Weihnachtskaktus pflegen

Schlumbergera russelliana

Schlumbergera russelliana v. C.b. CC BY 3.0

Deutscher Name: Weihnachtskaktus
Wissenschaftl. Name: Schlumbergera
Familie: Cactaceae
Wuchshöhe: bis 40 cm
Blütezeit: November - Januar
Verwendung: Blatt- und Blütenschmuckpflanze, Ampelpflanze
Schwierigkeit: pflegeleicht

Steckbrief / Beschreibung

Die Weihnachtskakteen gehören zu den beliebtesten und bekanntesten Kakteen überhaupt. Die prächtigen Winterblüten begeistern und nur einige Blütenpflanzen wie Rhododendron (Alpenrose) oder Weihnachtssterne (Euphorbia pulcherrima) können sich mit der Blütenpracht eines Weihnachtskaktus messen. Es gibt nur wenige Arten des Schlumbergera. Die in Wohnungen gepflegten Weihnachtskakteen sind meist Hybriden und keine Exemplare einer echten Art.

Schlumbergera truncata

Schlumbergera truncata
von Jan Mehlich, CC BY-SA 2.5

In feuchten Regenwälder wachsen die Weihnachtskakteen in den Humusansammlungen der Astgabeln von großen Bäumen. In Wohnungen gedeiht der Weihnachtskaktus am besten unter solchen Bedingungen, die der natürlichen Umgebung am nächsten kommen.

Blätter und Blüten des Weihnachtskaktus
Da die Blüten einiger Schlumbergera-Hybriden etwa zur Weihnachtszeit auftreten, hat sich für einige Hybrid-Züchtungen der Name Weihnachtskaktus eingebürgert. Jede einzelne Blüte hat einen Durchmesser von ca. 2 bis 3 cm und eine Länge von 4 bis 7 cm. Bei den längeren Blüten ist eine schuppenförmige Anordnung der Blütenblätter zu erkennen. Wahrend eine einzelne Blüte einige Tage hält, kann eine Schlumbergera mit zahlreichen Knospen mehrere Wochen lang blühen.

Die Blätter haben eine ausgeprägte Mittelrippe, die Form und Beschaffenheit der Blattglieder eines Weihnachtskaktus kann bei den einzelnen Arten und Hybriden jedoch recht unterschiedlich sein. Weihnachtskakteen bilden in Kerben am Rande der Blattglieder winzig kleine Areolen, zum Teil mit feinen Borsten. An den Spitzen der Endglieder aller Triebe bilden sich größere, länglich geformte Areolen, denen die sich einzeln oder paarweise auftretenden Blüten in großer Anzahl entwachsen.

Ein älterer, gut gepflegter Weihnachtskaktus wird etwa 40 cm groß. Die sich dicht verzweigenden, meist hängenden Triebe dieser Kakteen bestehen aus zahlreichen dünnen, mittelgrün gefärbten, flachen Gliedern. Jedes einzelne Blattglied wird 3 bis 5 cm lang und etwa 2 bis 3 cm breit.

Weihnachtskaktus-Hybriden gibt es in großer Anzahl unter verschiedenen Bezeichnungen. Die Kaktee kann in einer Erdmischung gepflegt werden, es ist aber auch möglich einen Weihnachtskaktus auf einen stammbildende Kaktus aufzupfropfen. Dafür wird vor gerne der Laubkaktus Pereskia aculeata verwendet. Solch aufgepfropften Exemplare können zu einer stattlichen Größe heranwachsen, die Wirkung ist sehr eindrucksvoll, wenn die Kaktee dann in voller Blüte steht.


Schlumbergera × buckley

Schlumbergera X buckleyi

Schlumbergera × buckleyi ist eine Hybride, entstanden aus Schlumbergera russelliana und Schlumbergera truncata. Diese Züchtung bildet meist rundlich geformte Blattglieder, je nach Kultur sind sie mehr oder weniger tief eingeschnitten. Auch die Blüten unterscheiden sich erheblich in ihrer Form. Die Farbe der Blüten kann weiß, rosa oder rot sein.


