Elefantenfuß (Beaucarnea) richtig pflegenDer Ursprung des Elefantenfußes liegt im Süden der USA und in Mexiko. Die Gattung Beaucarnea-stricta ist wegen der einfachen Pflege, ihres attraktiven Stammes und des hübschen Blattschopfes als Zimmerpflanze beliebt. Der Elefantenfuß ist ein Verwandter der Yucca Der Elefantenfuß hat einen am Grund rundlich angeschwollenen Stamm und zierliche, bis zu einem Meter lange dicht wachsende Blätter. Dieses knorrige Gewächs ist mit der Yucca verwandt. Im Volksmund wird die Pflanze auch Flaschenbaum genannt, da sie eine typische Stammverdickung hat. Sie wächst sehr langsam und kann sehr alt werden. Sie ist sehr pflegeleicht und speichert in ihrem sukkulenten Stamm Wasser.
Kulturanleitung Elefantenfuß
Licht: Der Elefantenfuß benötigt einen hellen Standort mit Sonne während der Morgen- oder Abendstunden. Auch ein Platz im Freien ist während des Sommers zu empfehlen. Der Elefantenfuß sollte aber auf keinen Fall ohne eine Eingewöhnungsphase direkt in das pralle Sonnenlicht gestellt werden, die Blätter können ansonsten einen Sonnenbrand bekommen. Ein leicht abgeschatteter Platz ist in den ersten 2 bis 3 Wochen im Freien ideal.
Gießen: Während der Wachstumsperiode gießt man den Elefantenfuß mäßig, die Erde sollte nach dem Gießen leicht durchfeuchtet sein. Ein Elefantenfuß benötigt nicht viel Wasser. Zuviel Wasser lässt die Blattspitzen braun werden. Zwischen den einzelnen Wassergaben lässt man die Oberfläche der Erde deshalb gut antrocknen. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden. Im Winter stellt man das Gießen fast vollständig ein und achtete nur darauf, dass der Wurzelballen nicht vollständig austrocknet.
Temperatur: Die Pflanzen vertragen normale Zimmertemperaturen die im Sommer auch etwas höher sein können. Während des Winters eignet sich ein kühler und heller Standort für diese Pflanzen. Der gut verträgliche Temperaturbereich für den Elefantenfuß liegt zwischen 8 und 22 °C. Während der winterlichen Ruheperiode sollte der Elefantenfuß 3 bis 4 Wochen an einen kühlen, hellen Platz gestellt werden. Temperaturen zwischen 8 und 14 °C sind während dieser Zeit ideal.
Vermehrung: Der Elefantenfuß kann mit Stecklingen sehr gut vermehrt werden. Nebensprosse werden abgeschnitten und in ein Gemisch aus 2/3 Torf und 1/3 Sand gesteckt. Die Anwurzelung geschieht am besten unter einer Plastikhaube, so ist die Pflanze vor zu großem Feuchtigkeitsverlust geschützt. Nachdem der Steckling Wurzeln gebildet hat, gewöhnt man den Elefantenfuß langsam an die trockenere Luft ohne Abdeckung und behandelt den Steckling wie eine voll entwickelte Pflanze.
Hinweis: Besser ist es den Elefantenfuß mit Samen zu vermehren, da sich der Stamm einer so gezüchteten Pflanze besser zu der typischen Form (Caudex) entwickeln kann.
Erdmischung: Der Elefantenfuß gedeiht gut in einem Gemisch aus Lauberde, kalkhaltigem Lehm und scharfem Sand. Man achte darauf, das der Boden gut wasserdurchlässig bleibt.
Umtopfen: Der Elefantenfuß braucht nur selten umgetopft zu werden. Alle 4 bis 5 Jahre sind normalerweise ausreichend.
Dünger: Der Elefantenfuß wird nur während der Hauptwachstumsphase alle 3 bis 4 Wochen mit Flüssigdünger in mäßiger Konzentration gedüngt.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge:
Rote Spinne Bei einem Befall mit der roten Spinne sind die befallenen Blätter des Elefantenfuß mit einem feinen Gespinst überzogen. Bei einer genaueren Untersuchung sieht man kleine helle bis gelblich weiße Flecken. Bei stärkerem Befall mit der roten Spinne ändert sich die Farbe der Blätter von grün zu gelb und graugün bis kupferbraun. > Rote Spinne bekämpfen / Symptome erkennen
Schmierläuse / Wollläuse Der Befall mit diesen üblen Pflanzenschädlingen wird öfter beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinst der Schmierläuse ist gut auf den Blättern der befallenen Pflanzen zu erkennen. > Schmierläuse bekämpfen / Symptome erkennen
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