Fischschwanzpalme - Kulturanleitung & Pflege der Palmen

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Fischschwanzpalme

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deutsche Pflanzennamen:
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Fischschwanzpalme

Die Caryota, Fischschwanzpalme unterscheidet sich von allen anderen Palmenarten durch die doppelt fiederschnittigen Wedel, jedes Blatt der Fischschwanzpalme ist in weitere Blätter unterteilt. Die graugrünen Blattstiele der Palme können je nach Art eine unterschiedliche Länge erreichen, tragen aber bei allen vorkommenden Arten die typisch geteilten Wedel, welche sich in mehrere Abschnitte gliedern. Jedes Blättchen der Fischschwanzpalme ist v-förmig eingefaltet und hat leicht schartige Ränder. Die Fischschwanzpalme ist bei Kultivierung in Wohnräumen eine sehr langsame wachsende Palme. Unter günstigen Kulturbedingungen kann der Stamm einer Fischschwanzpalme im Laufe der Zeit eine Höhe von 2,5 m erreichen. In der Zimmerkultur werden nur in den seltensten Fällen  Blüten und Früchte ausgebildet.

Im freien kultivierte Fischschwanzpalmen wachsen erheblich schneller und sind kälteresistent. Diese Palme kann auch in Europa direkt im Garten kultiviert werden, vorausgesetzt man schützt die Fischschwanzpalme vor strengem Frost: siehe Frostschutz für Palmen

Caryota mitis erreicht als Zimmerpflanze eine Höhe von bis zu 3 m. Der Stamm einer 1,5 m hohen Palme kann 8 bis 10 kräftig gebogene und doppelt fiederschnittige Wedel tragen, die an 30 bis 60 cm langen Stielen sitzen. Mehrere kleine Wedel gruppieren sich meist direkt um die Basis des Stamms. Die großen Wedel können bis zu 90 cm breit werden, die hellgrünen kleinen Blättchen etwa 18 cm lang und 15 cm breit; diese Blättchen bilden sich in Gruppen von 20-30 Stück.

Die Fischschwanzpalme (Caryota urens) bildet einen Stamm, der bei den Palmen in Zimmerkultur bis zu 2,5 m hoch werden kann. Ein 1,5 m hohes Exemplar dieser Fischschwanzpalme hat meist einen Schopf aus 6 oder 7 stark herabhängenden, bis zu 1,2 m breiten Wedeln, die an 45 cm langen Stielen sitzen. Die Wedel der Palme sind in zahlreiche dunkelgrüne, etwas ledrige Blättchen unterteilt, die etwa 14 cm lang und 10 cm breit werden. Diese Blätter haben eine leicht dreieckige Form und sind an den Rändern weniger ausgefranst als bei Caryota mitis.

Kulturanleitung Fischschwanzpalme

Licht: Die Fischschwanzpalme benötigt für ein gesundes Wachstum einen hellen Standort mit Sonneneinstrahlung.

Gießen: Man gießt die Fischschwanzpalme gleichmäßig, die Erde sollte immer etwas feucht bleibt. Überschüssiges Wasser ist nach dem Gießen aus dem Untersetzter zu entfernen. In der Wohnung kultivierte Palmen dieser Gattung haben keine genau zu unterscheidenden Wachstums- und Ruheperioden, doch im Herbst und Winter verringert sich, aufgrund der schwächeren Lichteinstrahlung, meist das Wachstum. Während dieser Zeit schränkt man die Wassergaben ein und lässt die Oberfläche der Erde immer leicht antrocknen.

Temperatur: Die Fischschwanzpalmen lieben die Wärme und vertragen während der Wachstumsphase Temperaturen unter 13 °C nicht sehr gut. In sehr warmen Räumen, besonders im Winter während der Heizperiode, sorgt man jedoch für höhere Luftfeuchtigkeit, indem man die Pflanzgefäße in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine stellt oder in Kübel mit angefeuchteten Torf einfüttert.

Für die winterlichen Ruheperiode kann man diese Palmen langsam an niedrige Temperaturen gewöhnen.

Eine im Freien kultivierte Fischschwanzpalme gilt als frostbeständig bis -7 °C.
siehe auch:
Frostschutz für Palmen
Lexikon winterharter Palmen

Vermehrung: Die Vermehrung der Fischschwanzpalme ist durch die Aussaat im Frühjahr ab einer Mindesttemperatur von 24 °C möglich. Caryota mitis kann auch durch Ausläufer oder Ableger vermehrt werden. Man nimmt die bewurzelten Triebe von den Pflanzen ab, wenn sie etwa eine Höhe von 20 bis 30 cm erreicht haben. Die Triebe werden in übliche Einheitserde oder in ein Kompost-Torf-Gemisch gepflanzt. Die Töpfe mit den frisch eingesetzten Palmen werden an einen hellen, warmen Ort ohne direkte Sonnenbestrahlung gestellt. Man gießt die jungen Palmen nur so viel, dass die Erde gerade feucht ist. Zwischen den einzelnen Wassergaben sollte die Erdoberfläche leicht abtrocknen. Frischer Austrieb an den jungen Setzlingen zeigt dann die erfolgreiche Bewurzelung an.

Caryota Urens ist in Zimmerkultur praktisch nicht zu Vermehren. Wer Zeit und Geduld hat, kann die Anzucht aus Palmensamen versuchen. Die Palmensamen sind im Internethandel erhältlich.

Erdmischung: Die Fischschwanzpalmen werden in üblicher Blumenerde kultiviert.

Umtopfen: Diese Palmen wachsen gut, wenn ihre Wurzeln nur wenig Platz haben. Man kultiviert die Caryota deshalb in Pflanzgefäßen, die auf den ersten Blick zu klein erscheinen. Ein Umtopfen in größere Gefäße ist nur alle paar Jahre notwendig. Zur Vermeidung von Staunässe legt man auf den Boden des Pflanzgefäßes einige Tonscherben und drückt dann die Erde fest um die Wurzeln an. Dabei muss man darauf achten keine der dickeren Wurzeln abzubrechen darf.

Dünger: Vom Frühjahr bis Herbst düngt man die Fischschwanzpalme einmal in 4 Wochen mit einen handelsüblichen Flüssigdünger oder mit einem speziellen Palmendünger.

Hinweise: Braun werdende Blattspitzen und der Befall durch die Rote Spinne lassen meist auf zu trockene Luft schließen. Wenn ein Wedel vergilbt, braun wird und abstirbt ist dies ein natürlicher Vorgang, pro Jahr werden 1 bis 2 ältere Wedel abgeworfen.

Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:

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