Schlumbergera × exotica

Schlumbergera × exotica

Schlumbergera × exotica ist ebenfalls eine durch Zucht entstandene Hybride. Diese aus Schlumbergera opuntioides und Schlumbergera truncata begeistert durch kräftige, leuchtende Blütenfarben.


Schlumbergera × reginae

Knolle der Sauromatum

Schlumbergera × reginae ist eine Züchtung aus Schlumbergera orssichiana und Schlumbergera truncata. Diese Hybride erfreut mit außergewöhnlicher Blütenfärbung und dem aufrechten Wuchs der S. truncata.

Standort / Licht

Wie alle Blattkakteen darf auch der  Weihnachtskaktus nicht der kräftigen Sommersonne ausgesetzt werden. Mittlere Lichtverhältnisse an einem hellen bis halbschattigem Platz sind im Frühjahr, Sommer und Herbst für diese Kakteen am günstigsten.

Im Herbst bilden sich die ersten Blütenknospen und beginnen dann, sich mit den immer kürzer werdenden Tagen zu entfalten. Sobald ein Weihnachtskaktus Knospen angesetzt hat, darf er Abends nicht mehr einem künstlichen Licht oder einer normalen Zimmerbeleuchtung ausgesetzt werden. Um die kräftige, für gesunde Weihnachtskakteen typische Blüte anzuregen, stellt man die Kakteen entweder in einen Raum, in denen am Abend kein Licht brennt, oder man muss die Pflanzen mit einer dunklen Folie abdecken, sobald das Licht eingeschaltet wird.

Pflanzen bleiben nur gesund und vital, wenn ihre Lichtbedürfnisse erfüllt werden. Kenntnisse über die Lichtstärke, angegeben in Lux, geben Auskunft ob der Standort hell genug ist. Pflanzen mit geringem Lichtbedarf benötigen immer noch mindestens 500 bis 600 Lux. Zimmerpflanzen für sehr helle Standorte brauchen 1600 Lux und mehr.

Himmelsrichtung, Jahreszeit, Verglasung und vor der Wohnung stehende Bäume und Büsche reduzieren die Lichtstärke schnell um 30 bis 70%. Bereits 2 bis 3 Meter hinter einem hellen Fenster kann es bereits zu dunkel für die meisten Topfpflanzen sein. Auch zu viel Licht ist für zahlreiche Zimmerpflanzen schlecht, es muss abgeschattet werden oder man ändert den Standort.

Lichtmangel Symptome

  • Lange, helle zum Licht wachsende Triebe, weiter Blattabstand und bleiches, aufgehelltes Laub
  • Schlaffer, nicht stabiler Wuchs
  • Dünne, blassgrüne, durchscheinende Blätter
  • deutlich zu kleine Blätter, weiche Triebe
Standort finden

Sicherheit über die Lichtstärke erhält man nur mit einem Luxmeter. Dieses wichtige Hilfsmittel finden Sie hier:

Lesetipp: So findet man den richtigen Standort
Einkaufstipp: Pflanzlampen u. Beleuchtungssysteme für dunkle Standorte, denn lichtarme Ecken in der Wohnung kann man mit einer modernen Beleuchtung und attraktiven Zimmerpflanzen zu einem Blickfang aufwerten.

Gießen / Wässern

Ein Weihnachtskaktus wird, mit Ausnahme einer kurzen Zeit unmittelbar nach der Blüte und den Monaten September, Oktober, mäßig gewässert - das Substrat sollte durchgehend etwas feucht, aber niemals tropfnass sein. Nach dem Gießen entfernt man das überschüssige Wasser aus dem Untersetzer, so kann man Staunässe und damit einhergehender Wurzelfäulnis vorbeugen.

Sobald die Kakteen verblüht sind, schränkt man die Wassergaben ein und lässt zwischen den einzelnen Wassergaben die oberste Schicht der Erde abtrocknen. Wenn der  Weihnachtskaktus im Frühjahr neue Triebe bildet, wird wieder reichlicher gegossen.

Von September bis Oktober benötigt der Weihnachtskaktus wiederum eine Trockenperiode, ansonsten werden keine Knospen angesetzt.

