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Zimmerpflanzen | «Drachenbaum»
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Der grüne Daumen
Alles über die Pflege der Zimmerpflanzen. Vermehrung, Umtopfen, Licht, Düngen, Wässern, Ruhezeiten, Reinigen, Substrate, Pflanzgefäße und vieles mehr.
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Drachenbaum

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Pflanzenlexikon D - Drachenbaum als Zimmerpflanze

1. Kulturanleitung und Pflege der Drachenbäume
2. Erde, Umtopfen, Düngen und Schneiden &.Kürzen
3. Beschreibungen der 19 Drachenbaum-Züchtungen

Drachenbäume mit attraktiven Blättern
Dracaena werden besonders wegen ihrer auffallend schönen, meist bunten Blätter und ihres attraktiven, palmenartigen Wuchses sehr geschätzt. In der Natur wachsen die meisten Pflanzen dieser Gattung als aufrechte, einstämmige Sträucher. Es gibt aber auch niedrig wachsende und ausladende Formen, die stark verzweigende Stämme bilden. Blüten bilden sich bei einem Drachenbaum selten.

Die Drachenbäume ähneln den Palmen
Nach einigen Jahren erfolgreicher Kultivierung sehen viele Drachenbäume wie Palmen aus. Die schmalen, lanzettlichen, nach unten gebogenen Blätter bilden sich am Ende von hohen, aufrecht wachsenden, meist kahlen Stämmen. Der Drachenbaum wird manchmal mit Cordylinen verwechselt. Drachenbäume sind keine Palmen!

Kulturanleitung Drachenbaum

Licht: Ein Drachenbaum benötigt einen hellen Standort mit etwas Sonneneinstrahlung am Morgen oder Abend. Die pralle Mittagssonne wird von diesen hübschen Pflanzen nicht gut vertragen. Da die Spitze des Drachenbaumes immer zum Licht hin wächst, sollte man für ein gleichmäßiges Wuchsbild das Pflanzgefäß alle 14 Tage etwas drehen.

Gießen der Drachenbäume: Während der Hauptwachstumszeit wird ein Drachenbaum reichlich gegossen, der Wurzelballen sollte ständig feucht gehalten werden. Überschüssiges Wasser ist nach dem Gießen aber aus dem Untersetzer zu entfernen, Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. In der Zeit der Ruheperiode schränkt man die Wassergaben ein und lässt die oberste Schicht der Erde zwischen den einzelnen Wassergaben etwas antrocknen.

Temperatur: Der Drachenbaum ist eine wärmeliebende Pflanze. Die Temperaturen sollten zwischen 19 und 25 °C liegen. Eine Ausnahme bildet nur die Sorte Dracaena draco, welche auch niedrigere Temperaturen bis etwa 10 °C verträgt. Bei allen anderen Sorten beginnen die Blätter bei niedrigen Temperaturen schlaff herabzuhängen und fallen später ab.

Luftfeuchtigkeit: Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist für alle Drachenbäume sehr wichtig. Nur bei einer ausreichend hohen Luftfeuchtigkeit entwickeln die Drachenbäume zahlreiche, gesunde und an den Spitzen nicht abgetrocknete Blätter. Am besten stellt man die Pflanzgefäße auf mit Kieselsteinen und Wasser gefüllte Untersetzter. Hin und wieder sollte man diese Pflanzen zusätzlich mit zimmerwarmem, kalkfreiem Wasser einsprühen.

Vermehrung der Drachenbäume: Einen Drachenbaum kann man vom zeitigen Frühjahr bis zum Spätsommer durch Kopfstecklinge, Stammstücke oder Bodentriebe vermehren. Nach Möglichkeit sollten die 8 bis 15 cm langen Kopfstecklinge oder Bodentriebe möglichst jung und noch verhältnismäßig weich sein.

Falls man zur Vermehrung bereits verholzte Stammstücke benutzt möchte, so schneide man sie in 4 bis 6 cm lange Abschnitte und achte darauf, dass jedes Teilstück mindestens eine Triebknospe besitzt. Die Triebknospen erkennt man an einer leichten Schwellung unter der Rinde. Beim einsetzten in die Anzuchterde ist auch auf die ursprünglich Wuchsrichtung zu achten. Verkehrt herum eingesetzte Stammstücke wachsen nicht an.

Die Stecklinge des Drachenbaum werden in ein leicht angefeuchtetes Gemisch aus gleichen Teilen Sand und Torf gesteckt.

Über das Pflanzgefäß stülpt man einen Plastikbeutel oder man stellt es in einen beheizten Vermehrungskasten an einen nicht sonnigen aber hellen Platz. Die Stecklinge müssen die nächsten 5 bis 6 Wochen abgedeckt bleiben und dürfen in dieser Zeit nicht gegossen werden.

Nach der erfolgreichen Bewurzelung nimmt man den Topf aus dem Vermehrungskasten oder entfernt den Plastikbeutel. Der kleine Drachenbaum wird nur sparsam gegossen, zwischen den einzelnen Wassergaben lässt man die oberste Schicht der Erde antrocknen. Nach weiteren 2 bis 3 Monaten kann man die Nachzucht dann in das für den  empfohlene Erdgemisch umtopfen und die Pflanzen wie ausgewachsene Exemplare weiterkultivieren.


Blättern Sie weiter, Drachenbaum Teil 2:
Erde, Umtopfen, Düngen und Schneiden & Kürzen