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Farn 1: Licht und Temperatur
Farn 2: Gießen und Luftfeuchtigkeit
Farn 3: Farne richtig düngen
Farn 4: Erde und umtopfen
Farn 5: Farnpflanzen erfolgreich vermehren
Kulturanleitungen Farne:
Adiantum | Asplenium | Blechnum | Cyrtomium | Davallia | Nephrolepis | Pellaea | Phlebodium | Phyllitis | Platycerium | Polystichum | Pteris
Bild: Polystichum aculeatum
Sporen des Farnes
Foto: Kurt Stueber
Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation..
Bild: Geweihfarn
Foto: Stan Shebs
Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Fast alle Farne benötigen für ein gesundes Wachstum eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Eine Ausnahme bildet die bekannte Gattung Davallia, welche auch bei niedriger Luftfeuchtigkeit sehr gut wächst.
Farne gedeihen im allgemeinen recht gut, wenn man die Töpfe in eine Kieseln und Wasser gefüllte Schale stellt, auch mit Wasser gefüllte Untersetzer eignen sich in Blumenampeln und Körben.
Dieses Wasser darf jedoch keinen Kontakt mit der Erde des Farnes haben, ansonsten kommt es zu Staunässe und Fäulnis. An warmen Tagen können die Farne vorsichtig mit weichem, zimmerwarmen Wasser besprüht werden.
Bei Temperaturen über 17 °C benötigen Farne reichlich Wasser. Der Wurzelballen sollte bei fast allen Farnen gleichmäßig feucht gehalten werden. Vorsicht, ein übernässen der Erde ist aber auf jeden Fall zu vermeiden.
Ein Farn wird am besten mit Wasser versorgt, indem solange gießt, bis das Wasser aus dem Abzugsloch in die Unterschale läuft. Man wartet bis das Wasser nach einigen Minuten von der Erde wieder aufgesaugt wurde und gießt nochmals nach. Dies wiederholt man, bis das Wasser ca 40 Minuten in der Schale stehenbleibt.
Nun gießt man das überschüssige Wasser ab und lässt die Erde nochmals 60 Minuten abtropfen um Staunässe zu vermeiden. Dann stellt man den Farn wieder an seinen Platz zurück.
Bei einigen Farnarten sollte der Erdballen vor der nächsten Wassergabe leicht abtrocknen. Hinweise findet Ihr unter den einzelnen Farnarten.
Das Gießwasser für den Farn sollte kalkarm oder besser kalkfrei sein, Regenwasser ist ideal geeignet. Auch das Gießen mit kaltem Wasser sollte unbedingt vermieden werden. Farne benötigen zimmerwarmes Gießwasser!
Da die Farne sehr salzempfindlich sind, sollte man mit der Konzentration des Düngers vorsichtig sein. Eine schwache Konzentration ist unbedingt zu beachten. Beim Eintopfen oder Umtopfen eines Farnes kann man einen organischen Langzeitdünger, beispielsweise Hornspäne, Knochenmehl, Blutmehl als Grunddüngung beimischen.
Die in der Erde vorhandenen Mikroorganismen zersetzen diese Stoffe allmählich und bieten den Farnen über einen längeren Zeitraum eine ausreichende Nährstoffmenge ohne die Salzkonzentration zu stark ansteigen zu lassen.
Falls die Zimmertemperatur für mehrere Tage unter 17 °C fällt, so sollte die beim Gießen die Menge an Wasser eingeschränkt werden. Man lässt die obere Schicht der Topferde immer etwas antrocknen bevor erneut eine Wassergabe erfolgt.
Bei Temperaturen um die 10 °C geht fast alle Farnpflanzen in die Ruheperiode über und es darf nur noch sehr sparsam gegossen werden. Der Farn benötigt dann nur soviel Wasser, dass die Farnwedel nicht verwelken.