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Achimenes - Schiefteller / Gesneriengewächs
Pflanzen der Gattung Achimenes zählen zu den
Gesneriengewächsen. Achimenes erfreut vom Frühjahr bis zum
Sommer durch reichliche Blätter- und Blütenbildung. Eine neue
Blüte blüht nur wenige Tage, die Blühperiode der Pflanzen zieht
sich aber über einen längeren Zeitraum hinweg. Die Größe der
Triebe und Blätter sowie die Länge der Blüten kann je nach Art
stark variieren. Die größeren Sorten der Achimenes bilden Triebe
von über 75 cm Länge. Diese Achimenes-Arten eignen sich sehr gut
als dekorative Ampelpflanzen. Zum Ende der Blütezeit welken die
Blätter dieser
Gesneriengewächse und die Pflanze bereitet sich auf die
winterliche Ruhezeit vor. Wenn die Triebe der Achimenes
vollständig abgetrocknet sind, schneidet man diese kurz über der
Erde ab. Die unterirdischen Rhizome verbleiben zum überwintern
in dem Pflanzgefäß.
Pflegeanleitung Achimenes - Schiefteller / Gesnerie:
Licht: Gattungen der Achimenes benötigen während der
Wachstumsphase einen
hellen Standort
mit einigen Stunden Morgen- oder Abendsonne. Vor der direkten
Mittagssonne sollte die Pflanze geschützt werden. Während der
recht langen Ruheperiode spielen die Lichtverhältnisse für die
Achimenes keine Rolle.
Gießen: Sobald die Rhizome im Frühjahr neu austreiben
gießt man die Pflanzen
reichlich und hält die Erde immer leicht feucht ohne sie
antrocknen zu lassen. Während der Blütezeit erhält die Achimenes
häufige, jedoch geringe Wassergaben. Während der Blütezeit
vertragen die Pflanzen der Gattung Achimenes keine Staunässe.
Nach dem Gießen im Untersetzer oder Übertopf verbliebenes Wasser
sollte immer abgegossen werden. Wenn die Pflanze verblüht ist
und einzutrocknen beginnt, reduziert man die Wassergaben. Nach
dem Abschneiden der eingetrockneten Triebe werden die in der
Erde verbliebenen Rhizome bis zum zeitigen Frühjahr überhaupt
nicht gegossen. Gegen Ende der Ruheperiode kann man dann durch
sparsame Wassergaben das Wachstum der neuen Triebe anregen.
Temperatur: Die Pflanzen gedeihen gut bei Temperaturen zwischen
16 und 26 °C.
Fällt die Temperatur unter 12 °C, so können die
Achimenes Schaden nehmen. Während der Ruheperiode eignen sich
für die in der Erde befindlichen Rhizome kühle Temperaturen zwischen 12 und
3°C. Man achte aber darauf, dass die überwinternden Rhizome der
Achimenes keinem Frost ausgesetzt werden.
Vermehrung: Die Pflanzen der Gattung Achimenes lassen
sich gut durch Abtrennen der Rhizome vermehren. Auch die
Vermehrung durch Kopfstecklinge ist recht verbreitet. Im
Frühsommer schneidet man 8 bis 10 cm lange Triebspitzen ab und
setzt diese in die empfohlene Erdmischung. Die Stecklinge
bewurzeln leicht, wenn man die Erde feucht hält und die jungen
Pflanzen an einen hellen, nicht sonnigen Ort stellt.
Erdmischung: Die Achimenes gedeihen gut in einer Mischung
aus gleichen Teilen scharfem Sand und Torfmull. Zur Verringerung
des Säuregehaltes mischt man pro Liter Erde ca.3 Gramm
kohlensauren Kalk hinzu. Alternativ pflanzt man die Achimenes
Arten in handelsübliche Blumenerde mit leichtem Torfanteil. Vor
Beginn des Austriebes im Frühling nimmt man die überwinterten
Rhizome vorsichtig aus der Erde und pflanzt sie in frisches
Substrat. Bei dieser Gelegenheit kann man die Achimenes durch
Teilung der Rhizome auch vermehren. Die Rhizome werden
waagerecht, etwa 2 cm tief in das neue Substrat eingesetzt. Um
buschige und attraktiv wachsende Pflanzen zu erhalten, sollte
man zwischen 8 und 14 Rhizome der Achimenes in einem Topf
unterbringen.
Dünger: Vom frühjährlichen Austrieb der Rhizome bis zur
Ausbildung der ersten
Blütenknospen düngt man die Achimenes wöchentlich mit einer
schwachen Konzentration eines stickstoffreichen Flüssigdüngers.
Der höhere Stickstoffanteil begünstigt ein kräftiges und
gesundes Wachstum der Blätter. Ab Beginn der Knospenbildung
stellt man auf einen
Blühdünger
mit höherem Phosphat- und Kaligehalt um.
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