Gallensteine – Hausmittel der Naturheilkunde
Unter Gallensteinen versteht man einen sich durch Kristallisation bildenden Festkörper in der Galle. Meist verursachen die Gallensteine keine Symptome und Beschwerden. Falls sich die Gallensteine verklemmen und den Abfluss der Gallenflüssigkeit behindern, kann es jedoch zu starken Koliken und Entzündungen kommen.
Auf dieser Seite finden Sie Rezepte und Hausmittel mit Heilkräutern und Heilpflanzen, die traditionell bei Gallensteinen angewendet werden.
Echter Sellerie: Seine Wurzeln kommen in den Absud im Abschnitt „Rezepte gegen Gallensteine“. Zum Rezept
Sellerie von Rasbak, CC BY-SA 3.0
Rezepte gegen Gallensteine
Zur Unterstützung einer Behandlung bei Gallensteinen sollte man den täglichen Speiseplan mit reichlich Sauerkirschen, Walderdbeeren und Trauben ergänzen. Zusätzlich sollte man jeden Morgen einen Teelöffel natives Olivenöl in allerbester Qualität auf nüchternen Magen zu sich nehmen.
Absud mit Echtem Sellerie
Man gibt 30 g Wurzeln vom Sellerie in 1 Liter Wasser. Die Selleriewurzeln müssen 5 Minuten kochen und vor dem Abseihen weitere 10 Minuten ziehen. Von dieser Zubereitung zur Behandlung der Gallensteine trinkt man täglich 2 Tassen.
ℹ️ Hinweis: Die DFG-Senatskommission empfiehlt, den Verzehr lange gelagerter oder schimmelbefallener Sellerieknollen zu vermeiden – siehe Sicherheitshinweise.
Sicherheitshinweis für den Echten Sellerie »
Absud mit Judenkirschen
Man gibt 30 g getrocknete Judenkirschen in 1 Liter Wasser. Die Beeren müssen 5 Minuten kochen und vor dem Abseihen weitere 10 Minuten ziehen. Die gesamte Menge trinkt man über 24 Stunden verteilt.
Sicherheitshinweis für die Lampionblume (Judenkirsche) »
Absud mit Gemeinen Quecken
Man bedeckt 30 g Wurzeln der Gemeinen Quecke mit Wasser und lässt diese 2 Minuten kochen. Die Queckenwurzeln werden sofort abgeseiht und erneut in einem Liter frischem Wasser für 15 Minuten zum Kochen gebracht. Die Flüssigkeit wird heiß abgeseiht, man trinkt täglich 4 Tassen.
Täglich 3 Tassen trinken
Von einer dieser Zubereitungen zur Unterstützung einer Behandlung bei Gallensteinen trinkt man täglich 3 Tassen.
Absud mit Sauerdorn (=Berberitze)
Man gibt 30 g vom Sauerdorn in 1 Liter Wasser. Die Heilkräuter müssen 5 Minuten kochen und vor dem Abseihen weitere 10 Minuten ziehen.
Sicherheitshinweis für den Sauerdorn »
Tee mit Nachtviolen
Man gibt 5 g Blätter der Nachtviolen in 1 Liter kochendes Wasser. Die Blätter müssen 10 Minuten ziehen.
Sicherheitshinweis für die Nachtviole »
Absud mit Königsfarn
Man gibt 30 g Wurzeln vom Königsfarn in 1 Liter Wasser. Die Wurzeln müssen 5 Minuten in einem geschlossenen Gefäß kochen und vor dem Abseihen weitere 5 Minuten ziehen.
Sicherheitshinweis für den Königsfarn »
Absud mit Löwenzahn
Man gibt 50 g getrockneten Löwenzahn in 1 Liter Wasser. Der Löwenzahn muss 3 Minuten kochen und vor dem Abseihen weitere 10 Minuten ziehen.
⚠️ Hinweis: Bei Gallensteinen, Gallenwegsverschluss oder -entzündung und Lebererkrankungen ist Löwenzahn laut EMA nicht geeignet – siehe Sicherheitshinweise.
