Pflege Achimenes - Schiefteller / Gesneriengewächs

Allgemeine Pflege

Pflege der Pflanzen

Pflanzen-Foren

Marktplatz

Lexikon: A B C D E F G H I J K L M N O P R S T V W Y Z

Abutilon
Acalypha
Achimenes
Acorus
Adiantum
Aechmea
Aeonium
Aeschynanthus
Agave
Aglaonema
Aichryson
Alocasia
Aloe
Ampelopsis
Ananas
Anthurium
Aphelandra
Aporocactus
Araucaria
Ardisa
Asparagus
Aspidistra
Asplenium
Astrophytum
Aucuba

Achimenes

Achimenes - Schiefteller / Gesneriengewächs

Pflanzen der Gattung Achimenes zählen zu den Gesneriengewächsen. Achimenes erfreut vom Frühjahr bis zum Sommer durch reichliche Blätter- und Blütenbildung. Eine neue Blüte blüht nur wenige Tage, die Blühperiode der Pflanzen zieht sich aber über einen längeren Zeitraum hinweg. Die Größe der Triebe und Blätter sowie die Länge der Blüten kann je nach Art stark variieren. Die größeren Sorten der Achimenes bilden Triebe von über 75 cm Länge. Diese Achimenes-Arten eignen sich sehr gut als dekorative Ampelpflanzen. Zum Ende der Blütezeit welken die Blätter dieser Gesneriengewächse und die Pflanze bereitet sich auf die winterliche Ruhezeit vor. Wenn die Triebe der Achimenes vollständig abgetrocknet sind, schneidet man diese kurz über der Erde ab. Die unterirdischen Rhizome verbleiben zum überwintern in dem Pflanzgefäß.


Pflegeanleitung Achimenes - Schiefteller / Gesnerie:

Licht: Gattungen der Achimenes benötigen während der Wachstumsphase einen hellen Standort mit einigen Stunden Morgen- oder Abendsonne. Vor der direkten Mittagssonne sollte die Pflanze geschützt werden. Während der recht langen Ruheperiode spielen die Lichtverhältnisse für die Achimenes  keine Rolle.

Gießen: Sobald die Rhizome im Frühjahr neu austreiben gießt man die Pflanzen reichlich und hält die Erde immer leicht feucht ohne sie antrocknen zu lassen. Während der Blütezeit erhält die Achimenes häufige, jedoch geringe Wassergaben. Während der Blütezeit vertragen die Pflanzen der Gattung Achimenes keine Staunässe. Nach dem Gießen im Untersetzer oder Übertopf verbliebenes Wasser sollte immer abgegossen werden. Wenn die Pflanze verblüht ist und einzutrocknen beginnt, reduziert man die Wassergaben. Nach dem Abschneiden der eingetrockneten Triebe werden die in der Erde verbliebenen Rhizome bis zum zeitigen Frühjahr überhaupt nicht gegossen. Gegen Ende der Ruheperiode kann man dann durch sparsame Wassergaben das Wachstum der neuen Triebe anregen.

Temperatur: Die Pflanzen gedeihen gut bei Temperaturen zwischen 16 und 26 °C. Fällt die Temperatur unter 12 °C, so können die Achimenes Schaden nehmen. Während der Ruheperiode eignen sich für die in der Erde befindlichen Rhizome kühle Temperaturen zwischen 12 und 3°C. Man achte aber darauf, dass die überwinternden Rhizome der Achimenes keinem Frost ausgesetzt werden.

Vermehrung: Die Pflanzen der Gattung Achimenes lassen sich gut durch Abtrennen der Rhizome vermehren. Auch die Vermehrung durch Kopfstecklinge ist recht verbreitet. Im Frühsommer schneidet man 8 bis 10 cm lange Triebspitzen ab und setzt diese in die empfohlene Erdmischung. Die Stecklinge bewurzeln leicht, wenn man die Erde feucht hält und die jungen Pflanzen an einen hellen, nicht sonnigen Ort stellt.

Erdmischung: Die Achimenes gedeihen gut in einer Mischung aus gleichen Teilen scharfem Sand und Torfmull. Zur Verringerung des Säuregehaltes mischt man pro Liter Erde ca.3 Gramm kohlensauren Kalk hinzu. Alternativ pflanzt man die Achimenes Arten in handelsübliche Blumenerde mit leichtem Torfanteil. Vor Beginn des Austriebes im Frühling nimmt man die überwinterten Rhizome vorsichtig aus der Erde und pflanzt sie in frisches Substrat. Bei dieser Gelegenheit kann man die Achimenes durch Teilung der Rhizome auch vermehren. Die Rhizome werden waagerecht, etwa 2 cm tief in das neue Substrat eingesetzt. Um buschige und attraktiv wachsende Pflanzen zu erhalten, sollte man  zwischen 8 und 14 Rhizome der Achimenes in einem Topf unterbringen.

Dünger: Vom frühjährlichen Austrieb der Rhizome bis zur Ausbildung der ersten Blütenknospen düngt man die Achimenes wöchentlich mit einer schwachen Konzentration eines stickstoffreichen Flüssigdüngers. Der höhere Stickstoffanteil begünstigt ein kräftiges und gesundes Wachstum der Blätter. Ab Beginn der Knospenbildung stellt man auf einen Blühdünger mit höherem Phosphat- und Kaligehalt um.


Schiefteller / Gesneriengewächs