Bachblüten für Haustiere

Bachblüten zeigen bei Tieren eine sehr gute und schnelle Wirkung, sodass sie meist deutlich kürzer mit Bachblüten behandelt werden müssen, als es bei Menschen der Fall ist. Was jedem Haustierbesitzer klar sein sollte: Der Charakter eines Tieres lässt sich mit Bachblüten nicht verändern. Dies ist grundsätzlich nicht das Ziel einer Bachblüten-Therapie. Bei Verhaltensstörungen wirken die Bachblüten sehr gut, da diese Störungen in der Regel durch schlechte Erfahrungen oder Haltungsfehler entwickelt wurden.

Hinweis: Treten Verhaltensveränderung beim Haustier auf, sollte immer zunächst beim Tierarzt abgeklärt werden, ob eine Krankheit hinter dieser Veränderung steckt.

Bachblüten für Haustiere – Auswahl der Blüten für eine Mischung

Es ist manchmal nicht so einfach, die passenden Blüten für sein Haustier auszuwählen. Zum Beispiel kann Angst verschiedene Gründe haben und sich unterschiedlich bemerkbar machen. Folgend werden die Blüten und die Kennzeichen kurz beschrieben. Sollte die ausgewählte Mischung keinen Erfolg zeigen hilft es manchmal, andere Menschen zu fragen, die das Tier gut kennen. Diese Personen gehen weniger emotionsbeladen heran und können Verhaltensweisen des Tieres objektiver beschreiben.

Außerdem besteht bei den meisten Haustieren eine enge Verbindung zum Halter. Es ist möglich, dass das Tier mit seinen Verhaltensweisen den seelischen Zustand seines Menschen spiegelt. Somit ist es hilfreich, wenn auch der Mensch eine zu ihm passende Bachblüten-Mischung einnimmt. Oft bringt das den Erfolg beim Haustier mit sich, sodass sich dessen Seelenzustand harmonisieren kann.