Sicherheitshinweis für den Löwenzahn »
Absud mit Vogelknöterich
Man gibt 50 g vom Vogelknöterich in 1 Liter Wasser. Der Absud zur Behandlung der Gallensteine muss vor dem Abseihen 15 Minuten kochen.
ℹ️ Hinweis: Bei Erkrankungen, bei denen weniger getrunken werden soll (z. B. schwere Herzerkrankungen), wird diese Anwendung nicht empfohlen – siehe Sicherheitshinweise.
Sicherheitshinweis für den Vogelknöterich »
Tee mit Eisenkraut
Man gibt 30 g vom Eisenkraut in 1 Liter kochendes Wasser. Das Eisenkraut muss 10 Minuten ziehen.
Sicherheitshinweis für das Eisenkraut »
Tee mit Ausgebreiteten Glaskraut
Man gibt 10 g vom Ausgebreiteten Glaskraut in 1 Liter kochendes Wasser. Die Heilkräuter müssen vor dem Abseihen 5 Minuten ziehen.
Täglich 2 Tassen trinken
Von einer dieser Zubereitungen zur Unterstützung einer Behandlung der Gallensteine trinkt man täglich 2 Tassen.
Tee mit Leberblümchen
Man gibt 25 g der getrockneten Heilkräuter in 1 Liter kochendes Wasser. Die Leberblümchen müssen 10 Minuten ziehen.
Sicherheitshinweis für das Leberblümchen »
Tee mit Balsamkraut
Man gibt 30 g der Heilpflanze in 1 Liter kochendes Wasser. Das Balsamkraut muss vor dem Abseihen 10 Minuten ziehen.
Sicherheitshinweis für das Balsamkraut »
Absud mit Borretsch
Man gibt eine Mischung aus 40 g Stängeln, Blüten und Blättern vom Borretsch in 1 Liter Wasser. Die Heilkräuter müssen 5 Minuten kochen und vor dem Abseihen weitere 10 Minuten ziehen.
⚠️ Hinweis: Borretsch bildet leberschädigende Pyrrolizidinalkaloide; für deren erbgutverändernde und krebserzeugende Wirkung lässt sich keine sichere Aufnahmemenge ableiten – siehe Sicherheitshinweise.
Sicherheitshinweise zu den Pflanzen
Die folgenden Absätze und Hinweise sind wörtlich von den jeweiligen Pflanzenseiten übernommen (erster Absatz des Sicherheitsabschnitts und die Hinweise unter „Anwendung von …“).
Sicherheit & Toxizität von Apium graveolens (Sellerie)
Für Sellerie gibt es keine Monographie der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA/HMPC). Die folgenden Angaben stammen aus Bewertungen von Sellerie als Lebensmittel: zur Sellerieallergie (Paul-Ehrlich-Institut) und zu Furocumarinen in Sellerieknollen (DFG-Senatskommission zur Beurteilung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Lebensmitteln). Selleriesamen und Selleriekraut als Arzneidroge sind darin nicht gesondert bewertet.
