Schwarzbeinigkeit / Stecklingsfäule - Bekämpfung von Krankheiten

Stecklingsfäule

Schwarzbeinigkeit

Die Stecklingsfäule, Schwarzbeinigkeit oder schwarze Stängelfäule wird durch verschiedene Pilze verursacht. Die befallenen Triebe der Pflanze färben sich schwärzlich und beginnen an der Basis zu faulen.

Die Schwarzbeinigkeit und Stecklingsfäule bildet sich meist dann, wenn man zu stark gießt und die Erde permanent zu feucht ist. Besonders junge Pflanzen in lehmiger, dichter Erde sind für die Schwarzbeinigkeit anfällig. Wichtig ist es, für alle Stecklinge ein grob strukturiertes, gut wasserdurchlässiges Vermehrungssubstrat zu verwenden. Bewährt hat sich eine Mischung aus grober Komposterde mit einer Beimischung von etwa 1/3 Sand. Den Sand sollte man vor der Verwendung sterilisieren, dies kann man durch erhitzen des Sandes im Backofen erreichen.

Behandlung des Rußtaus

Von der Schwarzbeinigkeit betroffene Schadstellen erholen sich nicht mehr. Falls nur ein Steckling von mehreren im selben Pflanzgefäß von der Stecklingsfäule befallen ist, gräbt man ihn mit einem Löffel aus und entsorgt die umliegende Erde mit der betroffenen Pflanze.

Um der Schwarzbeinigkeit vorzubeugen, taucht man die Schnittenden der Stecklinge in ein Fungizid. In der Regel ist dies aber nicht notwendig, besser ist es dem Pilz keine Möglichkeit zur Entwicklung zu geben. Sparsames Gießen und eine gut wasserdurchlässige Erde sind die beste Vorbeugung gegen die Stängelfäule.