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Sedum / Sukkulenten1. Sortenbeschreibung der Sedum 2. Pflege, Vermehrung und Hinweise zur Sedum
Kulturanleitung Sedum
Licht: Die Sedum benötigt unbedingt einen sehr hellen Standort mit möglichst langer, direkter Sonnenbestrahlung. Bei schlechten Lichtverhältnissen kultivierte Pflanzen verlieren die hübsche Färbung, und die Triebe werden sparrig.
Gießen: Die Sedum gießt man mäßig. Der Wurzelballen der Sukkulente darf nur leicht feucht gehalten werden und zwischen den einzelnen Wassergaben sollten die obersten 1 1/2 cm der Erde abtrocknen. Während der Ruhezeit lässt man die Erde zwischen den Wassergaben noch stärker antrocknen. Werden die Sedum zu kräftig gegossen, so führt das zu verweichlichtem, schlaffem Wachstum der Blätter. Die Triebe beginnen schlaff herabzuhängen und die Wurzeln beginnen zu faulen.
Temperatur: Die Pflanzen gedeihen gut bei warmen Temperaturen zwischen 18 und 24 °C. Währen der Ruheperiode benötigen diese Sukkulenten Temperaturen um die 10 °C (Minimum 5°C) und möglichst viel direktes Sonnenlicht.
Vermehrung: Alle Sedum Arten lassen sich durch Stecklinge vermehren. Man schneidet 4 bis 5 cm lange Triebe ab, lässt die Schnittstelle einen Tag antrocknen und setzt die Stecklinge in ein angefeuchtetes Substrat aus gleichen Teilen Torf und scharfem Sand. Für eine schnellere Bewurzelung kann man die Stecklinge vorher in ein Bewurzelungshormon tauchen, notwendig ist dies aber nicht. Die frisch eingesetzten Stecklinge der Sedum werden an einen hellen Platz gestellt und gerade soviel gegossen, dass das Substrat gerade etwas feucht bleibt. Nach drei bis vier Wochen sollten sich die ersten Wurzeln gebildet haben. Nach etwa 6 Wochen kann man die jungen Sedum in normale Erde für diese Gattung umtopfen.
Erdmischung: Für diese Sukkulenten verwendet man am besten ein Gemisch zwei Teilen Komposterde und einem Teil scharfem Sand.
Umtopfen: Die Sedum wachsen am besten in breiten, flachen Pflanzschalen oder halbhohen Töpfen oder Ampeln. Im zeitigen Frühjahr topft man die Sukkulenten in etwas größere Gefäße, dabei lässt man zwischen Pflanze und Gefäßrand mindestens 4 cm Platz frei. Da die jungen Sedum meist besser aussehen als ältere Pflanzen, sollte man rechtzeitig neue Sedum aus Stecklingen nachziehen.
Dünger: Man gibt den Sedum während der Wachstumsphase alle zwei Wochen eine schwache Lösung aus Volldünger. Während der Ruheperiode wird nicht gedüngt.
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