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Azalee

Als Azaleen bezeichnet man Arten und Sorten der Gattung Rhododendron aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). 

Rhododendron (Azalee)

Zimmer-Azalee

Rhododendron simsii 'Leopold Astrid'
Foto: BotBln, GFDL 

Name: Alpenrose, Azalee, Zimmer-Azalee
Wissenschaftl. Name: Rhododendron
Familie: Heidekrautgewächse (Ericaceae)
Wuchshöhe: 30 bis 60 cm
Blütezeit Freiland: Januar bis August
Blütezeit Zimmerkultur:
Oktober bis April
Verwendung: Blatt- und Blütenschmuckpflanze
Schwierigkeit: mittelschwer

Beschreibung & Pflege der Azalee

Die Azaleen Pflege ist mittelschwer, einige Ansprüche der Pflanzen sollten möglichst erfüllt werden. Es gibt eine Vielzahl von Sortengruppen und eine große Zahl von Sorten, manche sind nur vegetativ vermehrbare Hybriden.

Bei den Azaleen handelt es sich fast ausnahmslos um kleine Blütensträucher. Die ledrigen Blätter sind 2 bis 3 cm lang und oval-rund geformt. Die trichterförmigen Blüten der Azaleen sitzen endständig an den Trieben der Pflanze. In Zimmerkultur hält man die Azaleen meist nur als Winter- und Frühjahrsblüher.

Azaleen kann man nur schwierig länger als eine Saison in Zimmerkultur halten. Wenn man die Pflanzen jedoch nach der Blüte an einen möglichst kühlen Ort stellt und die Azaleen gleichmäßig weitergießt, überstehen die Pflanzen eventuell auch die nächste Saison. Optimal ist es, sobald keine Frostgefahr mehr besteht, die Azaleen im Freien in den Schatten von Bäumen zu stellen. Dort hält man das Substrat der Azaleen gleichmäßig feucht und besprüht die Pflanzen an warmen Abenden mit Regenwasser. Im zeitigen Herbst, vor dem ersten Frost, stellt man die Azaleen für eine weitere Blüte in die Wohnung.

Indische Azalee

Die Indische Azalee (Rhododendron simsii ) auch Topfazalee genannt gilt als die eigentliche Stammform der bekannten Zimmerazalee. Diese Azalee besitzt glänzende, am Rand mit Borstenhaaren besetzte Blätter. Die Blüten können einfach oder gefüllt sein, manchmal kommen auch gekräuselte Blütenblätter vor. Die Farbskala reicht von einfarbig Weiß und Purpur bis zu unterschiedlichen rosa und roten Tönen; die Blüten der Indische Azalee können aber auch mehrfarbig sein.

Japanische Azalee

Die Japanische Azalee (Rhododendron japonicum) ist eine Hybride zwischen Rhododendron kaempferi und einigen anderen Rhododendron Arten. Im Volksmund kennt man diese Pflanzen als Japanische Azaleen. Die Japanische Azalee hat glänzende, leicht ledrige Blätter. Die jungen Zweige dieser Azaleen Art sind mit weichen, anliegenden, braunen Haaren bedeckt. Die Blüten der japanischen Azalee können einzeln, paarweise oder auch zu dritt den Zweigen entwachsen. Die Farben der Blüten reichen von Weiß und Purpur bis zu unterschiedlichen rosa und roten Tönen.

Standort / Licht

Azaleen mit Knospen oder Blüten bekommen einen hellen bis halbschattigen Standort. Wer über die Möglichkeit verfügt, sollte seiner Azalee im Sommer einen halbschattigen Platz im Freien gönnen.

Optimal sind nach Osten- oder Westen ausgerichtete Blumenfenster. Auch Südfenster kommen als Standort in Frage, die kräftige Sonne muss hier aber durch Gardinen, vorgestellte sonnenliebende Pflanzen oder ähnliches deutlich abgeschwächt werden. Dicht vor einem Südfenster wachsende Bäume oder Büsche erfüllen meist die gleiche Funktion, sofern sie nicht die kräftige Mittagssonne direkt durch das Fenster scheinen lassen.

