Bachblüten für Babys und Kleinkinder

Bachblüten können Kinder bereits vom ersten Lebenstag an begleiten. Die kleinen Erdenbürger reagieren recht schnell auf die Wirkung der Blüten, da sie noch unvoreingenommen sind und sich nicht selbst mit ihren Gedanken blockieren. Die Blütenbeschreibungen passen auch auf Kinder zu. Dennoch äußern sich die blockierten Zustände oftmals anders als bei Erwachsenen. Aus diesem Grund sind folgend die Bachblüten stichwortartig und auf Kinder zutreffend beschrieben. Außerdem geben wir Empfehlungen zur Dosierung und Einnahme.

Nach der Geburt können Walnut, Star of Bethlehem oder Rescue ins Badewasser getropft werden. Bei einem gemeinsamen Bad von Mutter und Säugling können die Anstrengungen der Geburt besser hinter sich gelassen werden. Zudem hilft es dem Neugeborenen dabei, hier auf Erden anzukommen.

Bachblüte Nr.24: Pine - Pinus sylvestris - Gewöhnliche Kiefer

Bachblüte Pine

In den ersten Lebensmonaten kann sich das Kind nur durch Bauchschmerzen, Weinen oder anderen Äußerungen mitteilen, wenn es Stress in der Familie wahrnimmt. Babys und Kleinkinder sind noch sehr eng mit der Mutter innerlich verbunden. Deshalb nimmt ein Baby die Bachblüten auf, die die Mutter einnimmt. Ist die Mutter nervös oder der Vater beispielsweise berufsbedingt sehr angespannt, kann es sehr hilfreich sein, wenn die Eltern eine individuelle Bachblütenmischung einnehmen. Das Kind profitiert davon auf zweierlei Weise: Durch die enge Verbundenheit geht die Wirkung auch auf das Baby über und das Kind spürt selbstverständlich ebenso, dass sich die innere Lage der Eltern entspannt.

Bei Kleinkindern im Kindergartenalter zeigen sich die persönlichen Charakterzüge. Deshalb bekommen Kleinkinder ihre eigene individuelle Mischung, wenn Bachblüten gebraucht werden. Bei kleinen Kindern kann ein negativer Zustand noch nicht lange bestehen. Aus diesem Grund werden Bachblütenmischungen für Kleinkinder immer nur im akuten Fall oder kurzfristig gegeben.

Bachblüten für Kinder: Einnahme und Dosierung

Für Kinder wird die individuelle Mischung ohne Alkohol angesetzt. In der Regel brauchen Kinder ihre Mischung nur kurzfristig, sodass zur Konservierung Apfelessig oder Himbeeressig ausreicht. Die Mischung kann aber auch ohne Konservierungsmittel zubereitet werden.

Zudem sind im Handel Bachblüten-Essenzen zu erhalten, die einen geringen Anteil an Alkohol besitzen. Diesen Essenzen wird meistens ein höherer Anteil an Obstessig zugeführt, um die Bachblüten zu konservieren.

Die Einnahme und Dosierung unterscheidet sich von denen für Erwachsene. Bei Babys können die Bachblüten in die Trinkflasche gegeben werden. Größere Kinder tropfen sich meistens gerne selbst die Bachblüten in den Mund.

Dosierung von Kindern bis zu einem Alter von 14 Jahren: 4 x 2 bis 4 Tropfen täglich.

Dosierung von Kindern ab 14 Jahren: 4 x 4 Tropfen täglich.

Am besten werden die Tropfen morgens nach dem Aufwachen, mittags, nachmittags und abends vor dem Schlafen eingenommen.

Gibt man die Tropfen in die Trinkflasche, wird nach der Wassermethode gehandelt: Das Kind bekommt 2 bis 4 Tropfen seiner Bachblütenmischung in die Trinkflasche, sodass es schluckweise die Tropfen zu sich nimmt.

