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Pfennigbaum

Der Pfennigbaum (Crassula ovata) ist eine sukkulente Pflanze aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae).

Der Gattung Crassula sind sukkulente Pflanzen in unterschiedlichen Formen und Größen angehörig. Einige Crassula Arten bilden nur einige Blätter, andere wachsen als dichte Sträucher. Bei allen Crassula Arten sind die dickfleischigen Blätter gegenständig angeordnet. Normalerweise sind die Blüten dieser Sukkulenten unscheinbar, aber es gibt auch einige wenige Arten die prächtige Blüten ausbilden.

Pfennigbaum

Name: Pfennigbaum, Dickblatt, Geldbaum, Elefantenbaum, Speckeiche, Jadestrauch, Judasbaum
Wissenschaftl. Name: Crassula ovata, syn. Crassula argentea
Familie: Dickblattgewächse (Crassulaceae)
Wuchshöhe: 50 cm bis 1,5 m
Blütezeit: November bis März
Verwendung: Blattschmuckpflanze
Hilfreiche Seiten: Sukkulenten pflegen
Lexikon / Übersicht:  Sukkulenten
Schwierigkeit: pflegeleicht

Beschreibung & Pflege des Pfennigbaums

Die Pfennigbaum Pflege ist einfach, die Pflanze verzeiht auch den einen oder anderen Pflegefehler.

Crassula ovata (Pfennigbaum)

Crassula ovata, auch Crassula argentea genannt, ist die Wohnungskultur die beliebteste Crassula-Art. Die Pflanze ist unter dem Namen Pfennigbaum, Dickblatt, Geldbaum, Elefantenbaum, Speckeiche, Jadestrauch oder Judasbaum bekannt. Die Sukkulente Pflanze erreicht eine Größe von etwa 1,3 m und wächst strauchartig mit oval-runden, glänzenden, an den Rändern rot gefärbten Blättern. Im Winter bilden sich bei den älteren Exemplaren kleinen sternförmigen, weiß oder rosarot gefärbten Blüten an spitzkegligen Rispen. Die buntblättrige Sorte des Pfennigbaumes, Crassula ovata "variegata" bildet gelbgestreifte Blätter auf graugrünem Grund.

Standort / Licht

Wie die meisten Sukkulenten benötigt auch der Pfennigbaum einen sehr hellen Standort mit voller Sonnenbestrahlung. In einem Blumenfenster sollte die Mittagssonne aber durch einen Vorhang leicht abgeschattet werden. Bei einem zu dunklem Standort wachsen die Sukkulenten sparrig, es bilden sich keine Blüten und die Blätter verlieren ihre kräftige Färbung. Während des Sommers kann man den Pfennigbaum ins Freie stellen. Die ersten Tage stellt man die Sukkulente an einen halbschattigen Platz. Nach und nach verträgt das Dickblatt dann auch die volle Sonnenbestrahlung ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Lesetipp: So findet man den richtigen Standort
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Pfennigbaum Gießen / Wässern

Die Wassergaben sind dem Wachstumsrhythmus und den Temperaturen anzupassen.

In der Hauptwachstumszeit von März bis Mitte August wird der Pfennigbaum mäßig gegossen, das Substrat sollte bei jedem Gießen nur leicht feucht werden. Zu viel Wasser bei einer Wassergabe lässt die Erde vernässen und provoziert Wurzelfäulnis. Die obersten Erdschichten sollten zwischen den Wassergaben gut antrocknen. In der Ruheperiode, die Zeit mit der geringsten Sonnenbestrahlung, achtet man nur darauf, dass der Topfballen nicht vollständig vertrocknet..

Als Gießwasser nimmt man für einen Pfennigbaum weiches, abgestandenes und zimmerwarmes Wasser. Idealerweise verwendet man sauberes, bei Bedarf gefiltertes Regenwasser.