Hinweis: Da der Weihnachtskaktus eine kalkfeindliche Pflanze ist, verwendet man zum Gießen und zum Sprühen möglichst Regenwasser oder enthärtetes Leitungswasser. Der Topfballen dieser Kakteen darf nie vollständig austrocknen. Zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit werden die Weihnachtskakteen, besonders im Frühjahr und Sommer, täglich mit Wasser besprüht.

Wann, wie viel und wie oft gegossen wird kann nicht generell beantwortet werden. Das sorgt, besonders bei unerfahrenen Pflanzenfreunden für Unsicherheit. Man sollte es sich aber auch nicht zu schwer machen.

Grundsatz beim Gießen

Wenn man sich nicht sicher ist, sollte man lieber etwas weniger als zu viel Gießen. Die wenigsten Zimmerpflanzen gehen an Trockenheit ein, meistens werden sie zu Tode gewässert.

Weshalb wird zu viel gewässert ?

Wenn eine Pflanze schlapp aussieht, greifen viele Hobbygärtner zuerst zur Gießkanne. Dies ist der mit Abstand häufigste Pflegefehler. Bei schlaffen Pflanzen sollte man nicht wässern ohne die Erde zu prüfen, denn sehr oft ist nicht der Wassermangel an einer siechenden Pflanzen schuld.

Zum Prüfen des Feuchtigkeitsgehalts fühlt man zuerst mit einem Finger oder dem Handrücken ob sich das Substrat feucht anfühlt. Besteht weiterhin Unsicherheit, so zerreibt man einige Erdkrümel zwischen den Fingern. Feuchte oder trockene Erde kann man so gut unterscheiden. Vor und nach dem Gießen sollten Sie das Pflanzgefäß kurz anheben, so bekommen sie ein Gefühl für das Gewicht und recht schnell auch für den Feuchtigkeitsgehalt des Topfballens.

Große Pflanzgefäße erfordern einen Feuchtigkeitsmesser. Damit kann man in der Topfmitte schnell und zuverlässig die Feuchtigkeit ermitteln. Das Messgerät ist preiswert zu erstehen und er gehört zu jeder Grundausrüstung eines Pflanzenliebhabers.

Messgeräte und Bodentester

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Weshalb sterben Pflanzen bei zu viel Wasser?

Eine schlapp aussehende Pflanze kann oft kein Wasser aufnehmen, weil sie bereits über einen längeren Zeitraum hin zu stark vernässt war. Dadurch ist zu wenig Sauerstoff in der Erde und die Wurzeln werden faulig. Die zerstörten Wurzeln können kein Wasser mehr aufnehmen und die Pflanze wird schlapp. Ein Zeichen von Wassermangel, aber nicht durch zu wenig Gießen sondern wegen der verfaulten Wurzeln. Jetzt hilft nur noch schnelles Austopfen der Pflanze, alle Wurzeln von der vernässten Erde säubern, abgestorbene und verfaulte, schwarze Wurzeln abzupfen und abschneiden. Dann wird die Pflanze in frische Erde eingetopft und bis zur Bildung neuer Wurzeln, etwa 1 bis 2 Monate sparsam gegossen. Mit etwas Glück erholt sich die Pflanze.

So verhindert man das Wurzelsterben

Gießen Sie nie vorbeugend oder auf Verdacht. Erst die Erde auf Feuchtigkeit kontrollieren, dann Gießen. Alles nach dem Wässern im Untersetzer oder Übertopf stehenbleibende Wasser muss spätestens nach 5 Minuten abgegossen werden. Falls man dies verpasst, können empfindlichere Pflanzen bereits nach 10 Minuten nicht wieder gut zu machende Wurzelschäden erleiden.

Was tun bei Ballentrockenheit ?

Wenn der Ballen mal völlig abgetrocknet ist, reicht einfaches Gießen, besonders bei kleineren Pflanzgefäßen, nicht aus. Der gesamte Topf muss solange vollständig bis zu Erdoberfläche in Wasser getaucht werden, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Lesetipp: Pflanzen reichlich, mäßig, sparsam gießen & der richtige Zeitpunkt zum Wässern
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Überwintern / Ruheperiode

Weihnachtskakteen stellt man von Oktober bis März an einen hellen, sonnigen Platz mit Zimmertemperatur. Die nicht so kräftige Wintersonne schadet den Weihnachtskakteen nicht.

