Hopfen - Anwendung nach Maria Treben
Humulus lupulus

Hopfen, Humulus lupulus

Hopfen von Buggenhout, CC BY 2.0

Erscheinungsbild

Hopfen besitzt drei- bis fünflappige, grüne Blätter, deren Enden grob gesägt und herzförmig sind. Aus den grüngelben Blüten bilden sich Dolden in Walnussgröße, die in zapfenähnlichen Köpfen stehen. Hinter jedem großen Blatt sitzen zwei hellgrüne Köpfchen.

Standort

Hopfen wird gezogen und wächst wild an Hecken, Zäunen und Flussufern.

Ernte

Im September werden die Früchte gesammelt.

Anwendungsformen

Kräuter-Wein

Besonderheiten: Die saftigen, zarten Triebe des Hopfens können als Gemüse wie Spargel gekocht werden. Ebenso lässt sich ein Salat daraus zubereiten. Hopfen wirkt stärkend, blutreinigend, appetitanregend, schlaffördernd und beruhigend.

Kräuter-Wein

  • Je 20 Gramm Hopfen, Efeu, Bibernelle, Wermut, Pfefferminze und Odermennig mischen
  • 3 Esslöffel der Kräutermischung in 1 Liter Apfelwein oder Apfelmost für 12 Stunden einweichen
  • Kaltansatz bis zum Kochen erhitzen
  • Vom Herd nehmen, ½ Minute ziehen lassen und abseihen
  • Den noch warmen Wein in eine Thermoskanne füllen

Anwendungsgebiete für Hopfen

Herzklopfen

Misch-Tee 53 – wirkt beruhigend und schlaffördernd und hilft vor allem in Stresssituationen

Schlafstörungen

Misch-Tee 38 nach Angabe

Gallensteine

Kräuter-Wein: 8 x täglich stündlich 1 Esslöffel Wein warm einnehmen

Nervenschwäche

Misch-Tee 38 nach Angabe

Teile diesen Beitrag:

Facebook

Twitter

Nach Hause mailen

Weitere Seiten mit Hopfen:

Hopfen

Hopfen als Heilpflanze in der Volksmedizin

Anwendungen mit der Hopfen in der Volksmedizin finden Sie auf folgenden Seiten:
Alpdrücken, Appetit, Haut, Magerkeit, Nervosität, Nervenkrise, Neuralgie, Schlaflosigkeit, Verdauung