Brahea edulis - Erytheapalme - Kulturanleitung & Pflege

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Brahea edulis

Winterharte Palmen

Brahea edulis - Erytheapalme

Diese von der Insel Guadalupe stammende Art der Brahea  erreicht in Ihrer Ursprungsheimat eine Höhe von 17 m. Auch in europäischen Gärten kann diese Palme kultiviert werden, sie wächst in einigen Jahren zu  einer stattlichen Höhe heran. Diese Palme besticht durch sehr breite, trichterförmig runde Wedel mit zahlreichen Einzelblättern. Diese Wuchsform gibt ihr ein graziles Erscheinungsbild.

Diese winterharte Palme sollte im Freien in Pflanzkübeln oder direkt in den Garten ausgepflanzt werden. Da diese Palme nicht ganz so winterhart wie ihre Verwandten sind, sollte man in Gegenden mit sehr starkem Frost lieber eine andere Art wählen.


Kulturanleitung Brahea edulis - Erytheapalme:

Licht: Die Brahea edulis benötigen einen sehr hellen Standort mit möglichst voller Sonnenbestrahlung. Ein lichtarmer Standort schwächt diese Palme und lässt sie sehr langsam wachsen.

Gießen: Während der Wachstumsperiode gießt man die Palmen mäßig, die Erde sollte vor der nächsten Wassergabe an der Oberfläche leicht abtrocknen. In der Ruheperiode gibt man nur soviel Wasser, dass die Erde nicht vollständig austrocknet. Ein durchfeuchten des Substrates sollte in dieser Zeit vermieden werden.

Temperatur & Frostbeständigkeit: Die aus Guadalupe stammende Palme ist bis etwa -8 °C frostresistent. Bei länger anhaltendem und strengem Frost sind entsprechende Vorsichtsmaßnahmen gegen zu treffen. Wie bei den meisten winterharten Palmen sind die empfindlichen Wurzeln der Pflanzen besonders vor dem einfrieren zu schützen.

Geeignete Schutzmaßnahmen finden Sie hier:

Winterharte Palmen: Erfolgreiche Überwinterung und Kultivierung von Palmen im Garten

Vermehrung: Diese Palmen werden durch Samen vermehrt. Den Palmensamen findet man im Versandhandel. Die Aussaat erfolgt bei einer Temperatur von mindestens 18 °C. Die Keimung dauert etwa 2 bis 3 Monate.

Erdmischung: Für die Kultivierung von Brahea edulis verwendet man ein Erdgemisch auf Kompostbasis mit einem Zusatz von etwas scharfem Sand und etwas Kies, Blähtonbruch oder Lavagranulat.

Torf- oder Humuserde ohne Zusätze eignen sich nicht, da ein solches Substrat zusammensackt und eine Drainage und Belüftung der Wurzeln nicht mehr gewährleistet ist.

Umtopfen: Je nach Wachstum setzt man die Palme im Frühjahr in ein etwas größeres Pflanzgefäß um. Dabei kann man auch die alte Erde vorsichtig entfernen und durch neues Substrat ersetzen. 

Generell sollte man für Palmen möglichst hohe Pflanzgefäße, Töpfe oder Kübel verwenden. Die Pfahlwurzeln der Palmen wachsen senkrecht nach unten, dafür benötigen sie ausreichend Platz. Wenn sich die oberen Wurzeln der Palmen aus dem Pflanzgefäß herausdrücken, wird es für die Wurzelstruktur zu eng. Spätesten zu diesem Zeitpunkt sollte man seine Palme in ein größeres, höheres Gefäß umtopfen.

Dünger: Die Palmen werden während der Hauptwachstumsphase alle 3 bis 4 Wochen mit Flüssigdünger in mäßiger Konzentration gedüngt. Während der Ruheperiode stellt man das Düngen vollständig ein.

Hinweise: Palmen, die an lichtarmen Standorten überwintert werden, dürfen im Frühling nicht direkt in das pralle Sonnenlicht gestellt werden.

Die harte UV Strahlung kann die Blätter der Palmen verbrennen. Eine solche Verbrennung ist an braunen, unregelmäßigen Flecken der Blätter zu erkennen.

Um die Palme an das Sonnenlicht zu gewöhnen, stellt man sie  1 bis 2 Wochen an einen halbschattigen Platz. Etwas Sonne in den Morgen- oder Abendstunden ist in dieser Zeit ausreichend. Nach dieser Eingewöhnungsphase kann man die Palme an ihren endgültigen Standort stellen.

Die nächste winterharte Palme für den Garten:

Butia capitata

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