Fatshedera Fatsia japonica Faucaria Ferokaktus Ficus Ficus elastica Ficus benjamina Fittonia Fortunella Fuchsia
deutsche Pflanzennamen: Felsenkaktus Fensterblatt Fetthenne Feuerradbaum Fiederaralie Fischschwanzpalme Flamingoblume Flaschenbaum Flaschenputzer Fleißiges Lieschen Frauenhaarfarn Frauenschuh Friedenslilie Fuchsien
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FeuerradbaumDie Pflanzen aus der Gattung Stenocarpus (Feuerradbaum) wachsen in Australien in freier Natur, in Wohnungen werden sie wegen ihrer interessanten, aparten Blattform und der hübschen Blüten gerne kultiviert.
Stenocarpus sinuatus ist die einzige in Wohnungen kultivierte Art aus dieser Gattung. Die Pflanzen erreichen in Kübeln eine Höhe von etwa 2 m. Der Feuerradbaum verzweigt sich von Natur aus recht unwillig, um ein buschiges Wachstum zu provozieren sollte man regelmäßig die Triebspitzen entfernen.
Die bis zu 20 cm breiten und 40 cm langen, tief eingeschnittenen Blätter bilden sich wechselständig an Stamm und Zweigen. Es gibt jedoch auch Formen des Feuerradbaumes mit kleineren lanzettlich geformten, ungeteilten oder nur angedeutet eingeschnittenen Blättern.
Bei allen Formen des Feuerradbaumes sind die Blätter auf der Oberseite glänzend grün gefärbt, die Unterseite ist etwas blasser mit einem leichten rötlichen Schimmer. Die Mittelrippen der Blätter sind hellgrün. Die Blattstiele eines Feuerradbaumes haben die gleiche Färbung wie die Mittelrippe.
Kulturanleitung Feuerradbaum
Licht: Einen Feuerradbaum kultiviert man an einem hellen Standort mit einigen Stunden täglicher Sonnenbestrahlung.
Gießen: Während der Wachstumsperiode wird ein Feuerradbaum reichlich gegossen, die Erde sollte nicht abtrocknen und der Topfballen muss gleichmäßig feucht bleiben. Staunässe ist zu vermeiden, überschüssiges Wasser entfernt man nach dem Gießen aus dem Untersetzer. In der Ruhezeit schränkt man die Wassergaben ein und gießt gerade so viel, dass der Topfballen nicht vertrocknet.
Temperatur: Der Feuerradbaum wächst bei normalen Zimmertemperaturen. Wenn die Pflanze etwas kühler steht, bei Temperaturen unter 18 °C wachsen die Blätter härter und werden ledrig, bei höheren Temperaturen sind die Blätter weicher und größer. Temperaturen unter 9 °C werden von dem Feuerradbaum nicht gut vertragen.
Vermehrung: Im zeitigen Frühjahr kann man den Feuerradbaum durch Aussaat vermehren. Die Samen werden etwa 5 mm tief in ein leicht angefeuchtetes Gemisch aus Torf und Sand eingebracht. Über das Saatgefäß legt man eine Plexiglasplatte die ideale Keimtemperatur liegt bei etwa 18 °C. Nach der Keimung deckt man die Sämlinge auf, dann stellt man sie an einen hellen, halbschattigen Platz ohne pralle Sonne in den Mittagsstunden und hält das Substrat weiterhin leicht feucht. Zwischen den Wassergaben sollte die Oberfläche des Substrates leicht antrocknen, permanent feuchte Erde kann bei den kleinen Pflanzen zur Stengelfäule führen. Sobald die Sämlinge etwa 5 cm groß sind und mindestens zwei echte Blätter besitzen, werden sie in einzelne Pflanzgefäße mit Komposterde pikiert und wie ausgewachsene Exemplare weiterkultiviert.
Erdmischung: Einen Feuerradbaum kultiviert man in einer Blumenerde auf Kompostbasis.
Umtopfen: Im zeitigen Frühjahr kann man die Pflanzen bei Bedarf in größere Pflanzgefäße umtopfen.
Dünger: Man düngt den Feuerradbaum im Abstand von 14 Tagen mit einem flüssigen Volldünger in normaler Konzentration. Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Fiederaralie |