Das Ziel der Bach-Blütentherapie: „Heile dich selbst“

Die Bach-Blütentherapie wurde von Dr. Edward Bach entwickelt. Die Vision Dr. Bachs war es, natürliche Mittel zu finden, mit denen jedem Menschen eine Art Hausapotheke für die Selbstheilung zur Verfügung steht. Die 38 Blüten dienen dazu, das energetische Gleichgewicht wiederherzustellen. Bachblüten wirken auf der feinstofflichen Ebene. Die Bach-Blütentherapie ist weder medizinisch noch wissenschaftlich anerkannt. Dies liegt unter anderem daran, dass diese Ebene nicht nachweisbar ist. Dazu fehlen auch heute noch die technischen Mittel, wobei damit zu rechnen ist, dass die Quantenphysiker in absehbarer Zeit die Belege erbringen werden.

„Heile dich selbst“ ist das Therapieziel Dr. Bachs und gleichzeitig der Titel seines ersten Buches. Dr. Bach wies darauf hin, dass jeder Mensch Selbstheilungskräfte in sich trägt. Diese können mit den Bachblüten stimuliert werden, sodass ein Ungleichgewicht auf der energetischen Ebene wieder in Balance gebracht wird. Bach-Blüten sind die Seelenhelfer. Dr. Bach war der Ansicht, dass die Ursache jeder Krankheit nicht-materialistisch ist. Das heißt: Der Ursprung der Erkrankung liegt im Innern des Menschen.

Bach sieht in einer Erkrankung ein Lernfeld, wodurch sich der einzelne Mensch persönlich weiterentwickeln kann. Manchmal ist viel Leid und Schmerz notwendig, damit die Seele Gehör findet. Wie Dr. Bach glaubte, führen nicht die äußeren Umstände zu Krankheiten, sondern in erster Linie ist der innere Zustand eines Menschen für eine Erkrankung und ebenso für die Gesundheit verantwortlich.

Die folgenden Zitate wurden von Mechthild Scheffer frei übersetzt und stammen aus dem Buch „Heile dich selbst“ („Heal Thyself“):

Krankheit wird sich mit dem zur Zeit angewandten materialistischen Methoden niemals wirklich heilen oder ausmerzen lassen, weil ihr Ursprung nicht im Materiellen liegt“.

Denn das, was wir als Krankheit bezeichnen, ist nur das körperliche Endresultat des anhaltenden Wirkens tieferliegender Kräfte“.

Ausschließlich auf den Körper gerichtete Bemühungen können nur eine oberflächliche Reparatur des Schadens erreichen – aber keine Heilung -, denn die Krankheitsursache ist nach wie vor wirksam und kann jederzeit in neuer Form in Erscheinung treten“.

Einklang zwischen Persönlichkeit und Höherem Selbst

Dr. Bach war der Überzeugung, dass der Einklang zwischen dem Höheren Selbst und der Persönlichkeit zu Gesundheit, Freude, Glück und Friede führt. Die Schöpfung sah er als Einheit an, zu der jedes Wesen gehört. Nichts ist getrennt – alles ist eins. Deshalb hat auch jeder Gedanke und jede Tat eine Auswirkung und zwar auf den eigenen Körper und die eigene Seele und auf die Umwelt.

Jedes gegen andere oder uns selbst gerichtete Verhalten beeinflusst das Ganze (Energiefeld). Denn nach dem Gesetz der Einheit spiegelt sich jede Unvollkommenheit, die in einem einzelnen Teil entsteht, in der Gesamtheit wider“. „Jedes gegen andere oder uns selbst gerichtete Verhalten beeinflusst das Ganze (Energiefeld). Denn nach dem Gesetz der Einheit spiegelt sich jede Unvollkommenheit, die in einem einzelnen Teil entsteht, in der Gesamtheit wieder“.

Zum Beispiel ist – laut Dr. Bach – Stolz das Resultat von einer unbeweglichen, arroganten Denkweise. Auf der Körperebene kann sich dies in Krankheiten bemerkbar machen, die mit Steifheit oder Starrheit zu tun haben. Oder – anderes Beispiel – zeigt sich eine unstete, schwankende Denk- und Gefühlsweise mit Schwindel, Bewegungsstörungen oder ähnlichem auf der Körperebene.

Mit Bachblüten Positives stimulieren

Auf diese Charakterschwächen – wie Stolz, Starrheit, Arroganz, Angst u.a. - wirken die Bachblüten ein. Da alles zwei Seiten hat, stimulieren die Bachblüten die positive Seite:

Die der Charakterschwäche gegenübergestellten positiven Eigenschaft oder Tugend wird in so starkem Maße entfaltet, daß die Schwäche schließlich zur Stärke wird“.

Es wird also nicht das Negative blockiert, sondern das Positive stimuliert. Dadurch entsteht im Innern ein Zustand von Liebe, Freude und friedvoller Ruhe, der sich wiederum positiv auf die Gesundheit und auf die Umwelt auswirkt.

Laßt Euch nicht durch die Einfachheit dieser Methode von ihrem Gebrauch abhalten, denn je weiter Eure Forschungen voranschreiten, um so mehr wird sich Euch die Einfachheit der ganzen Schöpfung erschließen.“