Mimulus – Bachblüte Nr. 20
Mimulus guttatus – Gewöhnliche Gauklerblume
🌿 Mimulus – Bachblüte Nr. 20 auf einen Blick
- Bachblüten-Nr.: 20
- Pflanze: Gewöhnliche Gauklerblume (Mimulus guttatus)
- Zustandsbild: Konkrete, benennbare Ängste, Schüchternheit, Sensibilität
- Wirkung: Mehr Mut, Gelassenheit, positive Sensibilität
- Gruppe: Gruppe 1 – Blüten gegen Ängste
- Anwendung: Einnahmeflasche (4 × 4 Tropfen täglich) oder Wasserglasmethode
Die Einnahme der Bachblüte Mimulus kann helfen, mit der eigenen Sensibilität besser umzugehen. Es wird dem Menschen möglich, über einige seiner Ängste hinauszuwachsen. Meist werden die Ängste kleiner und schwächer, und man entwickelt mehr Mut.
Bachblüte Mimulus v. J. v. Beelen, CC BY-SA 3.0
Mimulus in der Bachblüten-Therapie
Der negative Mimulus-Zustand ist von konkreten, benennbaren Ängsten geprägt. Mimulus-Typen fürchten sich vor vielen Dingen und sind meistens schüchtern und zurückhaltend. Typische Ängste des Mimulus-Typs sind Angst vor Krankheit, Dunkelheit, Armut, Schmerzen, vor bestimmten Tieren oder vor dem Tod. Im Gegensatz zu Aspen, wo die Angst diffus und nicht zu benennen ist, kann der Mimulus-Typ seine Ängste genau beschreiben.
Im negativen Mimulus-Zustand sind die Betroffenen sehr sensibel. Lärm, grelles Licht, Menschenmengen oder Streit können schon unangenehm sein. Man zieht sich eher zurück und vermeidet angstauslösende Situationen. Häufig leiden Mimulus-Typen auch an körperlichen Beschwerden wie Errötung, Stottern oder Zittern in Angst-Situationen.
Der blockierte Mimulus-Zustand ist von konkreten Ängsten, Schüchternheit und Überempfindlichkeit gekennzeichnet. Im positiven Mimulus-Zustand kann man die eigene Sensibilität als Stärke wahrnehmen und Ängste mutig begegnen.
Typische Kennzeichen für den blockierten Mimulus-Zustand
- Man fürchtet sich vor konkreten, benennbaren Dingen (Tieren, Krankheit, Dunkelheit, Schmerzen etc.).
- Schüchternheit und Zurückhaltung in sozialen Situationen.
- Man leidet unter erhöhter Empfindlichkeit gegenüber Lärm, Licht oder Menschenmengen.
- Körperliche Reaktionen wie Errötung, Stottern oder Zittern in Angst-Situationen.
- Angstauslösende Situationen werden gemieden und umgangen.
- Man spricht selten über seine Ängste und hält sie lieber verborgen.
- Häufig begleitende körperliche Beschwerden wie Verdauungsprobleme oder Herzrasen.
Was bewirkt die Einnahme von Mimulus?
Die Einnahme von Mimulus kann helfen, mit der eigenen Sensibilität besser umzugehen. Es wird dem Menschen möglich, über einige seiner Ängste hinauszuwachsen. Meist werden die Ängste kleiner und schwächer, und man entwickelt mehr Mut. Man kann die eigene Sensibilität als Stärke wahrnehmen und positiv einsetzen, zum Beispiel als Einfühlungsvermögen und Aufmerksamkeit für andere.
Anwendung und Dosierung der Bachblüte
Bei chronischen Zuständen müssen die Bachblüten über längere Zeit regelmäßig eingenommen werden. Für den Fall empfiehlt sich die Zubereitung in Einnahmeflaschen. Die Standarddosierung für die Einnahme aus der Einnahmeflasche sind 4 x 4 Tropfen täglich.
→ Anwendung, Dosierung und Zubereitung der Bachblüten » – Standarddosierung und Anwendungszeiten im Überblick.
Gewöhnliche Gauklerblume – Pflanzenbeschreibung
| Bachblüten-Nr. | 20 |
|---|---|
| Wissenschaftl. Name | Mimulus guttatus |
| Deutscher Name | Gewöhnliche Gauklerblume, Gefleckte Gauklerblume, Gelbe Gauklerblume |
| Pflanzenfamilie | Gauklerblumengewächse (Phrymaceae) |
| Ordnung | Lippenblütlerartige (Lamiales) |
| Herkunft | Nordamerika |
| Wuchshöhe | 30–90 cm |
| Blütezeit | Juni bis September |
| Blütenfarbe | gelb, fünfzählig |
Die Gewöhnliche Gauklerblume wird auch als Gefleckte Gauklerblume oder Gelbe Gauklerblume bezeichnet. Sie gehört zur Familie der Gauklerblumengewächse und zur Ordnung der Lippenblütlerartigen.
Diese Pflanze stammt ursprünglich aus Nordamerika und ist heute auch in Europa verbreitet. Sie kann als einjährige Pflanze 30 bis 50 Zentimeter hoch werden, als ausdauernde Pflanze bis zu 90 Zentimeter. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und September. Die Blüten sind gelb, fünfzählig, und erinnern an Lippenblüten.
Häufige Fragen zur Bachblüte Mimulus
Was kennzeichnet den Mimulus-Zustand?
Mimulus-Typen fürchten sich vor vielen konkreten, benennbaren Dingen und sind meistens schüchtern und zurückhaltend. Im Gegensatz zu Aspen, wo die Angst diffus und nicht benennbar ist, kann der Mimulus-Typ seine Ängste genau beschreiben. Typisch sind Angst vor Krankheit, Dunkelheit, Armut, Schmerzen, Tieren oder bestimmten Situationen.
Was ist der Unterschied zwischen Mimulus und Aspen?
Bei Mimulus sind die Ängste konkret und benennbar. Der Betroffene kann genau sagen, wovor er sich fürchtet. Bei Aspen hingegen ist die Angst vage, diffus und nicht greifbar. Der Aspen-Typ hat ein allgemeines Gefühl von Bedrohung, ohne es benennen zu können.
Was bewirkt die Einnahme von Mimulus?
Die Einnahme von Mimulus kann helfen, mit der eigenen Sensibilität besser umzugehen. Es wird dem Menschen möglich, über einige seiner Ängste hinauszuwachsen. Meist werden die Ängste kleiner und schwächer, und man entwickelt mehr Mut. Man kann die eigene Sensibilität als Stärke wahrnehmen und positiv einsetzen.
Wie wird Mimulus eingenommen?
Bei chronischen Zuständen empfiehlt sich die Einnahmeflasche: 75 % stilles Wasser und 25 % Himbeer- oder Apfelessig, dazu 1 Tropfen Mimulus pro 10 ml. Die Standarddosierung beträgt 4 × 4 Tropfen täglich. Bei akuten Zuständen bietet sich die Wasserglasmethode an: 2 Tropfen Mimulus in ein Glas stilles Wasser geben und schluckweise trinken.