Bachblüten für Kinder – kurze Beschreibungen der Blüten

AgrimonyDas Kind ist als Klassenclown bekannt, scheint stets fröhlich zu sein und geht Streit aus dem Weg. Es zeigt nur ungerne seine Gefühle und spricht auch nur selten über Probleme oder Sorgen.
AspenDas Kind kann nur mit Licht einschlafen und hat öfter Alpträume. Es reagiert etwas ängstlich auf neue Situationen oder fremde Menschen.
BeechDas Kind gilt als altklug und kann meistens mit Gleichaltrigen nicht viel anfangen. Fremde werden vom Kind oftmals abgelehnt. Zudem möchte es immer das Sagen haben und hat immer etwas zu nörgeln.
CentauryDas Kind ist sehr gutmütig und lässt sich von anderen Kindern ausnutzen und unterdrücken. Es wirkt auf andere Menschen schüchtern und unselbstständig
CeratoDas Kind wirkt unselbstständig und unsicher. Es lässt sich schnell überzeugen und kann keine eigenen Entscheidungen treffen. Das Kind ahmt Verhaltensweisen von anderen Kindern oder auch von den Eltern nach.
Cherry PlumDas Kind ist sehr angespannt und dieser innere Druck entlädt sich durch Schreianfälle, Wutanfälle, Zerstörungswut oder auch durch Nägelkauen, Bettnässen oder Stottern.
Chestnut BudDas Kind hat nur eine geringe Konzentrationsfähigkeit und macht beispielsweise in der Schule immer wieder die gleichen Fehler oder Flüchtigkeitsfehler. Das Zimmer des Kindes sieht sehr unordentlich und chaotisch aus. Außerdem kann sich das Kind nicht an vereinbarte Zeiten halten. Da das Kind oft mit den Gedanken ganz woanders ist, neigt es zum Stolpern, Hinfallen oder vergisst seine Sachen mitzunehmen.
ChicoryDas Kind möchte weder alleine spielen noch alleine bleiben und stets im Mittelpunkt stehen. Geht etwas nicht nach seinem Willen, reagiert es schnell beleidigt oder mit einer überempfindlichen Reaktion. Das Kind klammert sich an die Mutter oder auch an Freunde und reagiert eifersüchtig, wenn sich die Mutter oder die Freunde mit anderen Menschen beschäftigen. Ältere Kinder neigen zur gefühlsmäßigen Erpressung ihrer Eltern oder ihrer Freunde.
ClematisDas Kind ist ein Tagträumer und scheint oftmals nur körperlich, aber nicht geistig anwesend zu sein. In der Schule fällt es durch Unkonzentriertheit auf und manchmal schläft es sogar im Unterricht ein. Es lebt in seiner Fantasiewelt und zieht sich oft und gerne zurück. Das Kind wirkt antriebs- und willenlos.
Crab AppleDas Kind sehr ordentlich und sauber und zeigt schon fast ein fanatisches Verhalten in Sachen Sauberkeit und Ordnung. Schmutzige, sandige oder klebrige Hände möchte es sofort waschen.
ElmDas Kind zeigt gute Schulleistungen und verliert im negativen Elm-Zustand plötzlich den Mut oder hat Versagensängste. In diesem Zustand zweifelt es an sich selbst und hat zum Beispiel Lampenfieber vor einem Auftritt oder Versagensängste vor einer Klassenarbeit.
GentianDas Kind gibt schnell auf, wenn etwas nicht direkt gut funktioniert. Es zeigt wenig Ausdauer, Willenskraft und eine pessimistische Grundhaltung. Neuen Situationen oder fremden Menschen stehen sie skeptisch gegenüber.
GorseDas Kind ist hoffnungslos und fällt durch bockiges oder niedergeschlagenes Verhalten auf. Es ist verschlossen und möchte nicht über seine Probleme und Sorgen reden. Das Kind zieht sich zurück und ist sehr still.
HeatherDas Kind redet pausenlos und unterbricht andere Menschen. Es ist sehr extrovertiert und drängt sich häufig zwischen erwachsene Personen. Das Kind möchte nicht alleine bleiben und drängt sich selbst immer in den Mittelpunkt. Dafür greift es auch nach Lügengeschichten oder Angebereien. Das Kind zeigt wenig Mitgefühl für andere Menschen oder Tiere.