Bachblüten für Tiere – kurze Beschreibungen der Blüten

  • Agrimony – Das Tier scheint fröhlich zu sein, aber es zeigt Verhaltensauffälligkeiten wie ständiges Lecken, Fellzupfen, angespannte Körperhaltung oder Durchschlafprobleme in der Nacht.
  • Aspen – Die Tiere sind ängstlich und sensibel. Sie reagieren oft auf alles Mögliche ängstlich, ohne dass für den Halter ein Grund erkennbar ist. Aspen hat sich bei Tieren bewährt, die misshandelt wurden und deshalb Ängste entwickelten. Auch bei Wetterfühligkeit und Reisekrankheit kann Aspen hilfreich sein.
  • Beech – Die Tiere zeigen ein aggressives Verhalten und können häufig keine Artgenossen dulden. Oft zeigen die Tiere ein ablehnendes Verhalten gegenüber Menschen. Der negative Beech-Zustand kann sich durch Fellbeißen, Unsauberkeit, Prostestpinkeln und einem übertriebenen Schutztrieb zeigen.
  • Centaury – Die Tiere sind sehr unterwürfig, willensschwach und oft zu gutmütig.
  • Cerato – Die Tiere sind unsicher und haben nur ein geringes Selbstvertrauen. In vielen Situationen suchen sie Schutz bei ihren Menschen. Cerato bietet sich auch für Tiere an, die ihren Besitzer wechseln mussten und nun noch unter Heimweh leiden.
  • Cherry Plum – Die Tieren wirken angespannt und neigen zu unkontrollierten Temperamentsausbrüchen – von Aggressivität bis zur Panik. Diese Ausbrüche und die Anspannung haben ihre Ursache in Angst. Die Tiere stehen unter einem enormen inneren Stress.
  • Chestnut Bud – Die Tiere haben Lernschwierigkeiten und lernen nicht aus Fehlern. Die suchen nicht nach Lösungen, sondern machen immer die gleichen Fehler. Es handelt sich um nervöse Tiere, die schnell überreizt sind.
  • Chicory – Die Tiere haben ein großes Verlangen danach, Aufmerksamkeit zu erhalten und drängen sich immer in den Mittelpunkt.
  • Clematis – Die Tiere wirken, als seien sie in ihrer Welt. Sie sind passiv, desinteressiert an ihrer Umwelt und motivationslos.
  • Crab Apple – Tiere, die Crab Apple brauchen, fühlen sich sprichwörtlich unwohl in ihrer Haut und zeigen häufig ein neurotisches Zwangsverhalten. Sie haben ein übertriebenes Bedürfnis nach Reinlichkeit und lecken sich beispielsweise ständig sauber.
  • Elm – Die Tiere sind innerlich unruhig und laufen hin und her oder zeigen Symptome von Überforderung und agieren hektisch und angespannt.
  • Gentian – Die Tiere sind sehr unsicher, misstrauisch und überempfindlich.
  • Gorse – Die Tiere wirken müde und resigniert. Gorse hilft unter anderem bei Hunden, die lange in schlechter Haltung oder im Tierheim lebten. Sie haben sich aufgegeben und wirken apathisch.
  • Heather – Die Tiere haben ein extrem hohes Bedürfnis nach Zuwendung und fordern dies auf eher aufdringliche und lästige Weise ein. Es sind lebhafte Hunde, die jedoch tief im Innern unsicher sind.
  • Holly – Diese Tiere sind aggressiv bis bissig. Bekommen sie nicht ihren Willen, neigen sie zu unkontrollierten Angriffen.
  • Honeysuckle – Auch diese Blüte eignet sich für Hunde, die im Tierheim lebten oder noch leben. Kennzeichen sind: Die Tiere zeigen kaum Lebensfreude und haben Probleme mit Veränderungen. Sie haben am neuen Umfeld kein Interesse.
  • Hornbeam – Die Tiere sind antriebsschwach, kraftlos und müde. Sie lassen sich auch schwer motivieren. Hornbeam ist gut bei Tieren, die erschöpft, überlastet oder alt sind. Auch bei Tieren, die eine nicht artgerechte Haltung ertragen mussten, bietet sich Hornbeam an.
  • Impatiens – Die Tiere sind leicht reizbar und haben ein nervöses Verhalten. Sie wirken ungeduldig und fressen und laufen schnell.
  • Larch – Tiere, die Larch brauchen, sind sehr unterwürfig, unsicher und können schnell eingeschüchtert werden.
  • Mimulus – Diese Tiere haben viele Ängste, deren Ursache erkennbar ist – zum Beispiel Angst vor Geräuschen, vor Menschen, Artgenossen usw.. Mustard – Tiere, die Mustard brauchen, wirken unausgeglichen, traurig oder depressiv. Dieser innere Zustand zeigt sich häufig durch ständiges Lecken bis zum Wundlecken oder Fellbeißen.
  • Oak – Diese Tiere übernehmen sich und können mit ihrer Beschäftigung kaum aufhören. Sie würden förmlich bis zum Umfall laufen, buddeln oder Einsatz beim Training zeigen. Der negative Oak-Zustand tritt auch bei Tieren auf, die zu viel trainiert werden.