ℹ️ Hinweis: Die DFG-Senatskommission empfiehlt, den Verzehr lange gelagerter oder schimmelbefallener Sellerieknollen zu vermeiden – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Echter Sellerie – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Echter Sellerie
Sicherheit von Physalis alkekengi (Lampionblume)
Die Giftzentrale Bonn (Informationszentrale gegen Vergiftungen NRW) stuft die Blasenkirsche (Physalis alkekengi) als gering giftig ein: Die grünen Pflanzenteile enthalten Bitterstoffe, die zu einer Reizung des Magen-Darm-Traktes führen können. Nach dem BfR sind die grüne Pflanze, besonders unreife Beeren, und der Wurzelstock giftig; bei reifen (roten) Beeren ist keine Behandlung nötig. Die Vergiftungsinformationszentrale Wien zählt die Lampionblume zu den Pflanzen, deren Verschlucken in kleinen Mengen in der Regel unbedenklich ist; der Giftnotruf Berlin nennt die Früchte der Judenkirsche unter den ungiftigen Pflanzen. Die Datenbank TPPT von Agroscope stuft die Pflanze für den Menschen als giftig ein, die Giftpflanzen-Datenbank der Universität Zürich (Veterinärmedizin) als ungiftig. Für Physalis alkekengi liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
⚠️ Hinweis: Grüne Pflanzenteile, unreife Beeren und der Wurzelstock der Lampionblume können Magen-Darm-Beschwerden verursachen – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Lampionblume (Judenkirsche) – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Lampionblume (Judenkirsche)
Sicherheit & Toxizität von Elymus repens (Quecke)
Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine EU-Monographie zum Queckenwurzelstock (Agropyron repens, syn. Elymus repens) veröffentlicht (Revision 2022). Sie gilt für den zerkleinerten Wurzelstock als Tee sowie für bestimmte Flüssigextrakte und Tinkturen. Die Anwendung ist als traditionelles pflanzliches Arzneimittel eingestuft: zur Erhöhung der Harnmenge, um bei leichten Harnwegsbeschwerden die Harnwege durchzuspülen, unterstützend. Die Anwendung wird traditionell über einen Zeitraum von 2 bis 4 Wochen beschrieben.
⚠️ Hinweis: Laut EMA ist während der Anwendung eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr nötig; der EMA-Bewertungsbericht nimmt Patienten mit schwerer Nieren- oder Herzerkrankung von der Einstufung als sicher aus – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Kriech-Quecke – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Kriech-Quecke
Sicherheit von Berberis vulgaris (Sauerdorn)
Nach der Giftinformationszentrale Bonn ist die Berberitze gering giftig, besonders die Wurzelrinde, gefolgt von der Stammrinde; Blüten, Fruchtfleisch und Samen sind in der Regel alkaloidfrei. Die WHO-Monographie zur Berberitzenrinde rät wegen fehlender Sicherheitsdaten von der Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit und bei Kindern unter 12 Jahren ab (Kopie auf e-lactancia.org). Nach Altmeyers’ Wiedergabe hat die Kommission E zur Wurzelrinde eine Negativmonographie veröffentlicht. Für Berberis vulgaris liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
⚠️ Hinweis: Rinde und Wurzel des Sauerdorns enthalten Berberin; nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit und nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Sauerdorn – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Sauerdorn (Berberitze)
Sicherheit von Hesperis matronalis (Nachtviole)
Die Giftpflanzen-Datenbank TPPT von Agroscope stuft die Nachtviole für den Menschen als schwach giftig ein (am meisten in den Samen). Für Hesperis matronalis liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Nachtviole – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Nachtviole
Sicherheit von Osmunda regalis (Königsfarn)
Für Osmunda regalis liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Königsfarn – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Königsfarn
Sicherheit & Toxizität von Taraxacum officinale (Löwenzahn)
Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat zwei Monographien zum Löwenzahn veröffentlicht: eine aus dem Jahr 2009 für die Wurzel mit Kraut und eine aus dem Jahr 2022 für die Wurzel allein. Beide stufen Löwenzahn als traditionelles pflanzliches Arzneimittel ein, dessen Anwendung auf langjähriger Erfahrung beruht. Blüten und Milchsaft sind nicht Gegenstand dieser Bewertungen. Die Monographie für Wurzel mit Kraut wird derzeit überprüft.
⚠️ Hinweis: Bei Gallensteinen, Gallenwegsverschluss oder -entzündung und Lebererkrankungen ist Löwenzahn laut EMA nicht geeignet – siehe Sicherheitshinweise.
⚠️ Hinweis: Bei Nierenversagen, Herzschwäche oder Diabetes laut EMA wegen möglicher erhöhter Kaliumwerte meiden – siehe Sicherheitshinweise.
⚠️ Hinweis: Bei Überempfindlichkeit gegen Korbblütler (Asteraceae) nicht anwenden – siehe Sicherheitshinweise.