HollyDas Kind fällt durch rachsüchtiges, aggressives oder wütendes Verhalten auf. Es zeigt Schadenfreude, wenn anderen Menschen etwas nicht gelingt und Neid, wenn andere Menschen sich freuen oder etwas bekommen. Jähzorn, Eifersucht oder Wutausbrüche können so weit gehen, dass das Kind um sich schlägt, schreit oder mit Gegenständen wirft.
HoneysuckleDas Kind kann nur sehr schwer mit Veränderungen und Abschied umgehen. So fließen bei Kindergartenkindern jeden Morgen die Tränen, wenn sich die Mutter verabschiedet. Auch hat das Kind Probleme mit der Einschulung, weil es sich an neue Menschen und Umgebungen gewöhnen muss. Ein Kind, das Honeysuckle braucht, möchte sich nicht von den Eltern trennen. Selbst eine kurze Zeit bei Oma und Opa ist mit Heimweh verbunden.
HornbeamDas Kind wirkt müde und schlapp und sitzt häufig sehr missgelaunt beim Frühstück. Die Eltern haben jeden Morgen Probleme, ihr Kind aus dem Bett zu bekommen und müssen oft mehrmals ins Kinderzimmer gehen, um das Kind zu wecken. Schulkinder müssen meistens für die Schulhausaufgaben angetrieben werden.
ImpatiensDas Kind möchte alle schnell erledigen und ist immer in Bewegung. Es wirkt oft hyperaktiv und impulsiv. Diese hohe Aktivität kann jedoch manchmal in Erschöpfung mit Wutanfällen umschlagen.
LarchDas Kind hat nur ein geringes Selbstvertrauen, sodass es sich wenig zutraut und Angst vor einer Blamage hat. In der Schule meldet es sich nicht von selbst zu Wort, auch wenn es eine Antwort weiß.
MimulusDas Kind hat viele Ängste und reagiert oft empfindlich. Typisch für Mimulus-Kinder: Sie sind menschenscheu, schüchtern, erröten schnell und neigen zu nervösen Ticks.
MustardDas Kind fällt durch sein melancholisches Verhalten und seine Ernsthaftigkeit auf. Es wirkt traurig und interessenlos und das von einem Moment zum anderen. Der Grund für diese Traurigkeit ist weder den Mitmenschen noch dem Kind bekannt.
OakDer negative Oak-Zustand tritt bei Kindern eher selten auf. Diese Blüte wird benötigt, wenn das Kind fast rastlos beschäftigt ist, kein Ende in ihrer Tätigkeit findet, aber auch nicht bereit dazu ist, Hilfe anzunehmen.
OliveDas Kind macht einen erschöpften, lustlosen Eindruck und hat eine blasse Gesichtsfarbe. Es kann sich zu nichts motivieren und rafft es sich trotzdem auf, mangelt es an Ausdauer. Diese Blüte ist auch nach einer langen Krankheit hilfreich, um wieder zu Kräften zu kommen.
PineDas Kind leidet an Schuldgefühlen, für die kein Grund ersichtlich ist. Es möchte immer allen alles rechtmachen und hat Angst, dabei zu versagen oder etwas falsch zu machen. Das Kind neigt zum Perfektionismus und macht sich oft Selbstvorwürfe.
Red ChestnutDas Kind kann Trennung von seiner Familie nicht aushalten. Besonders zeigt sich dieser Zustand bei der Trennung von der Mutter, selbst wenn es sich dabei nur um eine kurze Trennungszeit handelt. Das Gleiche gilt für Trennung von anderen Bezugspersonen oder von Haustieren. Das Kind bindet sich somit übermäßig stark an die Eltern, andere Personen oder Tiere. Es hat Angst, dass diesen Menschen oder Haustieren etwas in ihrer Abwesenheit passieren könnte.
Rock RoseDas Kind zeigt eine panische Angst. Es klammert sich an die Eltern, weint, schreit oder wirkt wie erstarrt.
