Gemeine Waldrebe - als Heilpflanze verwenden

Waldrebe

Name: Clematis vitalba L.
Pflanzennamen im Volksmund: Gemeine Waldrebe
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Wuchshöhe: 15 bis 20 m hochrankende Liane
Verwendung: Äußerlich
Die pharmazeutische Industrie verwendet Inhaltsstoffe dieser Pflanze
Bachblüten-Therapie: Clematis Bachblüte Nr. 9
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Hautgeschwür, Neuralgie, Schmerz

Steckbrief / Beschreibung

Die Gemeine Waldrebe gehört zu den wenigen in Mitteleuropa wachsenden Lianen. Im Herbst und Winter sieht man viele Gebüsche und Waldränder mit den wolligen Fruchtschöpfen der Waldreben überzogen. Sobald die Blattstiele junger Stängel die Zweige einer anderen Pflanze berühren, krümmen sie sich mehrmals um diese herum und geben so der Waldrebe Halt. Ohne Rücksprache und eine ausdrückliche ärztliche Verordnung sollte die Gemeine Waldrebe nur äußerlich angewandt werden. Waldreben enthalten wie zahlreiche andere Hahnenfußgewächse giftige Stoffe. Doch selbst die äußerliche Anwendung mit Waldreben ist nicht ganz ungefährlich, da die Blätter dieser Pflanzen auf der Haut eine lokale, brennende Reizung verursachen können. Die in Europa noch seltenere Aufrechte Waldrebe besitzt ähnliche Eigenschaften wie ihre nahe Verwandte, die Gemeine Waldrebe.

Die Gemeinen Waldreben sind bis zu 20 m hochwachsende holzige Lianen. Ältere Sprosse haben eine hellbraune, faserige Rinde. Jüngere Sprossen sind kantig und verankern sich mit Hilfe eingerollter Blattstiele an Zweigen von Bäumen und Sträuchern. Die gefiederten Blätter sind grün gefärbt und gegenständig angeordnet. Ein Blatt besteht aus 3 bis 9 eiförmigen bis herzförmigen, gesägten Blättchen. Die Blütezeit der Gemeinen Waldreben liegt zwischen Juni und August. Die weißen, sich in Rispen bildenden Blüten haben keine Kronblätter, jedoch 4 weiße, auf beiden Seiten filzige Kelchblätter. Der Geruch der Gemeinen Waldreben ist angenehm, schwach und etwas dem des Weißdorns ähnlich. Der Geschmack dieser Pflanzen ist brennend, scharf.

Standort / Hier findet man Gemeine Waldreben

Die Gemeine Waldrebe wächst in Mittel- und Südeuropa. Die Pflanze bevorzugt Wälder und Gebüsche mit kalkreichen Böden. Man findet Waldreben bis in Höhenlagen von etwa 1500 m.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Gemeine Waldrebe

hautreizend

Verwendete Pflanzenteile

In der Naturheilkunde benutzt man von der Waldrebe die im Sommer gesammelten Blätter.

Inhaltsstoffe der Gemeinen Waldrebe

Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind: Protoanemonin, Saponin, Alkaloid

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Die Waldrebe wird in der Pflanzenheilkunde nur äußerlich angewendet. Anwendungen mit der Waldrebe in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Hautgeschwür, Neuralgie, Schmerz

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Bilder der Gemeinen Waldrebe

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Waldrebe

Gemeine Waldrebe

Foto: Gaffard
Public Domain

Waldrebe

Gemeine Waldrebe

Foto: H. Zell
Bestimmte Rechte vorbehalten

Waldrebe, Blüte

Blüten einer Waldrebe

Foto: Pethan
Bestimmte Rechte vorbehalten