Aufenthalt im Sommer

Weihnachtskakteen sollte man ab dem Frühsommer an einen schattigen, geschützten Platz ins Freie stellen. Die Kakteen benötigen hier einen schattigen bis halbschattigen Standort.

Temperatur

Zur Pflege eines Weihnachtskaktus eignen sich normale Wohnungstemperaturen.

Um die Blütenbildung anzuregen, sollten die Kakteen aber wenigstens den kühleren Herbst im Freien verbleiben. Die idealen Temperaturen für die Kakteen liegen dann zwischen 12 und 17 °C. Mit Beginn der kalten Nächte muss man die Kakteen dann wieder in die Wohnung stellen. Temperaturen unter 10 °C werden nicht gut vertragen und können die Blüte verderben.

Weihnachtskaktus vermehren

Weihnachtskakteen können im Frühjahr und Sommer einfach durch Stecklinge vermehrt werden. Man schneidet oder dreht einen Trieb mit zwei oder drei Gliedern ab, lässt die Schnittstelle einige Stunden antrocknen und steckt das unterste Glied vorsichtig so weit in die empfohlenen Erde, dass der Steckling aufrecht stehen bleibt und nicht mehr umfällt.

Für ein dichteres Wuchsbild können auch mehrere Stecklinge an den Rand eines größeren Pflanzgefäßes gesetzt werden. Man pflegt die Stecklinge direkt wie große Pflanzen. Nach etwa vier Wochen sollten sich dann neue Triebe bilden.

Lesetipp: So vermehrt man Zimmerpflanzen erfolgreich
Einkaufstipp: Aufzucht-, Anzucht u. Gewächshäuser zur Vermehrung

Erde / Substrat

Ideal für die Pflege der Weihnachtskaktus ist ein Boden ph-Wert von 5,0 bis 6,0.

Blumenerde kaufen: Die Kakteen gedeihen auch in handelsüblicher Blumenerde auf Kompostbasis. Der pH-Wert ist auf der Verpackung angegeben und sollte innerhalb der tolerierten Werte von 5,0 bis 6,0 liegen. Bei falschem pH-Wert des Substrats wird sich die Kaktee nicht gesund entwickeln können. Die einfachen Blumenerden aus dem Baumarkt, Gartencenter oder der Gärtnerei sind jedoch nur bedingt empfehlenswert, da einige Anforderungen an Pufferkraft, Wasser- und Nährstoffregulierung, etc. nicht gewährleistet sind.

Substrat selber mischen: Einen Weihnachtskaktus pflanzt man idealerweise in ein Substrat für epiphytische Kakteen aus Blumenerde auf Kompostbasis, lehmhaltiger Ackererde, Perlit oder Quarzsandanteilen. Die Herstellung ist nicht schwierig. Als Belohnung erhält man eine dauerhaft gesunde und wüchsige, gegenüber Krankheiten und Schädlingen gut resistente Pflanze, vorausgesetzt die restlichen Pflegeanforderungen an Licht, Wasser, Temperatur und Nährstoffe werden ebenfalls erfüllt.

Ein gutes Substrat

Das richtige Substrat-Gemisch gewährleistet einen guten Halt der Pflanze und eine gute Belüftung des Wurzelbereiches. Landerde stellt den pH-Wert ein und verbessert die Aufnahme- und Speicherfähigkeit für Wasser und Nährstoffe. Ein gutes Substrat verfügt über eine gute Puffereigenschaft und darf über einen längeren Zeitraum seine vorteilhaften Eigenschaften nicht verlieren.

Durch die Fremdstoffe Quarzsand, Bims-Kies, Lavalit, Lavagranulat und andere geeignete Zuschlagstoffe verändert man nicht nur die physikalischen sondern auch die chemischen Eigenschaften des Substrats. Kleine Kiesel, Styromull, Splitt und ähnliches verbessern den Wasserabzug nach dem Gießen. Dies hilft Staunässe und damit Wurzelfäulnis vorzubeugen.

