Weißdorn - als Heilpflanze verwenden

Zweigriffeliger Weißdorn

Name: Eingriffeliger Weißdorn (Crataegus monogyna), Zweigriffeliger Weißdorn (Crataegus laevigata)
Pflanzennamen im Volksmund: Hagedorn, Mehlbeere
Pflanzenfamilie: Rosengewächse (Rosaceae)
Wuchshöhe: 2 bis 4 m hoher Strauch
Verwendung: Innerlich und Äußerlich
Die pharmazeutische Industrie verwendet Inhaltsstoffe dieser Pflanze
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Alpdrücken, Angina, Angst, Bäder, Bluthochdruck, Durchfall, Fettleibigkeit, Halsschmerzen, Herz, Herzklopfen, Krämpfe, Nervosität, Nierensteine, Schlaflosigkeit

Steckbrief / Beschreibung

Der deutsche Name Weißdorn ist auf die weiß gefärbten Blüten zurückzuführen. Trotz ihrer Schönheit verströmen diese einen üblen Aasgeruch. Dieser für uns Menschen unangenehme Geruch lockt Fliegen und Käfer zur Bestäubung an. Der Weißdorn wächst meist strauchförmig, die Pflanze kann aber gelegentlich auch zu kleinen, bis etwa sieben Meter hohen Bäumen heranwachsen. Das sehr harte, rötlich gefärbte Holz wurde früher von Drechslern gerne für Werkzeugstiele, Dreschflegel und Spazierstöcke verwendet.

Weißdorn kann sehr alt werden, die Pflanzen erreichen das erstaunliche Alter von 500 bis 600 Jahren. Die beiden, oft zusammen vorkommenden Arten, Eingriffeliger und Zweigriffeliger Weißdorn, haben die gleichen medizinischen Eigenschaften. Die beiden unterschiedlichen Pflanzen lassen sich leicht an der Zahl der Griffel und Kerne in den Früchten sowie an ihrer Blattform unterscheiden.

Die Früchte des Weißdorns wurden früher als Schweinefutter verwendet und in Notzeiten auch von der Bevölkerung gegessen. Der Weißdorn wird noch heute häufig als Kreislaufmittel verwendet, er war auch wegen seiner harntreibenden und adstringierenden Wirkung bekannt.

Standort / Hier findet man Weißdorn

Der Weißdorn wächst im gesamten europäischen Raum, in den nördlichen Gebieten findet man den Weißdorn bis zum mittleren Skandinavien. Weißdorn wächst bis in Höhenlagen von etwa 1600 m.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Weißdorn

adstringierend, blutdrucksenkend, fiebersenkend, harntreibend, krampflösend, sedativ (beruhigend)

Verwendete Pflanzenteile

In der Naturheilkunde benutzt man von dem Weißdorn die ungeöffneten Blüten, die gegen Ende September gesammelten Früchte und die im Februar gesammelte Rinde der jungen Zweige. Die Früchte trocknet man bei moderaten Temperaturen im Ofen.

Inhaltsstoffe des Weißdorns

Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind: Flavonoide, Amine, Terpenderivate, Histamin, Gerbstoffe, Vitamin C

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Der Weißdorn wird in der Pflanzenheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Anwendungen mit dem Weißdorn in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Alpdrücken, Angina, Angst, Bäder, Bluthochdruck, Durchfall, Fettleibigkeit, