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Aeschynanthus - Schamblume / Gesnerie
In den Wälder des südöstlichen Asiens findet man ca. 180 Arten
der Gattung Aeschynanthus. Die meisten Arten dieser
Pflanzengattung sin epiphytisch lebende Pflanzen. Die Gattung
Aeschynanthus zählt zu den
Gesneriengewächsen Die in Zimmerhaltung kultivierten Arten haben meist
glänzende, ovale Blätter an langen, herabhängenden Trieben. Den
Blattachseln entwachsen attraktive Blüten, je nach Art, einzeln,
paarweise oder büschelweise an den Triebspitzen. Diese Blüten
treten meist im Sommer auf und halten sich leider nur wenige
Tage. Die
Aeschynanthus kommt am besten in einem Hängegefäß als
Ampelpflanze zur Geltung.
Pflegeanleitung Aeschynanthus:
Licht: Gesnerien der Gattung Aeschynanthus benötigen
hellen Standort
ohne direktes Sonnenlicht. Leicht abgeschattete Sonne in den
Morgen- oder Abendstunden schaden diesen Pflanzen nicht. Hartes
Sonnenlicht, besonders im Sommer, ist aber auf jeden Fall zu
vermeiden.
Gießen: Die Aeschynanthus gießt man mäßig.
Der Wurzelballen der Gesnerie sollte aber ständig leicht feucht gehalten
werden und zwischen den einzelnen Wassergaben nicht abtrocknen.
Während der Blütezeit muß der Aeschynanthus
reichlich gegossen werden. Werden die Aeschynanthus
unter feucht warmen Bedingungen kultiviert, so legen diese
Pflanze keine Ruheperiode ein.
Temperatur: Aeschynanthus gedeihen bei normalen
Raumtemperaturen zwischen 18 und 22 °C.
Da diese Gesnerien eine hohe Luftfeuchtigkeit lieben, stellt man die
Pflanzgefäße in mit Kieseln und Wasser gefüllte Untersetzer.
Zusätzlich sollten die Aeschynanthus täglich mit zimmerwarmem, weichem, kalkfreiem
Wasser besprüht werden.
Vermehrung: Die Aeschynanthus kann ganzjährig durch
Kopfstecklinge vermehrt werden. Dafür schneidet man 10 cm lange
Triebstücke ab und setzt diese in ein Gemisch aus gleichen
Teilen Torf und scharfem Sand. Die Stecklinge werden mit einem
durchsichtigen Plastikbeutel abgedeckt und an einen hellen
Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung gestellt. Nach der
Wurzelbildung entfernt man die Abdeckung und gießt die jungen
Aeschynanthus nur soviel, das die Erde leicht feucht
gehalten wird. Nach ein bis zwei weiteren Wochen kann man 10 bis
15 dieser jungen Aeschynanthus zusammen in eine
Blumenampel setzten und wie ausgewachsene Aeschynanthus
behandeln.
Erdmischung: Pflanzen der Gattung Aeschynanthus
benötigen einen leicht sauren Boden. Es eignet sich ein Gemisch
aus gleichen Torfmoos und Perlite oder Vermiculite. Diese Zugabe
im Substrat sorgt für eine gute Belüftung der Wurzeln. Das
Substrat sollte deshalb nicht zu fest in das Pflanzgefäß
eingepresst werden. Wer möchte kann seine Pflanzen alternativ
auch in grobes Torfmoos ohne Zusätze eintopfen. Da die
Aeschynanthus bei artgerechter Kultivierung keine Ruheperiode
einlegen, kann man sie ganzjährig umtopfen. Ein Umtopfen wird
erst dann notwendig, wenn die Pflanze das Gefäß mit ihren
Wurzeln vollständig ausfüllt. Wer kein größeres Pflanzgefäß
verwenden möchte, sollte beim Umtopfen die Erde vorsichtig aus
den Wurzeln schütteln und diese dann etwa um 1/3
zurückschneiden. Die Aeschynanthus wird danach wieder in das
alte Gefäß mit neuem Substrat eingesetzt.
Dünger: Man gibt den Aeschynanthus alle zwei Wochen eine
schwache Lösung aus
Volldünger.
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