ℹ️ Hinweis: Halten die Beschwerden länger als zwei Wochen an, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Löwenzahn – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Löwenzahn
Sicherheit & Toxizität von Polygonum aviculare (Vogelknöterich)
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat 2016 eine Monographie zu Vogelknöterichkraut veröffentlicht. Sie stuft das zerkleinerte Kraut als traditionelles pflanzliches Arzneimittel ein: zur Linderung von Erkältungsbeschwerden, zur Behandlung leichter Entzündungen im Mund- und Rachenraum (zum Gurgeln) und zur Erhöhung der Harnmenge zur Durchspülung der Harnwege bei leichten Harnwegsbeschwerden. Nach dem Bewertungsbericht der EMA kann die Einnahme in traditionell verwendeten Dosen als sicher angesehen werden.
ℹ️ Hinweis: Die EMA bewertet Vogelknöterich nur als traditionelles Mittel bei Erkältung, leichten Mund- und Rachenentzündungen und leichten Harnwegsbeschwerden – siehe Sicherheitshinweise.
ℹ️ Hinweis: Bei Erkrankungen, bei denen weniger getrunken werden soll (z. B. schwere Herzerkrankungen), wird diese Anwendung nicht empfohlen – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Vogelknöterich – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Vogelknöterich
Sicherheit & Toxizität von Verbena officinalis (Eisenkraut)
Echtem Eisenkraut wird traditionell eine wehenfördernde, die Gebärmutterkontraktionen stimulierende Wirkung nachgesagt; ein wissenschaftlicher Nachweis dafür fehlt allerdings. Da die Sicherheitslage unzureichend ist, sollte Eisenkraut in Schwangerschaft und Stillzeit nicht ohne fachliche Beratung angewendet werden — eine unkontrollierte Anwendung wird mit einem möglichen Frühgeburtsrisiko in Verbindung gebracht.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Eisenkraut – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Eisenkraut
Sicherheit von Parietaria judaica (Glaskraut)
Für Parietaria judaica liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Glaskraut – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Glaskraut
Sicherheit von Hepatica nobilis (Leberblümchen)
Die Giftpflanzen-Datenbank TPPT von Agroscope stuft die oberirdischen Teile des Leberblümchens für den Menschen als giftig ein. Nach Wikipedia ist es wegen des Protoanemonins in der frischen Pflanze schwach giftig; beim Trocknen wird Protoanemonin in praktisch ungiftige Stoffe umgewandelt. Für Hepatica nobilis liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Leberblümchen – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Leberblümchen
Sicherheit & Toxizität von Tanacetum balsamita (Frauenminze)
Für die Frauenminze gibt es keine Monographie einer Arzneimittelbehörde. Das ätherische Öl enthält je nach Herkunft Carvon, Thujon und Campher. Thujon und Campher gelten in höheren Dosen als nervenschädigend; in üblichen Tee-Mengen ist das Risiko wahrscheinlich gering, belegt ist das aber nicht. Wegen der traditionellen Verwendung bei Frauenleiden gilt vorsorglich: in der Schwangerschaft nicht anwenden, das ätherische Öl nicht einnehmen, Tee nicht dauerhaft trinken.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Balsamkraut / Frauenminze – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Balsamkraut
Sicherheit von Borago officinalis (Borretsch)
Borretsch (Gurkenkraut) gehört zu den Pflanzen, die selbst 1,2-ungesättigte Pyrrolizidinalkaloide (PA) bilden. Bei chronischer Aufnahme ist die Leber das primäre Zielorgan der durch 1,2-ungesättigte PA bedingten Schädigungen; für einige Vertreter wurde in Tierversuchen ein erbgutveränderndes und krebserzeugendes Potenzial nachgewiesen. Hinsichtlich dieser Wirkung lässt sich generell keine sichere Aufnahmemenge ableiten. In getrockneten und tiefgefrorenen Borretsch-Proben aus dem Handel fand das BfR besonders hohe Gehalte an 1,2-ungesättigten PA. Für Borretsch liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
⚠️ Hinweis: Borretsch bildet leberschädigende Pyrrolizidinalkaloide; für deren erbgutverändernde und krebserzeugende Wirkung lässt sich keine sichere Aufnahmemenge ableiten – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Borretsch – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
