Süßkirsche - als Heilpflanze verwenden

Süßkirschen

Süßkirsche

Name: Prunus avium L.
Pflanzennamen im Volksmund: Vogelkirsche, Wildkirsche, Knorpelkirsche
Pflanzenfamilie: Rosengewächse (Rosaceae)
Wuchshöhe: bis 20 m hoher Baum
Verwendung: Innerlich und Äußerlich
Die pharmazeutische Industrie, die kosmetische Industrie und die Tiermedizin verwendet Inhaltsstoffe dieser Pflanze
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Arthritis, Fettleibigkeit, Gicht, Verstopfung, Wachstum

Steckbrief / Beschreibung

Den Süßkirschbaum findet man wildwachsend in Wäldern, an Waldrändern und in Hecken. Aus dem Süßkirschbaum wurden alle kultivierten Süßkirschenarten gezüchtet. Der Baum wird etwa 20 Meter hoch und erreicht ein Alter von etwa 300 Jahren. Die Blüten der Süßkirschen werden von Bienen bestäubt, doch findet eine Befruchtung und damit auch die Entwicklung der Früchte nur dann statt, wenn der Pollen von anderen Bäumen stammt. Die Kirschen des wildwachsenden Süßkirschbaums sind deutlich kleiner als die Kirschen der kultivierten Arten. Wildkirschen sind tiefschwarz, sie können zu Gelee, Konfitüre und Saft verarbeitet werden. Vor allem aber werden die Früchte der wilden Süßkirschen zur Herstellung von Kirschwasser benutzt, wofür die Früchte der veredelten Kirschen nicht herangezogen werden.

Das Holz des Süßkirschbaumes wird von Drechslern und Kunsttischlern verwendet. Zu medizinischen Zwecken wurden früher Rinde, Blätter und Blüten verwendet, heute werden noch gelegentlich die Stiele als harntreibendes Mittel benutzt. Kirschwasser gilt als magenwirksam (verdauungsfördernd). Die veredelten Kirschensorten mit ihren großen Früchten sind vermutlich mit den Römern nach Mitteleuropa gelangt, die Süßkirsche selbst aber ist bei uns heimisch. Dies belegen Funde der Steinkerne aus der Jungsteinzeit.

Die Süßkirschen sind etwa 20 m hochwachsende Bäume, selten erreichen sie eine Wuchshöhe von 30 m. Die Rinde der Süßkirschen ist glänzend grau bis braun. Bei jungen Bäumen ist sie glatt, später bilden sich ringförmig ablösende Lappen, zuletzt wird die Rinde dunkel und rissig. Die Krone der Süßkirschen ist locker. Die mattgrünen, unterseits behaarten Blätter sind eiförmig, zugespitzt und doppelt gesägt. Die Blütezeit der Süßkirschen liegt zwischen April und Mai. Die weißen Blüten sind lang gestielt und stehen in doldenartigen Büscheln. Der Geschmack der Süßkirschen ist süß und bitter.

Standort / Hier findet man Süßkirschen

Die Süßkirsche wächst im gesamten europäischen Raum mit Ausnahme der sehr weit nördlich liegenden Gebiete. Der Baum bevorzugt Wälder Gebüsche und Hecken als Standort. Man findet Süßkirschen bis in Höhenlagen von etwa 1700 m.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Süßkirsche

abführend, erfrischend, harntreibend

Verwendete Pflanzenteile

In der Naturheilkunde benutzt man von den Süßkirschen die Fruchtstiele, den Saft und die Früchte. 

Inhaltsstoffe der Süßkirschen

Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind: Organische Säuren, Gerbstoff, Zucker, Provitamin A, Enzyme

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Die Süßkirsche wird in der Pflanzenheilkunde innerlich angewendet. Anwendungen mit den Süßkirschen in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Arthritis, Fettleibigkeit, Gicht, Verstopfung, Wachstum

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Bilder der Süßkirsche

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Blüten derSüßkirschen, Vogelkirschen

Blüten der Süßkirschen

Foto: Joe Jenze
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