  • Olive – Im negativen Olive-Zustand sind die Tiere körperlich, geistig und seelisch völlig erschöpft. Die Erschöpfung kann auch durch zu viel Training, zu viele neue Außenreize oder nach einer langen Krankheit auftregen.
  • Pine – Pine-Typen sind sehr unterwürfig und unsicher. Sie zeigen ständig ein ängstliches Verhalten und eine geduckte Körperhaltung. Dieser negative Zustand tritt oft nach schlechten Erfahrungen mit Menschen oder Artgenossen auf.
  • Red Chestnut – Diese Tiere zeigen ein übermäßig fürsorgliches Verhalten gegenüber ihren Jungen oder ihren Menschen. Sie sind ständig in Angst, dass den Jungen oder den Menschen etwas passieren kann und dadurch sehr unruhig. Das Verhalten zeigt sich auch in der Scheinträchtigkeit bzw. Scheinmutterschaft.
  • Rock Rose – Rock Rose-Typen sind sehr schnell erregbar und panisch. Ansonsten wird Rock Rose in akuten Situationen eingesetzt, wenn das Tier Panik zeigt.
  • Rock Water – Die Tiere wirken sehr ernsthaft und spielen selten bis gar nicht. Bekommen sie eine Aufgabe, nehmen sie diese sehr ernst.
  • Scleranthus – Diese Tiere wirken sehr unausgeglichen und unentschlossen. Sie haben starke Stimmungsschwankungen und ein eher unsicheres Verhalten. Scleranthus ist ebenfalls bei Reisekrankheit und Wetterfühligkeit hilfreich.
  • Star of Bethlehem – Star of Bethlehem wird auch die „Trostblüte“ genannt. Sie kommt zum Einsatz, wenn das Tier schlechte Erfahrungen gemacht, seinen Besitzer verloren, Schmerzen oder eine Krankheit hinter sich hat. Die Blüte hilft dem Tier, die Situation besser zu verkraften.
  • Sweet Chestnut – Diese Blüte wird Tieren gegeben, die nach langer schlechter Haltung oder einer schweren Krankheit an die Grenzen der Belastbarkeit gekommen sind. Die Tiere sind schwach, kraftlos und ziehen sich zurück. Sie zeigen kein Interesse mehr an ihrer Umwelt und haben sich innerlich aufgegeben.
  • Vervain – Tiere, die Vervain brauchen, sind die Sturköpfe, die übereifrig und überaktiv sind. Sie sind sehr energiegeladen und fordern selbst nach langen Aktivitäten wieder neue Beschäftigungen.
  • Vine – Vine-Typen haben einen sehr starken Willen und neigen zu dominantem Verhalten. Sie können und wollen sich nicht unterordnen.
  • Walnut – Tiere, die Walnut brauchen, kommen mit einer neuen Situation nicht zurecht. Dies zeigt sich durch unsicheres, labiles und unruhiges Verhalten – beispielsweise nach einem Umzug oder einem Besitzerwechsel.
  • Water Violet – Water Violet-Typen sind Einzelgänger, die unnahbar wirken und keinen oder nur wenig Kontakt zu Menschen oder Artgenossen möchten.
  • White Chestnut – Diese Tiere sind unsicher und können sich nur schwer konzentrieren. Sie haben einen großen Bewegungsdrang und erscheinen ängstlich.
  • Wild Oat – Wild Oat-Typen sind sehr intelligent, haben aber kein Durchhaltevermögen. Neu Erlerntes wird schnell langweilig. Generell wirken diese Tiere oft, als würden sie sich langweilen. Zudem sind sie orientierungslos und launisch.
  • Wild Rose – Diese Tiere sind apathisch, phlegmatisch und zeigen keinen Lebenswillen mehr.
  • Willow – Tiere, die Willow brauchen, stammen oft aus dem Tierheim, wurden misshandelt oder haben häufig den Besitzer gewechselt. Der negative Willow-Zustand zeigt sich daran, dass die Tiere schlecht gelaunt und missmutig wirken. Sie ziehen sich häufig zurück und wirken so, als würden sie schmollen.

Bachblüten für Tiere: Einnahme und Dosierung

Für Tiere sollte die individuelle Mischung ohne Alkohol angesetzt werden. Im Handel sind zudem Bachblüten-Essenzen zu erhalten, die einen geringen Anteil an Alkohol vorweisen. Diese empfehlen sich für die Mischung von Bachblüten für Tiere.

Es gibt keine standarisierte Dosierung bei Bachblüten für Tiere. Bei Hunden und Katzen werden in der Regel 4 x 4 Tropfen täglich gegeben. Bei großen Tieren wie Pferde gibt man 4 x 10 Tropfen täglich.

Die Bachblüten können direkt ins Maul getropft werden. Katzen und Hunden können die Tropfen auch auf die Tatzen/ Pfoten getropft werden, denn die Tiere lecken sich danach sofort die Tatzen oder Pfoten ab. Dadurch nehmen sie die Bachblüten auf.

Bei Hunden können die Tropfen ins Trinkwasser oder ins Futter gegeben werden. Bei Katzen funktioniert dies oftmals nicht. Sie lassen meistens das Futter oder das Wasser unberührt stehen.