Kalanchoe Kohleria
deutsche Pflanzennamen: Kalla Kalmus Kamelie Kanonierblumen Kardamom Kastanienwein Katzenschwänzchen Kentia-Palmen Klimme Klebesamen Keulenlilie Köcherblümchen Königspalme Königswein Kokosnuss Kolbenfaden Korallenbeere Kranzschlinge Kreuzbraut Krokus Kugelkaktus Kumquat Kussmäulchen
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KokosnussDie Palmen der Gattung Cocos sind langsam wachsende Palmen mit Fiederblättern. In Zimmerkultur wird die Kokosnuss selten höher als 1,5 m und bis zu etwa 70 cm breit. Im Handel werden meist junge, 20 bis 30 cm hohe Pflanzen mit drei oder vier Wedeln angeboten. Bei älteren Kokosnuss Palmen können die Wedel im Laufe der Zeit eine Länge von etwa 90 cm erreichen. Einen sichtbaren Stamm bildet die Microcoelum selten aus.
Kulturanleitung Kokosnuss
Licht: Die Kokosnuss benötigt einen hellen Standort mit einigen Stunden täglicher Sonnenbestrahlung. In den Sommermonaten sollten man die Kokosnuss ruhig in das Freie stellen. Bei ausreichend guten Lichtverhältnissen bilden sich sehr schön gefärbte, kräftige neue Wedel. Unzureichende Lichtverhältnisse lässt die Kokosnuss ihre unteren Wedel verlieren.
Gießen: Während der Hauptwachstumsphase wird die Kokosnuss häufig und kräftig gegossen. Dabei achte man darauf, dass kein Wasser nach dem Gießen in der Unterschale stehen bleibt, die Töpfe der Kokosnuss dürfen nicht im Wasser stehen bleiben.
Zu Beginn der Ruheperiode schränkt man das Gießen langsam ein, während der Ruheperiode im Winter werden die Kokosnuss nur sehr sparsam gegossen. Im Frühling steigert man die Wassergaben allmählich, bei Eintritt in die Hauptwachstumsphase werden die Kokosnuss dann wieder reichlich gegossen.
Temperatur: Die Kokosnuss gedeiht gut bei Temperaturen zwischen 15 und 28 °C. Bei zu trockener Luft färben sich die Wedel braun und verwelken. Deshalb sollte man die Kokosnuss das ganze Jahr über in wassergefüllte Schalen auf Steine stellen oder in feuchten Torfeinfüttern. Unter gleichmäßigen Bedingungen entwickelt sich die Kokosnuss besonders gut im Wintergarten. Während des Sommers kann man die Palmen an einen geschützten Platz ins Freie, auf die Terrasse oder den Balkon stellen.
Vermehrung: Kokosnuss wird durch Aussaat vermehrt. (Siehe Foto)
Erdmischung: Für die Kultivierung der Kokosnuss verwendet man ein Erdgemisch auf Kompostbasis mit einem Zusatz von etwas scharfem Sand und etwas Kies, Blähtonbruch oder Lavagranulat.
Torf- oder Humuserde ohne Zusätze eignen sich nicht, da ein solches Substrat zusammensackt und eine Drainage und Belüftung der Wurzeln nicht mehr gewährleistet ist.
Umtopfen: Eine Kokosnuss wird etwa alle 3 bis 4 Jahre zu Beginn des Frühjahres umgetopft. Man verwendet je nach Wachstum ein Gefäß mit einigen Zentimetern größerem Durchmesser. Ein sicheres Zeichen dafür dass die Kokosnuss umgetopft werden sollte, ist das Austreten feiner Wurzeln der Palme an der Oberfläche der Erde. Beim Einsetzen der Kokosnuss in das neue Pflanzgefäß sollte man die frische Erde gut andrücken und darauf achten die mittleren und größeren Wurzeln nicht zu beschädigen. Siehe auch Palmen Teil 3
Generell sollte man für Palmen möglichst hohe Pflanzgefäße, Töpfe oder Kübel verwenden. Die Pfahlwurzeln der Palmen wachsen senkrecht nach unten, dafür benötigen sie ausreichend Platz. Wenn sich die oberen Wurzeln der Palmen aus dem Pflanzgefäß herausdrücken, wird es für die Wurzelstruktur zu eng. Spätesten zu diesem Zeitpunkt sollte man seine Palme in ein größeres, höheres Gefäß umtopfen.
Dünger: Eine gut wachsende und gesunde Kokosnuss erhält während der Hauptwachstumsphase alle 4 Wochen eine Düngergabe mit üblichem Flüssigdünger. Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Kolbenfaden |