Pflanzen bleiben nur gesund und vital, wenn ihre Lichtbedürfnisse erfüllt werden. Kenntnisse über die Lichtstärke, angegeben in Lux, geben Auskunft ob der Standort hell genug ist. Pflanzen mit geringem Lichtbedarf benötigen immer noch mindestens 500 bis 600 Lux. Zimmerpflanzen für sehr helle Standorte brauchen 1600 Lux und mehr.

Himmelsrichtung, Jahreszeit, Verglasung und vor der Wohnung stehende Bäume und Büsche reduzieren die Lichtstärke schnell um 30 bis 70%. Bereits 2 bis 3 Meter hinter einem hellen Fenster kann es bereits zu dunkel für die meisten Topfpflanzen sein. Auch zu viel Licht ist für zahlreiche Zimmerpflanzen schlecht, es muss abgeschattet werden oder man ändert den Standort.

Lichtmangel Symptome

  • Lange, helle zum Licht wachsende Triebe, weiter Blattabstand und bleiches, aufgehelltes Laub
  • Schlaffer, nicht stabiler Wuchs
  • Dünne, blassgrüne, durchscheinende Blätter
  • deutlich zu kleine Blätter, weiche Triebe

Sicherheit über die Lichtstärke erhält man nur mit einem Luxmeter. Dieses zur Standartaurüstung eines Pflanzenliebhabers nützliche Hilfsmittel finden Sie hier:

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Lesetipp: So findet man den richtigen Standort
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Azaleen Gießen / Wässern

Azaleen benötigen stets feuchte Wurzeln, man gießt die Pflanzen reichlich und achtet darauf, dass der Topfballen gründlich durchfeuchtet ist. Die Azaleen vertragen kein kalkhaltiges Wasser. Zum Gießen der Azaleen verwendet man am besten Regenwasser. Mit kalkhaltigem Wasser gegossene Azaleen werden in der Regel von einer Chlorose befallen. Erste Hilfe kann man durch Gießen mit einem Spezialpräparat, z.B. Fetrilon, leisten.

Die Azaleen müssen zwar reichlich gegossen werden, die Pflanzen vertragen aber keine Staunässe. Überschüssiges Wasser muss frei ablaufen können oder spätestens 5 Minuten nach dem Gießen aus dem Übertopf abgeschüttet werden, denn Staunässe führt schnell zur Wurzelfäule.

Wann, wie viel und wie oft gegossen wird kann nicht generell beantwortet werden. Das sorgt, besonders bei unerfahrenen Pflanzenfreunden für Unsicherheit. Man sollte es sich aber auch nicht zu schwer machen.

Grundsatz beim Gießen

Wenn man sich nicht sicher ist, sollte man lieber etwas weniger als zu viel Gießen. Die wenigsten Zimmerpflanzen gehen an Trockenheit ein, meistens werden sie zu Tode gewässert.

Weshalb wird zu viel gewässert ?

Wenn eine Pflanze schlapp aussieht, greifen viele Hobbygärtner zuerst zur Gießkanne. Dies ist der mit Abstand häufigste Pflegefehler. Bei schlaffen Pflanzen sollte man nicht wässern ohne die Erde zu prüfen, denn sehr oft ist nicht der Wassermangel an einer siechenden Pflanzen schuld.

Zum Prüfen des Feuchtigkeitsgehalts fühlt man zuerst mit einem Finger oder dem Handrücken ob sich das Substrat feucht anfühlt. Besteht weiterhin Unsicherheit, so zerreibt man einige Erdkrümel zwischen den Fingern. Feuchte oder trockene Erde kann man so gut unterscheiden. Vor und nach dem Gießen sollten Sie das Pflanzgefäß kurz anheben, so bekommen sie ein Gefühl für das Gewicht und recht schnell auch für den Feuchtigkeitsgehalt des Topfballens.

Große Pflanzgefäße erfordern einen Feuchtigkeitsmesser. Damit kann man in der Topfmitte schnell und zuverlässig die Feuchtigkeit ermitteln. Das Messgerät ist preiswert zu erstehen und er gehört zu jeder Grundausrüstung eines Pflanzenliebhabers.