Lesetipp: Pflanzen reichlich, mäßig, sparsam gießen & der richtige Zeitpunkt zum Wässern
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Pfennigbaum überwintern / Ruheperiode

Der Pfennigbaum benötigt zur Blütenbildung eine Ruheperiode von Mitte Oktober bis Anfang März. In dieser Zeit stellen die Pfennigbäume das Wachstum ein. Damit sie das tun, darf man sie in der Ruheperiode nicht, bzw. fast nicht gießen. Das ist nur möglich, wenn sie bei niedrigen Temperaturen untergebracht sind, denn die Pflanzen verdunsten dann nur sehr wenig Wasser.

Ab Mitte Oktober gießt man das Dickblatt nur noch ganz sparsam, die Erde sollte nahezu trocken sein. Auch die Temperatur muss zur Anregung der Knospenbildung abgesenkt werden, die Idealtemperatur liegt nun bei 13 bis 15° Celsius.

Steht die Sukkulente im Freien, so reichen die kühleren Nachttemperaturen und das sehr sparsame Wässern meist aus, um das Dickblatt zur Knospenbildung anzuregen. Die Blütezeit ist standortabhängig und reicht vom späten Herbst bis in den frühen Sommer.

Während der Überwinterung werden die Pfennigbäume nicht gedüngt.

Zum Überwintern geeignet sind frostsichere, ungeheizte Räume (auch mit Nordfenster). Ein kühler Kellerraum oder eine frostfreie Garage geben einen perfekten Überwinterungsraum ab. Um das für die Überwinterung notwendige Licht bereitzustellen, eignen sich 20 cm über den Pflanzen angebrachte Leuchtstoffröhren bzw. noch energiesparendere Pflanzlampen mit LED. Bei einem Standort im Wintergarten oder vor ausreichend großen Süd-, Südwest-, oder Südostfenstern mit ungehindertem Lichteinfall ist in der Regel keine Zusatzbeleuchtung erforderlich.

Hinweis: Versuchen Sie nicht, die Pfennigbäume in geheizten Wohnräumen zu überwintern, indem Sie einfach nicht gießen. Falls man keine Möglichkeit hat, den Pfennigbaum kühl zu stellen, wässert man ihn während der Winterperiode (Mitte Oktober bis Anfang März) mäßig weiter und düngt ihn ein- bis zweimal. Blüten werden bei warmer Überwinterung nicht ausgebildet.

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Aufenthalt im Sommer

Die Pfennigbaum kann während der warmen Jahreszeit an einem geschützten, hellen bis sonnigem Standort im Freien gepflegt werden. Morgen- oder Nachmittagssonne ist für ein gesundes Wachstum dieser Pflanze sehr von Vorteil. Die Pfennigbaum sollte nicht direkt von der prallen Mittagssonne beschienen werden.

Pfennigbäume die in geschlossenen Räumen überwintert werden, dürfen zu Beginn der warmen Jahreszeit nicht sofort dem vollen Sonnenlicht unter freiem Himmel ausgesetzt werden. Die harte UV Strahlung kann die Blätter der Pfennigbaum verbrennen. Eine solche Verbrennung ist an braunen, unregelmäßigen Flecken auf den Blättern zu erkennen. Um die Pflanze an das Sonnenlicht zu gewöhnen, stellt man sie 1 bis 2 Wochen an einen schattigen bis halbschattigen Platz. Etwas Sonne in den Morgen- oder Abendstunden ist in dieser Zeit ausreichend. Nach dieser Eingewöhnungsphase kann man den Pfennigbaum an seinen endgültigen, sonnigeren Standort stellen.

Temperatur

Die meisten der Dickblatt Arten, auch der Pfennigbaum, gedeihen an warmen und auch an kühlen Standorten ohne Probleme. Während der winterlichen Ruheperiode sollte die Temperatur nicht über 15 °C steigen. Temperaturen von weniger als 7 °C sind unbedingt zu vermeiden.

