Gartenlexikon A bis Z

Hügelbeet

Das Hügelbeet ist besondere Beetform im Garten. Die Gemüsekultur auf Hügelbeeten findet immer mehr Anhänger. Hügelbeete stammen ursprünglich aus China. Sinn des Hügelbeets ist es, die fruchtbare Bodenschicht hügelartig anzuheben, um darunter einen luftigen und warmen Raum zu schaffen. Es eignet sich gut zur Verbesserung schwerer und verdichteter Böden.

Die Erstellung des Hügelbeets

Zur Erstellung eines Hügelbeets gräbt man eine 25 cm tiefe und etwa 120 cm breite, beliebig lange Grube aus. In die untere Schicht gibt man kleingeschnittenes Astholz. Dieses wird mit Laub oder Stroh abgedeckt. Darauf folgt eine dicke Schicht eines guten Gartenerde-Kompost-Gemischs. Durch den Verrottungsprozeß im Inneren sinkt das Hügelbeet im Laufe der Zeit ein. Es muss nach etwa 5 Jahren neu angelegt werden.

Bepflanzen der Hügelbeete in Mischkultur

Es ist üblich, das Hügelbeet in Mischkultur zu bepflanzen. Dabei werden hochwachsende Pflanzen an die höchste Stelle und niedrigere an die Seiten gesetzt. Nachteilig wirkt sich allerdings aus, dass vom Hügelbeet wesentlich mehr Wasser verdunstet als von einem normalen, flachen Beet. Um gute Erträge zu erzielen, müssen die Pflanzen auf einem Hügelbeet deshalb entsprechend reichlich gewässert werden. Verwendet man beim Aufbau eines Hügelbeets auch viele grüne Pflanzenabfälle, so entsteht bei der Verrottung zu viel Nährhumus. Dadurch kann es zu einer Stickstoffüberdüngung kommen.