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Weshalb sterben Pflanzen bei zu viel Wasser?

Eine schlapp aussehende Pflanze kann oft kein Wasser aufnehmen, weil sie bereits über einen längeren Zeitraum hin zu stark vernässt war. Dadurch ist zu wenig Sauerstoff in der Erde und die Wurzeln werden faulig. Die zerstörten Wurzeln können kein Wasser mehr aufnehmen und die Pflanze wird schlapp. Ein Zeichen von Wassermangel, aber nicht durch zu wenig Gießen sondern wegen der verfaulten Wurzeln. Jetzt hilft nur noch schnelles Austopfen der Pflanze, alle Wurzeln von der vernässten Erde säubern, abgestorbene und verfaulte, schwarze Wurzeln abzupfen und abschneiden. Dann wird die Pflanze in frische Erde eingetopft und bis zur Bildung neuer Wurzeln, etwa 1 bis 2 Monate sparsam gegossen. Mit etwas Glück erholt sich die Pflanze.

So verhindert man das Wurzelsterben

Gießen Sie nie vorbeugend oder auf Verdacht. Erst die Erde auf Feuchtigkeit kontrollieren, dann Gießen. Alles nach dem Wässern im Untersetzer oder Übertopf stehenbleibende Wasser muss spätestens nach 5 Minuten abgegossen werden. Falls man dies verpasst, können empfindlichere Pflanzen bereits nach 10 Minuten nicht wieder gut zu machende Wurzelschäden erleiden.

Was tun bei Ballentrockenheit ?

Wenn der Ballen mal völlig abgetrocknet ist, reicht einfaches Gießen, besonders bei kleineren Pflanzgefäßen, nicht aus. Der gesamte Topf muss solange vollständig bis zu Erdoberfläche in Wasser getaucht werden, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Lesetipp: Pflanzen reichlich, mäßig, sparsam gießen & der richtige Zeitpunkt zum Wässern
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Luftfeuchtigkeit

Eine hohe Luftfeuchtigkeit, 50 bis 65%, ist für alle Azaleen vorteilhaft. Bei einer ausreichend hohen Luftfeuchtigkeit entwickeln sich die Pflanzen gesund und entwickeln sich prächtig, sofern auch die anderen Pflegebedürfnisse ausreichend erfüllt werden. Die Pflanzen sollten öfter mit zimmerwarmem, kalkfreiem Wasser besprüht werden. Die Blüten werden dabei ausgespart.

Bei Bedarf sollte man die Luftfeuchte erhöhen, hierfür eignen sich in der Nähe der Pflanze aufgestellte Luftbefeuchter (Über Amazon ab ca. 15 Euro) oder Verdunster für Heizkörper (ab ca. 8 Euro, Amazon).

Zusätzlich ist es hilfreich, die Pflanze hin und wieder mit weichem, zimmerwarmem Wasser einzusprühen. Damit die Sprühdüse nicht verstopft verwendet man gefiltertes Regenwasser. Leitungswasser eignet sich nicht so gut, denn es hinterlässt im Laufe der Zeit oft Flecken auf den Blättern. Am besten funktioniert das Einsprühen mit einem kleinen Drucksprüher mit Schlauch und Lanze (ab ca. 10 Euro über Amazon).

Damit können die Blätter der Pflanze unproblematisch von allen Seiten, auch von unten besprüht werden, ohne den Topf drehen zu müssen. Dies ist bei empfindlichen Zimmerpflanzen wichtig, denn manche reagieren mit Knospen- oder Blattfall auf eine Änderung des Lichteinfalls. Einfache Handsprüher wie sie z.B bei Haushaltsreinigern verwendet werden, sind unpraktisch in der Verwendung und gehen meist schnell kaputt.

Lesetipp: Informatives über Temperatur, Zugluft, Heizkörper und Kälteschock
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Azaleen überwintern / Ruheperiode

Im Spätsommer sollte man die Pflanzen etwas sparsamer gießen, so wird der Knospenansatz gefördert. Nach dem Ansatz der Knospen werden die Azaleen kühl gestellt, damit sich die Knospen gut weiterentwickeln. In warmer, trockener Zimmerluft können die Knospen und möglicherweise auch die Blätter der Azaleen abfallen.

