Quecke – Anwendung nach Maria Treben
Agropyron repens

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🌿 Quecke nach Maria Treben – Auf einen Blick

  • Verwendeter Pflanzenteil: Die Wurzel, geerntet im Juli
  • Blütezeit: Juni bis September
  • Anwendungsform: Als Bestandteil von Misch-Tee 2
  • Anwendungsgebiet nach Treben: Herzschaden, Herzinfarkt, Kreislaufschwäche
  • Sicherheit: Laut EMA keine bekannten Nebenwirkungen; ausreichend trinken, nicht bei schwerer Herz- oder Nierenerkrankung

Volksmund: Graswurzel, Ackergraswurzel, Hundsgras, Schließgras, Rehgraswurzel, Schnürgras, Spitzgras, Wurmgras, Päden, Schmelchen, Weizenquecken

Quecke (Agropyron repens): dichter Horst aus aufrechten und überhängenden, schmalen grünen Grashalmen

Quecke von Rasbak, CC BY-SA 3.0

Erscheinungsbild der Quecke

Aus der etwa drei Meter langen Wurzel entwickelt sich ein Grashalm, der rund 40 Zentimeter hoch wird. An diesem Halm bildet sich eine drei bis vier Zentimeter lange Ähre mit zusammengedrückten, schmalen Samen, die frei in Spelzen liegen. Die Quecke vermehrt sich über die Wurzel, die einem fortlaufenden Halm ähnelt. Sie ist gelblich-weiß, gegliedert, durch Knoten geteilt und mit feinen Wurzelfasern versehen.

Standort

Die Quecke ist häufig auf Äckern anzutreffen, die seit drei bis vier Wochen brachliegen. Sie wächst aber auch an Wegen, Häusern und an Gräben.

Blütezeit

Von Juni bis in den September bildet die Quecke grünlich gefärbte Blüten.

Ernte

Die Wurzeln werden im Juli geerntet.

Anwendungsformen

Misch-Tees

Anwendungsgebiete für Quecke

Anwendungsgebiete der Quecke nach Maria Treben
Beschwerden Anwendung nach Maria Treben
Herzschaden, Herzinfarkt, Kreislaufschwäche

Misch-Tee 2

⚠️ Hinweis: Ein Herzinfarkt ist ein lebensbedrohlicher Notfall. Bei Brustschmerzen, Atemnot oder Übelkeit sofort den Notruf 112 wählen und nicht bis zum nächsten Morgen warten. Kräutertees können eine notärztliche Behandlung nicht ersetzen.

⚠️ Hinweis: Laut EMA ist während der Anwendung eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr nötig; der EMA-Bewertungsbericht nimmt Patienten mit schwerer Nieren- oder Herzerkrankung von der Einstufung als sicher aus – siehe Sicherheitshinweise.

Weitere Seiten mit Quecken:

→ Kriech-Quecke – eine Heilpflanze der Volksmedizin » — Steckbrief, Standort, Inhaltsstoffe und Anwendung der Kriech-Quecke in der Volksmedizin, mit Sicherheitshinweisen.

Anwendungen mit Quecke in der Volksmedizin finden Sie auf folgenden Seiten:

  • Blasenentzündung

    Blasentees und Wärmeanwendungen, die bei Blasenentzündung unterstützend wirken können.

  • Cellulite bekämpfen

    Massagen, Peelings und Kräuter, die das Hautbild bei Cellulite verbessern können.

  • Ekzem

    Beruhigende Umschläge und Kräuter, die gereizte Haut bei Ekzemen lindern können.

  • Gallensteine

    Überlieferte Hausmittel, die eine ärztliche Behandlung von Gallensteinen begleiten können.

  • Nierensteine

    Durchspülende Kräutertees, die bei Nierensteinen begleitend eingesetzt werden.

  • Niere

    Nierentees und Hausmittel, die eine gesunde Nierenfunktion unterstützen können.

  • Orangenhaut bekämpfen

    Massagen, Bürstungen und Kräuter, die das Hautbild bei Orangenhaut verbessern können.

  • Steinerkrankungen

    Überlieferte Kräuter, die bei Nieren- und Gallensteinen begleitend genannt werden.

  • Verstopfung

    Ballaststoffreiche Hausmittel und Kräuter, die bei Verstopfung die Verdauung anregen können.

Häufige Fragen zur Quecke nach Maria Treben

Wie sieht die Quecke aus?

Aus der etwa drei Meter langen Wurzel entwickelt sich ein Grashalm, der rund 40 Zentimeter hoch wird. An diesem Halm bildet sich eine drei bis vier Zentimeter lange Ähre mit zusammengedrückten, schmalen Samen, die frei in Spelzen liegen.

Wo wächst die Quecke?

Die Quecke ist häufig auf Äckern anzutreffen, die seit drei bis vier Wochen brachliegen. Sie wächst aber auch an Wegen, Häusern und an Gräben.

Wann blüht die Quecke und wann wird sie geerntet?

Von Juni bis in den September bildet die Quecke grünlich gefärbte Blüten. Die Wurzeln werden im Juli geerntet.

Was sagt die EMA zur Sicherheit der Quecke?

Gegenanzeige laut EMA ist eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff. Während der Anwendung ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr erforderlich; deshalb werden Zubereitungen aus Queckenwurzelstock für Personen, denen ärztlich eine verminderte Flüssigkeitszufuhr geraten wurde, nicht empfohlen.