Cyanotis - Kulturanleitung & Pflege

     
Zimmerpflanzen | «Cyanotis»
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Cyanotis

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Pflanzenlexikon C - Cyanotis

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Cyanotis

Pflanzen der Gattung Cyanotis wachsen mit kriechenden Trieben, die bei älteren Pflanzen nach unten herabhängen. Die kleinblättrige, das ganze Jahr ohne Ruhepause wachsende Cyanotis, kommt besonders gut in Blumenampeln zur Geltung. Die Cyanotis ist eine nahe Verwandte der Tradescantia, mit der sie auch leicht verwechselt wird. Cyanotis benötigt für ein buschiges Wachstum jedoch einen helleren Standort als ihre Verwandte, ansonsten wachsen ihre Triebe sparrig und spärlich.

Cyanotis kewensis hat auf der Oberseite grüne und auf der Unterseite rot gefärbte Blätter. Sowohl die Triebe als auch die kleinen, dickblättrigen Blätter sind mit feinen, weißlichen Haaren bewachsen. Die Pflanze bildet kleine rötliche Blüten, eine Blütenbildung in Wohnungskultur ist jedoch recht selten.

Cyanotis somaliensis wächst ebenfalls mit kleinen, etwa 4 cm langen, grün gefärbten Blättern. Bei dieser Art sind nur die Blattränder mit den feinen, weißen Härchen bewachsen.(siehe Foto oben) Die auch bei dieser Art selten auftretenden Blüten haben eine blaue Färbung.

Kulturanleitung Cyanotis:

Licht: Die Cyanotis benötigt einen möglichst hellen Standort und direktes Sonnenlicht. Da die Pflanze in Blumenampeln sehr gut zur Geltung kommt, sollte man sie direkt in ein sonnenbeschienenes Südfenster hängen.

Gießen: Man gießt die Pflanzen ganzjährlich gleichmäßig. Der Topfballen sollte nach dem Gießen gut und vollständig durchfeuchtet sein. Vor der nächsten Wassergabe lässt man die oberste Erdschicht leicht abtrocknen. Um Fleckenbildung auf den Blättern zu vermeiden, sollte man darauf achten, kein Gießwasser direkt über die Blätter zu gießen.

Temperatur: Eine Cyanotis gedeiht das ganze Jahr über bei normalen Wohnungstemperaturen. Damit sich die Blattspitzen der Pflanzen nicht braun färben, sollte man für eine leicht erhöhte Luftfeuchtigkeit sorgen. Dazu stellt man die Pflanzgefäße, auch wenn man die Pflanzen in Blumenampeln kultiviert, in mit Wasser und Kieselsteine gefüllte Schalen.

Vermehrung: Zur Vermehrung der Pflanzen schneidet man im zeitigen Frühjahr Kopfstecklinge mit 4 Blattpaaren. Die untersten Blätter werden entfernt und die Stecklinge in ein leicht angefeuchtetes Gemisch aus Torf und Sand gesteckt. Man stellt die Stecklinge an einen warmen, hellen, aber nicht sonnigen Platz. Bis zur erfolgreichen Bewurzelung gießt man die Stecklinge gerade soviel, dass die Erde leicht feucht bleibt. Wenn die ersten Austriebe sichtbar werden, pflanzt man die jungen Cyanotis in kleinen Gruppen von 5 bis 8 Pflanzen in ein größeres Pflanzgefäß mit üblicher Blumenerde.

Erdmischung: Obwohl es sich nicht um ausgesprochene Sukkulenten handelt, brauchen die Pflanzen dieser Gattung ebenso wie die Sukkulenten eine sandige Erde. Man pflanzt sie in Einheits- oder Blumenerde, der man ein Drittel scharfen Sand oder Perlite zusetzt.

Umtopfen: Die Cyanotis entwickeln keine kräftigen Wurzeln und wachsen langsam, deshalb müssen die Pflanzen nur alle 4 bis 5 Jahre umgetopft werden.

Dünger: Die langsam wachsenden Cyanotis brauchen nur alle 8 bis 10 Wochen mit einem Flüssigdünger gedüngt werden.

Hinweise: Die Blattfärbung der Cyanotis wird intensiver, wenn man die Pflanzen hin und wieder 1 oder 2 Tage lang fast vollständig austrocknen lässt.

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