzeigen, Wechselwirkungen, Kinder, Schwangerschaft, Hormone, Nebenwirkungen) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Lein)
- EMA – Lini semen, herbal medicinal product (Art, Pflanzenteil) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Lein)
- BfR – Blausäure und Cadmium in Leinsamen (Mitteilung 034/2026) (Blausäure, Cadmium, Kinder) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Lein)
- Giftzentrale Bonn – Nachtschatten, Bittersüßer (Solanum dulcamara) (Giftigkeit „gering giftig bis giftig“, „Alle Pflanzenteile enthalten Nachtschattenalkaloide“, Symptome, „Ab 5-10 Beeren …“; gelesen am 21.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Bittersüßer Nachtschatten)
- BfR – Risiko Pflanze: Einschätzung und Hinweise (Broschüre 2017 („Besonders unreife Beeren und Pflanzenteile vor der Blüte“; „Bei mehreren unreifen Beeren Magen-Darmbeschwerden“; gelesen am 21.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Bittersüßer Nachtschatten)
- Giftpflanzen-Phytotoxin-Datenbank (TPPT) der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope (Solanum dulcamara: Mensch und Tier „strong toxic“, ganze Pflanze; gelesen am 21.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Bittersüßer Nachtschatten)
- Giftpflanzen-Datenbank der Universität Zürich (Veterinärmedizin) (Solanum dulcamara: „giftig +“; gelesen am 21.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Bittersüßer Nachtschatten)
- EMA – Community herbal monograph on Solanum dulcamara L., stipites (EMA/HMPC/734361/2011) (Final, 15.01.2013; traditionell, äußerlich, „mild recurrent eczema“; unter 18 Jahren; Schwangerschaft/Stillzeit; gelesen am 21.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Bittersüßer Nachtschatten)
- EMA/HMPC – European Union herbal monograph on Sambucus nigra L., flos (Revision 1) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Holunder)
- Verbraucherzentrale Bayern – Warum darf man Holunderbeeren nicht roh essen? (übernommen in die Sicherheitshinweise: Holunder)
- Phytotherapie-Seminare (CH) – Giftigkeit: Schwarzer Holunder, Roter Holunder, Zwerg-Holunder (übernommen in die Sicherheitshinweise: Holunder)
- Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie – Behandlung mit Kohl (Kohlwickel: Anwendung, Einschränkungen, Evidenz) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Kohl)
- Forum Schilddrüse – Einfluss bestimmter Lebensmittel auf den Schilddrüsenstoffwechsel (Thiocyanat, Jodmangel, Kochen) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Kohl)
- Galanty et al. – Do Brassica Vegetables Affect Thyroid Function?, Int. J. Mol. Sci. 2024 (Übersichtsarbeit) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Kohl)
Häufige Fragen zum Karbunkel
Was ist ein Karbunkel?
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Darf man Karbunkel ausdrücken?
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