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Quellen
Grundlage der bisherigen Texte:
- Geheimnisse und Heilkräfte der Pflanzen. Verlag Das Beste, ISBN-10: 3716600261
- Der Kosmos Heilpflanzenführer: Über 600 Heil- und Giftpflanzen Europas, Franckh Kosmos Verlag, ISBN-10: 3440162680
- RHS Die große Pflanzen-Enzyklopädie von A – Z, DK Verlag Dorling Kindersley, ISBN-10: 3831017298
- Wikipedia - Heilpflanze
- Wikipedia - Liste von Heilpflanzen
- Wikipedia - Pflanzenheilkunde
- Das große Lexikon der Heilpflanzen: 550 Pflanzen und ihre Anwendungen, Dorling Kindersley Verlag GmbH, ISBN 3831032327
Für die Überarbeitung gelesen:
- Paul-Ehrlich-Institut: Neue Erkenntnisse zur Sellerieallergie und deren Risiken (Pressemitteilung, 2024) (Häufigkeit, Symptome, Beifußpollen, Kennzeichnungspflicht) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Echter Sellerie)
- DFG-Senatskommission (SKLM): Toxikologische Beurteilung von Furocumarinen in Lebensmitteln (Furocumarin-Gehalte, UVA-Fallbericht, Lagerung) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Echter Sellerie)
- Giftzentrale Bonn – Blasenkirsche (Physalis alkekengi) („gering giftig“, Bitterstoffe in den grünen Pflanzenteilen; gelesen am 17.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Lampionblume (Judenkirsche))
- BfR – Risiko Pflanze: Einschätzung und Hinweise (Broschüre 2017 („Laternenblume, Blasenkirsche, Judenkirsche“: giftige Teile, Hinweise; gelesen am 17.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Lampionblume (Judenkirsche))
- Vergiftungsinformationszentrale Wien, gesundheit.gv.at – Vergiftung durch Pflanzen (Lampionblume, Physalis alkekengi: Verschlucken kleiner Mengen in der Regel unbedenklich; gelesen am 17.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Lampionblume (Judenkirsche))
- Giftnotruf Berlin – Pflanzen („Judenkirsche“ unter ungiftigen Früchten; gelesen am 17.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Lampionblume (Judenkirsche))
- Giftpflanzen-Phytotoxin-Datenbank (TPPT) der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope (Physalis alkekengi: Mensch „toxic“, Frucht, Wurzel; gelesen am 17.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Lampionblume (Judenkirsche))
- Giftpflanzen-Datenbank der Universität Zürich (Veterinärmedizin) (Physalis alkekengi: „Ungiftige Pflanze (keine Giftpflanze)“, „Beere: essbar“; gelesen am 17.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Lampionblume (Judenkirsche))
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; gelesen am 17.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Lampionblume (Judenkirsche), Leberblümchen)
- EMA/HMPC – EU-Monographie Agropyron repens (L.) P. Beauv., rhizoma, Revision 1 (2022) (Anwendungsgebiet, Dosierung/Alter, Dauer, Gegenanzeigen, Flüssigkeitszufuhr, Warnhinweise, Schwangerschaft/Stillzeit, Nebenwirkungen, Überdosierung) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Kriech-Quecke)
- EMA/HMPC – Assessment report Agropyron repens, Revision 1 (2022) (Ausnahme schwere Nieren- oder Herzerkrankung) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Kriech-Quecke)
- Giftzentrale Bonn – Berberitze (Berberis vulgaris) („Giftigkeit: gering giftig“; „Besonders die Wurzelrinde, gefolgt von der Stammrinde. Blüten, Fruchtfleisch und Samen sind in der Regel alkaloidfrei.“; „Ernstere Vergiftungen sind nicht bekannt.“; gelesen am 22.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Sauerdorn)
- WHO-Monographie – Cortex Berberidis (WHO monographs on selected medicinal plants, Bd. 4) (Schwangerschaft, Stillzeit, Kinder unter 12 Jahren; Kopie auf e-lactancia.org, gelesen am 22.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Sauerdorn)
- Altmeyers Enzyklopädie – Berberidis radicis cortex („Kommission E : Negativmonographie“; Kommission E nach Altmeyers’ Wiedergabe der Monographie; gelesen am 22.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Sauerdorn)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung für Berberis vulgaris; gelesen am 22.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Sauerdorn)
