Aspen in der Bachblüten-Therapie

Menschen, die Aspen brauchen, hören oft den Spruch, dass sie eine zu dünne Haut haben bzw. dass sie sich eine dickere Haut zulegen sollten. Es sind sehr sensible und sensitive Menschen, die Stimmungen anderer Personen spüren und aufnehmen. So kann es passieren, dass sie von einem starken Unwohlgefühl förmlich überfallen werden, obwohl sie sich in fröhlicher Gesellschaft befinden: Sie spüren die unterschwelligen Konflikte oder seelischen Leiden der Anwesenden.

Aspen-Typen fühlen sich oft sehr erschöpft, denn weil sie im Unterbewusstsein so viele Außenreize wahrnehmen und aufnehmen, verbrauchen sie viel Energie.

Im blockierten Aspen-Zustand ist das typische Merkmal eine vage Angst, deren Grund die Betroffenen nicht definieren können. Ebenso bezeichnend sind eine Angst vor drohendem Unheil sowie „böse“ Vorahnungen.

Aufgrund dieser unerklärlichen Angst entwickelt sich häufig eine Angst vor der Angst. Ebenso werden Aspen-Typen von kollektiven Ängsten überfallen, zum Beispiel Angst vor Krieg u.ä. Im Kinderalter können Aspen-Typen meistens nicht im Dunkeln schlafen und möchten zumindest ein kleines Licht eingeschaltet lassen.

Weitere typische Kennzeichen für den blockierten Aspen-Zustand

  • Wenn Aspen-Typen über ihre Ängste reden, äußert sich dies in Sätzen wie: „Ich werde tagsüber oder auch nachts von einer Angst überfallen, aber ich weiß nicht, wovor ich Angst habe“ oder: „Manchmal habe ich das Gefühl, dass etwas ganz Schlimmes passieren wird“.
  • Häufig treten diese unerklärlichen, unheimlich anfühlenden Ängste beim Alleinsein auf.
  • Manchmal ist das Unwohlsein gepaart mit dieser Angst so unerträglich, dass Räume oder Situationen verlassen werden müssen.
  • Aspen-Typen sind oftmals abergläubisch.
  • Man wacht nachts mit panischen Gefühlen aufgrund von Alpträumen auf.
  • In der Regel vermeiden Aspen-Typen es, über ihre unerklärlichen Ängste zu reden, da sie die Gründe für diese Ängste nicht benennen können.

Was bewirkt die Einnahme von Aspen?

Durch Aspen werden die Ängste kleiner und die Menschen können mit ihrer hohen Sensitivität besser umgehen. Sie lernen die Vorteile ihrer Veranlagung zu schätzen und spüren, wie das Vertrauen zu sich selbst und in das Leben wächst. Aspen sollte über lange Zeit eingenommen werden, weil die hohe Sensitivität Teil der Persönlichkeit ist und der blockierte Zustand nur selten in akuter Form auftritt. Durch eine längerfristige Einnahme können die Ängste verschwinden und die sensitive Veranlagung auch als eine positive Eigenschaft erkannt werden.

Zitterpappel - Pflanzenbeschreibung

Zitterpappel - Populus tremula L.

Espenblätter v. Willow, CC BY-SA 2.5

Name: Populus tremula L.
Pflanzennamen im Volksmund: Aspe, Zitterpappel
Familie: Weidengewächse (Salicaceae)
Wuchshöhe: 10 bis (selten) 30 m

Die Zitterpappel wird auch Aspe oder Espe genannt. Sie gehört zur Familie der Weidengewächse und kommt in Europa, Nordafrika und Westasien vor. In Sizilien, Portugal und im Süden Spaniens ist die Espe nicht verbreitet. In den meisten Verbreitungsgebieten wird die Zitterpappel etwa 20 Meter hoch. Es kommen auch Espen mit einer Wuchshöhe bis 35 Meter vor. Zitterpappeln können bis zu 100 Jahre alt werden. Diese Bäume sind zweihäusig, sodass an einem Baum entweder weibliche oder männliche Blüten vorkommen. Die Kätzchen der männlichen Bäume sind dick und zunächst gelb und später graubraun. Die Kätzchen der weiblichen Bäume sind grünlich und mit grauen Haaren sowie roten Tragblättern besetzt.

Im Volksmund gibt es den Spruch: „Zittern wie Espenlaub“. Dieser leitet sich von den Blättern der Zitterpappel ab, die beim leisesten Windhauch in Bewegung geraten – und somit zittern.

Pappeln galten in der Antike als Heilpflanze: Aus den Knospen wurde eine Salbe oder ein Tee gegen Gelenk- und Hautbeschwerden hergestellt.

Wirkung als Heilpflanze

Der Zitterpappel wird auch von der Volksmedizin als Heilpflanze verwendet:

Zitterpappel in der Naturheilkunde

Anwendung und Rezepte finden Sie hier:
Blasenentzündung, Skorbut

Die Zitterpappel wirkt antiseptisch (keimtötend), entzündungshemmend und fiebersenkend.