Andere wichtige Eigenschaften für eine gute Topfpflanzenerde werden von den Herstellern aus finanziellen und Transportgründen unzureichend berücksichtigt. Dies betrifft die Speicherfähigkeit für Wasser und Nährstoffe, die Luftführung innerhalb des Substrats und die Standfestigkeit um ein zusammensacken und verdichten zu verhindern.

Pufferkraft des Substrats

Auch die Pufferkraft eines Substrats ist sehr wichtig, die Pufferkraft verhindert:

  • schnelles Austrocknen der Blumenerde
  • Versalzungen an den Wurzeln
  • Schwankungen im Nährstoffvorrat
  • schnelle Veränderungen des pH-Werts

Ausführliche Informationen, Substratrezepte und Bezugsquellen finden Sie hier: Erde oder Substrat ? - Die perfekte Mischung für alle Zimmerpflanzen

Substratmischung für den Weihnachtskaktus

  • 1 Teil Blumenerde auf Kompostbasis
  • 3 Teile Ackererde mit Tonanteil
  • 1 Teil Quarzsand oder
  • 2 Teile 6 mm Grus oder Lavagranulat

 Alles muss gut miteinander vermischt werden. Die Landerde (Ackererde mit Tonanteil) kann vor der Verwendung durch Erhitzen sterilisiert werden.

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Hinweise

Oft werden Sukkulenten, auch die Weihnachtskakteen, in normaler Torf- oder Blumenerde, vermischt mit einigen Styroporperlen zum Verkauf angeboten. Diese Blumenerde sollte man sollte man beim ersten Umtopfen gegen ein für die Pflanzen besser geeignetes Substrat austauschen.

Weihnachtskaktus umtopfen

Weihnachtkakteen können sehr gut in Blumenampeln gepflegt werden. Jedes Jahr nach der Blüte, werden die Kakteen umgetopft. Ein größeres Pflanzgefäß ist aber nur dann notwendig, wenn die Wurzeln der Kaktee das alte Pflanzgefäß vollständig ausfüllen.

Wenn für die Wurzeln noch genügend Platz in dem alten Pflanzgefäß vorhanden ist, schüttelt man die alte Erde vorsichtig aus den Wurzeln und setzt die Schlumbergera wieder in den alten, gut gereinigten Topf mit frischer Erde zurück.

Weihnachtkakteen bilden generell nur ein kleines Wurzelsystem, Kakteen mit einem Durchmesser von etwa 30 cm finden in einem 10 cm Pflanzgefäß ausreichend Platz.

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Düngen / Nährstoffbedarf

Der Nährstoffbedarf der Weihnachtskakteen ist mäßig. Während des ganzen Jahres, mit Ausnahme der kurzen Zeit unmittelbar nach der Blüte, düngt man den Weihnachtskaktus alle 14 Tage mit einem kalireichen Volldünger.

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Kürzen / schneiden eines Weihnachtskaktus

Bei Bedarf kann man eine Weihnachtskaktee, in den Monaten Februar / März, zwischen den einzelnen Gliedern kürzen.

Schädlinge, Pflegefehler & Hinweise

Die Kakteen neigen unter bestimmten Voraussetzungen zum Abwerfen der Blütenknospen. Zugluft, schnelle Temperaturänderungen, eintrocknen des Wurzelballens oder Staunässe an den Wurzeln sind einige der Gründe. Es gibt aber noch eine andere Ursache. Wenn man einen Weihnachtskaktus dreht solange die Knospen noch klein sind, wenden sie sich erneut dem Licht zu. Die Knospen werden dabei geschwächt und fallen ab. Wenn man also einem mit Knospen besetzten Weihnachtskaktus an einen anderen Standort bringen möchte, darf seine Stellung zur Lichtquelle nicht verändert werden.

Der Befall mit Schmier- und Wollläusen wird bei diesen Pflanzen öfter beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinst der Schmierläuse ist gut auf den Blättern der Weihnachtskaktus zu erkennen.

Schildläuse erkennt man bei genauem Hinsehen leicht an den hoch gewölbten, festen Rückenschildern. Da die Schildläuse aufgrund ihrer Färbung jedoch gut getarnt sind, werden sie schnell übersehen. Man sollte seine Weihnachtskaktus deshalb regelmäßig und sorgfältig untersuchen.

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