- Giftpflanzen-Phytotoxin-Datenbank (TPPT) der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope (Hesperis matronalis: Mensch „weak toxic“, ganze Pflanze, am meisten im Samen; gelesen am 21.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Nachtviole)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; gelesen am 21.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Nachtviole)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; keine Angaben einer Giftinformationszentrale oder des BfR; gelesen am 17.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Königsfarn)
- EMA – Taraxaci radix cum herba, herbal medicinal product (Pflanzenteil, laufende Überprüfung) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Löwenzahn)
- EMA/HMPC – Community herbal monograph on Taraxacum officinale Weber ex Wigg., radix cum herba (Gegenanzeigen, Hyperkaliämie, Magen, Kinder, Dauer, Schwangerschaft) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Löwenzahn)
- EMA – Taraxaci officinalis radix, herbal medicinal product (Pflanzenteil, Stand 2022) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Löwenzahn)
- EMA/HMPC – European Union herbal monograph on Taraxacum officinale F.H. Wigg., radix (Korbblütler, Gallenwege, Flüssigkeitszufuhr, Kinder, Schwangerschaft) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Löwenzahn)
- EMA/HMPC: European Union herbal monograph on Polygonum aviculare L., herba (EMA/HMPC/143658/2015) (Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen, Kinder, Schwangerschaft, Arztbesuch) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Vogelknöterich)
- EMA/HMPC: Assessment report on Polygonum aviculare L., herba (EMA/HMPC/143659/2015) (Sicherheitsbewertung in traditionellen Dosen) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Vogelknöterich)
- AWL.ch – Echtes Eisenkraut (Verbena officinalis): Wirkung (übernommen in die Sicherheitshinweise: Eisenkraut)
- happyeltern.de – Eisenkraut in der Schwangerschaft: Wirkung und Sicherheit (übernommen in die Sicherheitshinweise: Eisenkraut)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; keine Angaben einer Giftinformationszentrale oder des BfR; gelesen am 16.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Glaskraut)
- Giftpflanzen-Phytotoxin-Datenbank (TPPT) der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope (Hepatica nobilis: Mensch „toxic“, oberirdische Teile (oder ganze Pflanze); gelesen am 17.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Leberblümchen)
- Wikipedia – Leberblümchen („als schwach giftig bezeichnet“; Umwandlung beim Trocknen in „praktisch ungiftig“e Stoffe; nur Wikipedia; gelesen am 17.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Leberblümchen)
- Frauenminze – Wikipedia (übernommen in die Sicherheitshinweise: Balsamkraut / Frauenminze)
- Tanacetum balsamita – Wikipedia (en) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Balsamkraut / Frauenminze)
- PubMed 10888559 (übernommen in die Sicherheitshinweise: Balsamkraut / Frauenminze)
- salbeitee-wirkung.de – Thujon im Salbei: Wie gefährlich ist Salbeitee wirklich? (übernommen in die Sicherheitshinweise: Balsamkraut / Frauenminze)
- BfR – Fragen und Antworten zu Pyrrolizidinalkaloiden in Lebensmitteln (aktualisierte FAQ vom 16. Dezember 2022) (gelesen am 15.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Borretsch)
- BfR – Pyrrolizidinalkaloidgehalt in getrockneten und tiefgefrorenen Gewürzen und Kräutern zu hoch (Stellungnahme Nr. 017/2019; Borretsch; gelesen am 16.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Borretsch)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; gelesen am 15.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Borretsch)
Häufige Fragen zu Gallensteinen
Was versteht man unter Gallensteinen?
Unter Gallensteinen versteht man einen sich durch Kristallisation bildenden Festkörper in der Galle.
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