Rock WaterDas Kind möchte alles mehr als perfekt machen und ist mit seinen eigenen Leistungen nie zufrieden. Es zeigt einen großen Ehrgeiz, Zuverlässigkeit und Pflichtbewusstsein allerdings von allem etwas zu viel. So ist dieses Kind sehr diszipliniert und zeigt sich nur selten von seiner lockeren, verspielten Seite.
ScleranthusDas Kind fällt durch sein launisches Verhalten und seine labile Stimmungslage auf. Es findet heute etwas toll und morgen ist es schon wieder uninteressant. Das Kind kann nur schwer Entscheidungen treffen und bei einer Sache bleiben.
Star of BethlehemDas Kind ist bereits eine längere Zeit traurig und wirkt bedrückt. Es scheint die Lebensfreude verloren zu haben und es mangelt auch an Appetit. Das Kind möchte nicht spielen und zeigt Schlafstörungen. Oft tritt dieser Zustand nach einem Verlust, nach einem Schock, einem Unfall o.ä. auf.
Sweet ChestnutDas Kind wirkt sehr verzweifelt und abweisend und es weint sehr viel. Diese Blüte wird häufig in der Pubertät gebraucht. Aber auch nach dem Verlust eines Menschen oder Haustieres kann die Verzweiflung und Traurigkeit so groß sein, dass Sweet Chestnut notwendig ist.
VervainDas Kind ist ganz schnell zu begeistern und es steigert sich dann in diese Sache hinein. Es ist so begeistert, dass es abends nicht schlafen möchte und tagsüber überaktiv und nervös wirkt. Kinder des Vervain-Typs können es nicht ertragen, wenn Menschen oder Tiere unfair behandelt werden oder ihnen Gewalt angetan wird. Sie möchten sich für die Opfer einsetzen und handeln impulsiv.
VineDas Kind möchte stets seinen Willen durchsetzen und kann Widerspruch nicht ertragen. Zudem ist es der Meinung, immer recht zu haben und der Anführer sein zu müssen. Andere Meinungen oder Ideen werden nicht akzeptiert. Bei manchen Kindern äußert sich der Vine-Zustand durch Wutanfälle oder auch dadurch, indem sie ihre Wut durch Quälereien an anderen Kindern oder Tieren auslassen.
WalnutDiese Blüte hilft grundsätzlich bei neuen Situationen, um mit der Veränderung zurechtzukommen. So hilft Walnut unter anderem beim Zahnen, beim Laufen lernen, beim Eintritt in den Kindergarten und in die Schule, bei einem Umzug, bei einem Schulwechsel und in der Pubertät.
Water VioletDas Kind spielt am liebsten mit sich alleine und zieht sich von anderen Kindern zurück. Es fällt durch ein stilles, ruhiges, aber auch etwas hochmütiges Verhalten auf. Das Kind wird von anderen Kindern als Außenseiter und/ oder Streber bezeichnet. Es wirkt unnahbar und zeigt ein gehemmtes Verhalten. Oft haben diese Kinder nur wenige oder gar keine Freunde.
White ChestnutDas Kind kommt innerlich kaum zur Ruhe, kann sich nicht konzentrieren und abends nicht einschlafen. Grund für diese Symptome sind kreisende Gedanken um Sorgen und Probleme. Diese Gedanken lassen sich nicht abschalten.
Wild OatDas Kind steckt voller Ideen, kann sich aber nicht festlegen und setzt nur wenig um. Neue Beschäftigungen oder Hobbys bringen ihm nur kurzfristig Begeisterung und Motivation, bevor es wieder zu langweilig wird. Diese Blüte ist auch bei Jugendlichen hilfreich, die ihren Beruf noch nicht gefunden haben, aber kurz vor dem Schulabschluss stehen.
Wild RoseDas Kind zeigt kaum noch Lebensfreunde und verbringt viel Zeit still sitzend vor dem Fernseher oder Computer. Es wirkt apathisch und gleichgültig.
WillowDas Kind ist sehr nachtragend und zeigt ein verbittertes Verhalten. Häufig bevorzugen diese Kinder schwarze Kleidung. Sie fühlen sich als Opfer, haben immer etwas zu meckern und zeigen sich oft neidisch und schmollend. Sie bemitleiden sich selbst und können es nicht ertragen, wenn andere Menschen um sie herum Spaß haben.