Einnahme der Bachblüten

Bachblüte Nr.1: Agrimony - Agrimonia eupatoria - Kleiner Odermenning

Bachblüte Agrimony

Die individuelle Mischung sollte 4 x täglich eingenommen werden (siehe Dosierung). Folgende Einnahmezeiten haben sich bewährt:

  • Morgens direkt nach dem Aufwachen
  • Mittags zwischen 12 und 13 Uhr
  • Nachmittags zwischen 15 und 18 Uhr
  • Abends beim Zubettgehen

Einnahme bei akuten Zuständen

Bei akuten Zuständen, beispielsweise in belastenden Situationen, werden die Bachblüten mittels Wasserglasmethode zwischen 1 und 4 Tage eingenommen. Es kann sein, dass die Wahl der Bachblüte wechselt. Zum Beispiel kann am ersten Tag Rock Rose notwendig sein, wenn sehr starke Angst vorherrscht. Am zweiten Tag kann sich die Angst gelegt haben und nun rücken Schuldgefühle (Pine), Zweifel (Larch, Cerato oder Sweet Chestnut) oder Sinnlosigkeit (Mustard, Gorse) in den Vordergrund. Am dritten könnte man sich beispielsweise wie betäubt fühlen (Star of Bethlehem). In einer akuten Situation ist somit Selbstreflexion notwendig, damit wahrgenommen wird, welcher emotionale Zustand gerade am stärksten ist.

Einnahmedauer bei chronischen Zuständen

Bei chronischen Reaktionsmustern sollte die Behandlung mit Bachblüten über längere Zeit erfolgen. Eine Mischung sollte zwischen 18 und 28 Tagen eingenommen werden. Nach der Mischung wird überprüft, ob Blüten ausgetauscht werden müssen. Da die Behandlung mit Bachblüten nach dem Zwiebelprinzip funktioniert, ist die individuelle Mischung stets neu anzupassen: Welche Blüten passen noch zum derzeitigen Zustand? Gibt es Reaktionsmuster, die sich erst jetzt zeigen? Welche Blüten kämen dafür infrage?

Wichtig ist die regelmäßige! Einnahme. Wird ständig vergessen, die Mischung einzunehmen, können die Bachblüten nicht ihre volle Wirkung entfalten.

Einige Reaktionsmuster – z.B. Pine – sollten mindestens für 5 bis 8 Wochen in der Mischung vorhanden sind.

Pine (Schuldgefühle) oder andere Reaktionsmuster stammen häufig aus der Vergangenheit und haben sich oftmals bereits in der Kindheit entwickelt. Deshalb brauchen die Bachblüten eine längere Zeit, um diese Reaktionsmuster zu reharmonisieren.