Palmen richtig gießen und düngen

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Palmen im Garten

Im Handel sind zahlreiche winterharte Palmen erhältlich, die Frostverträglichkeit und die Pflegeansprüche sind jedoch recht unterschiedlich. Wir haben eine Übersicht von winterharten Palmen für Sie zusammengestellt, so können Sie sich bereits vor dem Kauf informieren und die für Sie richtigen Palmen auswählen.

Winterharte Palmen im Garten

Palmen / Luftfeuchtigkeit

Palmen kommen mit geringer Luftfeuchtigkeit aus. Sollte die Luft jedoch über einen längeren Zeitraum sehr trocken sein, so vertrocknen bei den meisten Palmen die Blattspitzen. Die Wedel der Palmen entwickeln sich aber sehr viel schöner, wenn die Luftfeuchtigkeit höhere Werte hat.

Palmen richtig Gießen

Palmen haben einen recht unterschiedlichen Wasserbedarf. Genauere Angaben haben wir unter den jeweiligen Einzelbeschreibungen der jeweiligen Palmen gemacht. In der Wachstumszeit, während der lichtintensiven und warmen Monate sollten Palmen aber generell kräftig gegossen werden. das aus dem Abflussloch austretende überflüssige Wasser sollte jedoch nach spätesten 20 Minuten entfernt werden, da die Wurzeln der Palmen ansonsten Schaden nehmen können.

Nach dem kräftigen Wässern sollte die oberste Schicht der Erde jedoch bei fast allen Palmen etwas abtrocknen. Das kann in sehr heißen Sommerwochen bereits 2 bis 3 Tage später, in den milderen Jahreszeiten erst nach einer Woche oder noch später der Fall sein. Auch die Menge des Gießwassers und der Gießrhythmus schwanken sehr stark, abhängig von der Topfgröße und der Größe der Palme. 

Während der Ruheperiode muss das Gießen der Palmen deutlich eingeschränkt werden. Die Erde wird nur mäßig feucht gehalten, sinken die Temperaturen zusätzlich noch ab, so sollte man das Gießen der Palmen noch weiter reduzieren.

Die Gießhäufigkeit von Palmen ist auch im Winter stark von den Temperaturen abhängig. Zwischen den Wassergaben lässt man das Substrat der Palmen erheblich stärker als während der Wachstumsphase abtrocknen.

Düngen der Palmen

Während der warmen Monate in der Hauptwachstumszeit werden die Palmen regelmäßig gedüngt, in den Ruheperioden stellt man die Düngung der Palmen vollständig ein.  Genauere Angaben finden Sie unter den einzelnen Palmenarten in unserem Pflanzenlexikon:

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Palmen / Luftfeuchtigkeit

Palmen kommen mit geringer Luftfeuchtigkeit aus. Sollte die Luft jedoch über einen längeren Zeitraum sehr trocken sein, so vertrocknen bei den meisten Palmen die Blattspitzen. Die Wedel der Palmen entwickeln sich aber sehr viel schöner, wenn die Luftfeuchtigkeit höhere Werte hat.

Palmen / Erde und Substrat

Fast alle Palmen wachsen recht gut in Komposterde, angereichert mit etwas Laub- oder Torferde sowie einem Zusatz von etwas scharfem Sand, Kies, Blähtonbruch oder Lavagranulat. Um die empfindlichen Wurzeln vor Staunässe zu schützen, sollte man eine Schicht Kieselsteine in den Topfboden legen.

Torf- oder Humuserde ohne Zusätze eignen sich für unsere Palmen nicht, da ein solches Substrat zusammensackt und eine Drainage und Belüftung der Wurzeln nicht mehr gewährleistet ist.

Besonderheiten der Palmen

Plötzliche Änderungen der Temperatur und der Lichtverhältnisse mögen Palmen nicht gerne.

Palmen können ab und zu mit einer lauwarmen Dusche oder besser in einem milden Sommerregen von Staub befreit werden.

Man kann eine Zimmerpalme bei warmem Wetter ins Freie stellen, achten Sie aber auf einen geschützten Platz ohne Zugluft. Vor dem Einbruch des Herbstes, bevor die Nächte zu kalt werden, sollte die Palme wieder zurück an ihren Platz in der Wohnung gebracht werden.

Hier geht es weiter:

Vermehren & Umtopfen der Palmen