Rebutia Rechsteineria Rhapis Rhipsalidopsis Rhipsalis Rhododendron Rhoeo Rhynchostylis Rhytionanthos Rhoicissus Rohdea Rosa
deutsche Pflanzennamen: Rachenblatt Rachenrebe Raues.Nesselblatt Riemenblatt Rippenfarn Ritterstern Rosen Rosenlorbeer Ruhmeskrone Rutenkaktus
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Rhipsalis / KakteenDie Blattkakteen der Gattung Rhipsalis, die auch unter der den Bezeichnungen Korallen und Binsenkakteen bekannt sind, bilden hängende, sich stark verzweigende Sprosse. Die Triebe der in Wohnungskultur gehaltenen Arten können kurz-zylindrisch, kantig oder blattartig-verbreitert sein. An den zylindrisch geformten Trieben sind winzige Areolen über die gesamte Fläche verteilt, bei den blattartig verbreiterten Trieben bilden sich die Areolen meist in Kerben an den Rändern.
Die Areolen dieser Kakteengattung sind manchmal wollig, und meist bilden sie Borsten oder grobe Haare anstelle von Dornen. Da die Triebe von Rhipsalis herabhängen, sind fast alle in Zimmerkultur verbreiteten Arten ideale Ampelpflanzen. Die Blüten dieser Blattkakteen sind klein und sehr hübsch. Sie bilden sich in großer Zahl und duften zum Teil recht kräftig. Die meist sternförmigen ausgebildeten Blüten halten sich nur wenige Tage. Nach der Blüte bilden sich kleine, meist weißliche, beerenartige Früchte. Sie bleiben mehrere Wochen an der Pflanze hängen. Diese Kakteen blühen in der Regel im zeitigen Frühjahr, oftmals kommt es aber zu einer weiteren Blüte im Laufe des Jahres.
Rhipsalis cereuscula bildet schlanke, zylindrisch geformte, hellgrüne Triebe. Diese verzweigen sich an den Enden, zudem bilden die Triebe zahlreiche Seitenäste. In den Areolen und auf der Oberfläche der Triebe und Aste bilden sich vereinzelt kurze Borsten. Die grünlich weißen Blüten entspringen den Areolen an der Spitze der kurzen Seitenäste.
Rhipsalis crispata bildet etwa 60 cm lange, blaßgrüne Triebe mit blattartig verbreiterten Gliedern. Die Ränder der Triebe sind gekerbt, und die weißlich gefärbten Blüten entspringen den fast unsichtbar kleinen Areolen in den Kerben. Die Triebe dieser Blattkaktee hängen nicht ganz so stark herab wie bei den anderen Arten.
Rhipsalis houlletiana bildet stengelartige, hellgrün gefärbte Triebe. Ein Trieb kann jedoch zwei verschiedene Arten von Zweigen ausbilden, sehr schlanke, zylindrisch geformte oder blattartig verbreiterte Triebe. Die blattartig verbreiterten Triebe sind zäh, ledrig und an den Rändern stark eingekerbt. In den Kerben bilden sich die winzigen Areolen mit ihren kaum sichtbar dünnen Borsten. Die gelblich weiß gefärbten Blüten bilden sich in reicher Anzahl, jedoch nur an den blattartig verbreiterten Zweigen.
Kulturanleitung Rhipsalis
Licht: Wie fast alle Blattkakteen benötigen auch die Rhipsalis einen hellen Standort ohne zu starke Sonnenbestrahlung. Am besten eignet sich ein halbschattiger Platz. Vor der Mittagssonne muss man die Kakteen unbedingt schützen
Gießen: Die Kakteen dürfen niemals vollständig austrocknen. Während des Hauptwachstums im Frühjahr und Sommer wässert man die Rhipsalis reichlich. Im Winter werden die Kakteen unter normalen Zimmerbedingungen mäßig gewässert. Da die Kakteen sehr kalkempfindlich sind, sollte man nur weiches Wasser verwenden. Am besten eignet sich hierfür sauberes Regenwasser. Wer dieses nicht zur Verfügung hat, kann das Leitungswasser auch mit einem Wasserfilter enthärten.
Temperatur: Die Rhipsalis gedeihen während des ganzen Jahres über in normal temperierten Räumen. Eine etwas erhöhte Luftfeuchtigkeit ist für ein gesundes Wachstum günstig.
Vermehrung: Man vermehrt diese Blattkakteen am besten durch Stecklinge in der Zeit vom Frühjahr bis Sommer. Man schneidet der Kaktee einen 8 bis 15 cm langen, gesunden Trieb ab. Dann wird der Steckling in kleinen Gruppen von mehreren Exemplaren etwa 3 bis 4 cm tief direkt in das für diese Kakteen empfohlene Substrat gesetzt. In den nächsten 3 bis 4 Wochen hält man das Substrat nur leicht feucht, danach kann man die jungen Kakteen wie ausgewachsene Exemplare behandeln.
Erde: Am besten eignet sich für die Kultivierung dieser Kakteen eine Erde auf Torfbasis. Damit das Wasser besser abfließen kann, mischt man zu 3 Teilen Erde einen Teil scharfen Sand hinzu.
Umtopfen: Am besten topft man die Kakteen der Gattung Rhipsalis in der Zeit vom Frühjahr bis Herbst um. Während des Winters sollten diese Kakteen nicht umgetopft werden. Man nimmt die Kaktee vorsichtig aus dem Pflanzgefäß heraus und reinigt dieses sorgfältig. Danach setzt man die Kaktee wieder ein und gibt nach Bedarf frische Erde zu. Da diese Kakteen nur wenige und kleine Wurzeln bilden, braucht man normalerweise keine größeren Pflanzgefäße. Die Kakteen der Gattung Rhipsalis kommen sehr schön als Ampelpflanzen zur Geltung.
Dünger: Zur Unterstützung der Knospenbildung düngt man diese Kakteen im Abstand von 14 Tagen. Sobald sich ein Teil der Knospen geöffnet haben, stellt man die Düngung vollständig ein.
Hinweise: Die Kakteen vertragen weder kalkhaltiges Wasser noch kalkhaltige Erde.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge:
Schmierläuse / Wollläuse Der Befall mit diesen Pflanzenschädlingen wird öfter an Kakteen beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinnst der Wollläuse ist gut auf den Blättern der befallenen Pflanzen zu erkennen. > Schmierläuse bekämpfen / Symptome erkennen Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Rhododendron
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