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deutsche Pflanzennamen: Palmlilie Pantoffelblume Passionsblumen Peitschenkaktus Peperoni Pfeffer Pfeifenputzer Pfeilblatt Pfennigbaum Pfeilwurz Primeln Purpurtute | Anzeigen
Pedilanthus / SukkulentenDie Gattung Pedilanthus bildet sich aus blattsukkulenten Sträuchern, die durch den Zickzackwuchs ihrer Triebe sehr auffällig aussehen. In Wohnungen findet man hauptsächlich die Art Pedilanthus tithymaloides var. smallii. Diese Art hat einen sehr stark ausgeprägten Zickzackwuchs, die bis zu 70 cm langen Triebe ändern alle paar Zentimeter ihr Richtung. Durch diese besondere Wuchsform bildet sich ein buschig wachsender Strauch mit lichter Mitte.
Die mattgrünen etwa 7 cm langen und 5 cm breiten Blätter des Pedilanthus haben eine an der Unterseite kielförmig hervorstehende Mittelrippe. Die Blätter entwachsen wechselständig jeweils dem Punkt, an dem der Trieb eine Richtungsänderung vornimmt.
Blüten werden von dem Pedilanthus in Zimmerkultur praktisch nicht ausgebildet.
Kulturanleitung Pedilanthus
Licht: Pedilanthus kultiviert man an einem sehr hellen Standort mit mehreren Stunden täglicher Sonneneinstrahlung.
Gießen: Diese Sukkulenten müssen sehr sparsam gewässert werden. Bei jeder Wässerung feuchtet man den gesamten Topfballen vollständig an, dabei achtet man darauf das Substrat nicht durch zu kräftiges Gießen zu verwässern. Vor dem nächsten Wässern lässt man die Erde dann etwa bis in die Mitte des Topfes antrocknen. Zu häufiges und zu starkes Wässern führt sehr schnell zu einem Befall mit Mehltau oder zur Fäulnis des Stammes in Bodennähe.
Temperatur: Die Sukkulenten gedeihen gut bei Temperaturen zwischen 17 und 28 °C. Im Winter können die Pflanzen etwas kühler stehen, die Temperatur von 12 °C sollte aber nicht unterschritten werden.
Vermehrung: Die Pedilanthus vermehrt man durch Stamm- oder Kopfstecklinge. Dafür schneidet man 7 bis 15 cm lange Stücke von den Trieben. Pedilanthus gehört zu den Wolfsmilchgewächsen, nach dem Schnitt beginnt der Milchsaft aus den Schnittenden auszutreten. Man stoppt diesen Milchfluss am besten, indem man die Schnittenden in Wasser taucht. Danach lässt man die Schnittenden der Stecklinge einen Tag abtrocknen und setzt sie dann in ein Gemisch aus 2/3 Sand und 1/3 Torf.
Wer die Möglichkeit hat, sollte die Pflanzgefäße bodenwarm stellen, da die Wärme die Bewurzelung der Stecklinge sehr gut fördert.
Bis zur Bewurzelung bekommen die frisch eingesetzten Stecklinge einen hellen Platz ohne Sonnenbestrahlung. Sobald die Stecklinge der Pedilanthus neue Triebe bilden, kann man die kleinen Pflanzen in das empfohlenen Erdgemisch umtopfen und wie ausgewachsene Exemplare weiterkultivieren.
Erdmischung: Man verwendet zur Kultivierung dieser Sukkulenten ein Substrat aus Komposterde mit ein wenig scharfem Sand vermischt. Um Staunässe vorzubeugen gibt man auf den Topfboden eine Schicht Tonscherben oder Kiesel.
Umtopfen: Im allgemeinen reicht es die Sukkulenten etwa alle 2 Jahre zu Beginn der Wachstumsphase umzutopfen. Die Pedilanthus sollte in kleinen Töpfen kultiviert werden. Nur wenn das Pflanzgefäß kräftig durchwurzelt ist topft man die Pedilanthus in größer Töpfe um; dabei achtet man darauf, dass die Erde um die Wurzeln herum gut angedrückt wird.
Dünger: Man düngt die Pedilanthus nur während der Wachstumsphase im Abstand von 4 Wochen.
Hinweise: Die Pedilanthus gehört zu den Wolfsmilchgewächsen. Die bei Verletzungen austretende Flüssigkeit ist stark ätzend und darf nicht in die Augen oder auf die Schleimhäute geraten. Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Pelargonium
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