Kalanchoe Kohleria
deutsche Pflanzennamen: Kalla Kalmus Kamelie Kanonierblumen Kardamom Kastanienwein Katzenschwänzchen Kentia-Palmen Klimme Klebesamen Keulenlilie Köcherblümchen Königspalme Königswein Kokosnuss Kolbenfaden Korallenbeere Kranzschlinge Kreuzbraut Krokus Kugelkaktus Kumquat Kussmäulchen
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KamelieKamelien sind kleine blühende Sträucher oder Bäume, mit auffallend hübschen Blüten Die im Zimmer kultivierten Pflanzen sind meist Sorten der Art Camellia japonica. Die wechselständig, an verholzten Stämmen wachsenden, glänzenden leicht ledrigen Blätter der Pflanzen werden 12 cm lang und 6 cm breit.
Die Blüten der Kamelien stehen einzeln oder zu mehreren und bilden sich einfach mit 5 Blütenblättern rund um ein kleinen Büschel gelber Staubfäden. Ab und zu bilden sich auch gefüllte Blüten mit mehr als 20 Blütenblättern, die Staubfäden sind dann meist nicht sichtbar.
Im Handel wird die Kamelie meist ohne eine Sortenbezeichnung angeboten, es werden jedoch unterschiedliche Arten kultiviert. Die wichtigsten Kamelien Arten sind:
Camellia japonica "Adolphe Audusson" mit prall gefüllten, dunkelroten, 12 cm großen Blüten.
Camellia japonica "Alba Plena" mit meist gefüllten, weiß gefärbten, 12 cm großen Blüten.
Camellia japonica "Alba Simplex" mit nicht gefüllten, weiß gefärbten, 8 cm großen Blüten.
Camellia japonica "Pink Perfection" mit kräftig gefüllten, hell rosa gefärbten, 8 cm großen Blüten.
Camellia japonica "Purity" mit kräftig gefüllten, weiß gefärbten, 8 cm großen Blüten. Die Blüten dieser Kamelie sind langlebiger als die Blüten der anderen Arten.
Camellia japonica "William S. Hastie" mit kräftig gefüllten, ziegelroten, 10 cm großen Blüten.
Kulturanleitung Kamelie
Licht: Man stellt Kamelien ganzjährlich über an einen sehr hellen, leicht sonnigen Standort.
Gießen: In der Hauptwachstumszeit gießt man die Pflanzen gleichmäßig, überschüssiges Wasser muss aber nach dem Gießen sofort aus dem Untersetzer entfernt werden. Während der winterlichen Ruheperiode, die sich abhängig von der Sorte vom Ende der Blütezeit bis in den späten Frühsommer oder auch in den Herbst erstreckt, gießt man die Kamelien nur so viel, dass die Pflanzenerde nicht vollkommen austrocknet
Temperatur: Bei normalen Zimmertemperaturen setzen die Kamelien normalerweise keine Blüten an. Die Pflanzen wachsen hingegen sehr gut in einem kühlen Raum. Die beste Temperatur während der Zeit der Blütenbildung vom Winter bis zum Frühjahr beträgt 9 bis 17 °C. Temperaturen über 19 °C werden von Kamelien nicht lange vertragen. Um die Luftfeuchtigkeit für die unterschiedlichen Kamelien zu erhöhen stellt man die Töpfe in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine und besprüht die Pflanzen zusätzlich mindestens einmal täglich mit Wasser.
Vermehrung: Kamelien kann man in Zimmerkultur nicht sehr erfolgreich vermehren. Die Anzucht mit Kopfstecklingen und einem Bewurzelungshormon kann mit etwas Glück jedoch zum Erfolg führen. Es ist sicherlich besser junge Kamelien im Handel zu erwerben.
Erdmischung: Für alle Kamelien Arten verwendet man ein Gemisch aus gleichen Teilen saurem Torf, grober Lauberde und kalkfreier Komposterde. Der pH-Wert der Erde sollte 4,5 bis 5,5 betragen.
Dünger: Zur Hauptwachstumszeit verabreicht man den Kamelien alle 14 Tage Flüssigdünger in schwacher Konzentration.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge:
Schmierläuse Der Befall mit diesen üblen Pflanzenschädlingen wird an der Kamelie öfter beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinnst der Schmierläuse ist gut auf den Blättern der befallenen Pflanzen zu erkennen. > Schmierläuse bekämpfen / Symptome erkennen Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Kanonierblumen |