Ein Kalthaus bei einer Temperatur von 8 bis 13 °C ist in diesem Stadium für eine Azalee ideal. Ab Beginn der Blütezeit und bis zum Abwelken der Blüten vertragen die Azaleen helleres Licht und auch mehr Wärme. Die Temperatur von 18 °C sollte jedoch nicht überschritten werden.

Ein kühler Kellerraum, ein Treppenhaus, ein Wintergarten oder eine Garage geben ein gutes Kalthaus ab. Um das für die Pflanzen notwendige Licht bereitzustellen, eignen sich dicht über den Pflanzen angebrachte Leuchtstoffröhren bzw. noch energiesparendere Pflanzlampen mit LED. Bei einem Standort im Wintergarten oder vor ausreichend großen Süd-, Südwest-, oder Südostfenstern mit ungehindertem Lichteinfall ist in der Regel keine Zusatzbeleuchtung erforderlich.

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Lesetipp: Ruhe- und Vegetationsperiode der Pflanzen

Blütezeit der Azaleen

Die Blütezeit der Azaleen reicht bei in Wohnungen gepflegten Pflanzen von Oktober bis April. Die Blütezeit für im Freiland gepflegte Azaleen reicht von Januar bis August.

Aufenthalt im Sommer

Eine Azalee kann während der warmen Jahreszeit an einem geschützten, hellen bis halbschattigem Standort im Freien gepflegt werden. Etwas zerstreute Morgen- oder Nachmittagssonne ist für ein gesundes Wachstum dieser Pflanze von Vorteil. Die Azalee sollte nicht direkt von der prallen Mittagssonne beschienen werden.

Temperatur

Man pflegt Azaleen möglichst kühl bei Temperaturen von 8 bis 16 °C. Bringt man die Pflanze in ein warmes Zimmer mit über 18 °C Zimmertemperatur, verwelken die hübschen Blüten schnell, und die Blätter der Pflanzen fallen ab. Man kann die Azaleen jedoch langsam von einem kühleren an einen wärmeren Standplatz gewöhnen. Generell gilt aber, dass sich die Blüten der Azaleen an kühleren Standorten deutlich länger halten.

Lesetipp: Informatives über Temperatur, Zugluft, Heizkörper und Kälteschock
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Azaleen vermehren

Azaleen kann man gut durch Kopf- und Triebstecklinge im zeitigen Frühjahr vermehrt werden. Man steckt einen 8 bis 10 cm langen Steckling in einen kleinen Topf mit einem gut angefeuchteten Substrat aus zwei Teilen scharfem Sand oder Perlite und einem Teil Torf. Über den Topf stülpt man einen Plastikbeutel gestülpt oder man stellt den Topf in einen Vermehrungskasten an einen halbschattigen Platz.

In 8 bis 12 Wochen sollten sich die Stecklinge bewurzelt haben, und die junge Azalee wird in das für erwachsene Pflanzen empfohlene Substrat umgesetzt.

Lesetipp: So vermehrt man Zimmerpflanzen erfolgreich
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Erde / Substrat

Für Azaleen verwendet ein man ein kalkfreies Gemisch aus einem Teil Komposterde, zwei Teilen Torf und einem Teil scharfem Sand oder Perlite. Die Azaleen können alternativ auch auch in reinem Torfkultursubstrat gepflegt werden. Am geeignetsten ist jedoch fertig gemischte Rhododendron (Azaleen)-Erde. Qualitätserde für Rhododendren  ist kalkfrei, leicht sauer (pH-Wert von 4,0 bis 5,0) und besitzt eine lockere Struktur.

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Azaleen umtopfen

Alle zwei oder drei Jahre werden die Azaleen nach der Blüte, bevor man sie ins Freie stellt, in etwas größere Töpfe umgesetzt. Je größer eine Azalee ist, um so leichter lässt er sich ein weiteres Jahr in der Wohnung pflegen.

