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StenotaphrumDie Pflanzen der Gattung Stenotaphrum sind der Familie der Gräser zugehörig. Stenotaphrum wächst mit hübschen, flachen oder zusammengerollten Blättern.
Stenotaphrum secundatum "Variegatum" wird in Wohnungen kultiviert. Die aparten Grashalme wirken in Gruppen zusammen mit dunkelgrünen Blattpflanzen besonders gut. Auch in Blumenampeln kommen die Stenotaphrum sehr schön zur Geltung.
Die kriechend wachsenden, flachgedrückten Grashalme bilden an den Stellen Wurzeln, wo die verdickten Blattknoten mit dem Pflanzsubstrat in Berührung kommen. An diesen stellen meist mehrere helle, cremefarbene Blätter, die mit dünnen, grünen Linien gezeichnet und zum Teil auch grün gerändert sind. Die Blätter einer Stenotaphrum wachsen in Längen von 5 bis 30 cm. Sie sind über ihre gesamte Länge gleich breit und an der Spitze abgerundet. Einige Blätter verlieren im Laufe der Zeit ihre Färbung und sterben dann ab. Sie lassen sich leicht ablösen, die Pflanze wird dabei nicht beschädigt. Die unscheinbaren Blüten bilden sich in Wohnungskulturhaltung nur selten oder gar nicht.
Kulturanleitung Stenotaphrum
Licht: Die Stenotaphrum wird an einem hellen Standort kultiviert. Die Pflanze benötigt täglich einige Stunden direkte Sonnenbestrahlung, ansonsten verblassen die Blätter, verlieren ihre Kontrastfärbung und vergrünen. Bei sehr guten Lichtverhältnissen bekommen manche Blätter einen leichten lilafarbenen Schimmer.
Gießen: Während der Wachstumsperiode wässert man die Stenotaphrum reichlich, der Topfballen sollte immer etwas feucht sein und darf nicht abtrocknen.
In der Ruheperiode wird die Pflanze sparsamer gewässert, vor der jeweils nächsten Wassergabe lässt man den Topfballen gut zur Hälfte abtrocknen
Temperatur: Die Pflanzen wachsen sehr schnell bei normalen Raumtemperaturen. Temperaturen unter 12 ° C werden von der Stenotaphrum aber nicht vertragen.
Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit verhindert ein frühzeitiges Vergilben und Absterben der Blätter, die Töpfe sollten deshalb auf mit Wasser und Steinen gefüllte Untersetzer gestellt werden. Ist dies nicht möglich, so kann man die Stenotaphrum einmal täglich mit zimmerwarmem, kalkfreiem Wasser besprühen.
Vermehrung: Stenotaphrum lässt sich am einfachsten durch Teilung des Wurzelstocks vermehren. Man nimmt die Pflanze aus dem Topf und zerschneidet den Wurzelballen mit einem Messer senkrecht in mehrere Teile. Das verfilzte, zusammenhängende Wurzelgeflecht kann man mit den Fingern vorsichtig auseinanderziehen. Nun entfernt man vorsichtig eventuell abgestorbene Wurzelfäden und setzt die Pflanzen in Büscheln zu 3 bis 5 Pflanzen in die neuen Pflanzgefäße.
Erdmischung: Für Stenotaphrum nimmt man handelsübliche Blumenerde auf Kompostbasis. Auch eine Mischung zu gleichen Teilen aus Torf und Komposterde eignet sich für die Pflanzen hervorragend.
Umtopfen: Die Pflanzen können bei Bedarf mehrmals im Jahr umgetopft werden. Sobald die Grashalme die gesamte Topfoberfläche bedecken, kann man die Pflanzen in größere Gefäße umtopfen.
Junge Exemplare sind hübscher als ältere Pflanzen. Nach zwei bis drei Jahren sollte man die alten Exemplare durch Nachzucht erstzeten.
Dünger: In der Hauptwachstumszeit düngt man alle 3 bis 4 Wochen mit einem Flüssigdünger in mäßiger Konzentration. Wenn man die Pflanzen zu oft oder zu kräftig düngt, werden die Blätter der Stenotaphrum unnatürlich groß und schlaff. Lesen Sie beliebte Hausmittel mit Heilpflanzen Blättern Sie in weiteren Zimmerpflanzen Stephanotis |