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Pfennigbaum vermehren

Wie bei vielen anderen Dickblattgewächsen kann man auch bei dem Pfennigbaum die fleischigen Blätter zur Vermehrung verwenden. Man entfernt vorsichtig ein Blatt und steckt dieses direkt in das für diese Sukkulenten empfohlene Erdgemisch. An einen warmen, hellen Platz bilden sich bereitwillig Wurzeln.

Alternativ vermehrt man den Pfennigbaum im Frühjahr durch Kopfstecklinge oder Ableger. Diese bilden leicht Wurzeln, wenn man sie an der Schnittstelle 2 bis 3 Tage antrocknen lässt. Nach der Antrocknungsphase werden die Stecklinge direkt in das für Sukkulenten empfohlene Erdgemisch gesetzt. Die Stecklinge bekommen einen hellen, waren Platz ohne direkte Sonnenbestrahlung. Wenn der Nachwuchs die ersten Triebe zeigt, kann man die jungen Pfennigbäume bereits wie ausgewachsene Exemplare weiterkultivieren.

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Erde / Substrat

Die Erde für einen Pfennigbaum sollte gut wasserdurchlässig sein. Man verwendet deshalb ein Gemisch aus zwei Teilen Komposterde auf Kompostbasis und einem Teil scharfem Sand. An Stelle des Sandes kann man auch Perlite verwenden. Alternativ gibt es im Handel bereits fertige Substratmischungen für sukkulente Pflanzen. Auf den Boden des Pflanzgefäßes gibt man immer eine Schicht Tonscherben oder grobe Kiesel, dies beugt der für Sukkulenten so gefährlichen Staunässe vor.

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Pfennigbaum umtopfen

Ein Pfennigbaum sollte nur alle 2 bis 3 Jahre in größere Töpfe umgepflanzt werden. Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen der Sukkulente ist der Frühling. Da der obere Bereich (Krone) eines Pfennigbaums wegen der wasserspeichernden Blätter schwerer als bei anderen Pflanzen wird, neigen Pfennigbäume in kleinen und leichten Pflanzgefäßen zum Umfallen. Am besten verwendet man schwere Tontöpfe mit einem großzügigen Durchmesser.

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Düngen / Nährstoffbedarf

Der Nährstoffbedarf des Pfennigbaums ist gering bis mäßig. Nur in der Hauptwachstumszeit wird alle 4 Wochen ein Flüssigdünger in schwacher Konzentration verabreicht. Zu kräftiges Düngen kann einen unnatürlichen Wuchs mit deutlich zu großen Blättern hervorrufen. Während der Ruheperiode stellt man das Düngen der Sukkulente vollständig ein.

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Pfennigbaum schneiden

Das Pfennigbaum kann bei Bedarf zurückgeschnitten werden. Es dauert danach ein wenig, bis die Pflanze wieder eine natürlich anmutende Wuchsform erhält.

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Schädlinge, Pflegefehler & Hinweise

Die gemeine Spinnmilbe kann an dem Pfennigbaum auftreten. Die Spinnweben sind besonders gut an den Blattachseln zu erkennen. Durch Einsprühen mit Wasser werden die Gespinste besonders deutlich sichtbar.

Der Befall mit Schmier- und Wollläusen wird bei diesen Pflanzen öfter beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinst der Schmierläuse ist gut auf den Blättern des Pfennigbaums zu erkennen.

Hier können Sie Schadbilder und Symptome an ihrer Pflanze bestimmen und Gegenmaßnahmen ergreifen.

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Pfennigbaum Bilder

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Pfennigbaum: Crassula arborescens

Pfennigbaum
Crassula ovata

Foto: Frank Vincentz
Bestimmte Rechte vorbehalten

Pfennigbaum

Pfennigbaum
Crassula ovata

Foto: Don from USA
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Pfennigbaum

Pfennigbaum

Blüten der Crassula ovata
Foto: Usien
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