Zum Umtopfen wird die alte Erde aus den Wurzeln geschüttelt, und sämtliche abgestorbenen toten Wurzeln der Pflanze werden abgeschnitten oder abgezupft. Auch lebende Wurzeln können bei Bedarf etwas gestutzt werden. Eine gut umgetopfte Azalee erholt sich schnell und wird bald weiterwachsen.

Lesetipp: Umtopfen der Zimmerpflanzen - Theorie & Praxis
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Düngen / Nährstoffbedarf

Für Zimmerazaleen eignen sich am besten spezielle Flüssigdünger für Azaleen und Rhododendren. Gedüngt wird von Frühjahr bis in den Herbst, also außerhalb der Blütezeit.

Lesetipp: Richtiges Düngen der Zimmerpflanzen
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Azalee schneiden

Eine Azalee verträgt problemlos einen Rückschnitt. Lange Triebe können direkt nach der Blüte kräftig beschnitten werden. Die Pflanzen treiben schnell erneut aus und bleiben buschig.

Lesetipp: Der richtige Rückschnitt von Pflanzen
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Schädlinge, Pflegefehler & Hinweise

Bei Ballentrockenheit oder an einem zu warmen Standort verlieren die Azaleen gerne ihre Knospen und Blüten. Stellen Sie die Pflanze kühler oder gießen sie die Azalee kräftiger. Passen Sie aber darauf auf, dass keine Staunässe entsteht. Diese führt zu Fäulnis an Wurzeln und Stängeln. Pflegefehler können schnell zu einem Befall mit Blattläusen, Spinnmilben oder weißen Fliegen führen.

Die Azalee ist auch ein bevorzugter Wirt für die Larven der Gewitterfliegen. Die Larven ernähren sich bis zum Schlüpfen von jungen Trieben, sich neu entwickelnden Blättern und den Knospen der Blüten. Der Schaden an der Pflanze wird meist erst nach dem Öffnen der befallenen Blätter und Blüten entdeckt. > Gewitterfliegen bekämpfen / Symptome erkennen

Der Dickmaulrüssler findet die Azaleen ebenfalls sehr schmackhaft, die typischen Fraßspuren des Dickmaulrüsslers sind jedoch leicht an den Blättern der Pflanzen zu erkennen. Die Larven des Dickmaulrüsslers sind schwerer zu entdecken, oft bemerkt man sie nur wenn die Pflanze bereits stark geschädigt ist, oder wenn sich die Käfer entwickeln und die Fraßspuren sichtbar werden. > Dickmaulrüssler bekämpfen / Fraßspuren erkennen

Hier können Sie Schadbilder und Symptome an ihrer Pflanze bestimmen und Gegenmaßnahmen ergreifen.

Azalee ist giftig

Die meisten Azaleen sind giftig. Die giftigen Inhaltsstoffe befinden sich in Blättern, im Nektar und im Pollen. Bei schweren Vergiftungen kann verlangsamte Herztätigkeit, schwacher Puls bis hin zum Koma und Tod durch Atemstillstand eintreten. Auch bei Weidetieren sind Vergiftungen durch den Verzehr der Blätter aufgetreten.

Erste Hilfe Maßnahmen und Notrufnummern haben wir Ihnen auf unserer Seite Vergiftung durch Pflanzen zusammengestellt. Besonders wichtig ist es, den Kindern einen richtigen Umgang mit Pflanzen zu vermitteln, denn eine ständige Kontrolle nicht möglich ist. Dies gilt besonders für verlockend aussehende Früchte, Blüten und Beeren. Beispiele für Giftpflanzen im Außenbereich sind Maiglöckchen, Oleander, Pfaffenhütchen, Eibe. In Wohnungen findet man beispielsweise Efeu, Dieffenbachia oder Wandelröschen.

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Azaleen Bilder

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Azalee: Rhododendron simsii

Azalee

Rhododendron simsii
'Adventglocke'
Foto: BotBln, Lizenz: GFDL

Zimmerazalee: Rhododendron

Zimmerazalee

Foto: Giacomo1970
Lizenz: GFDL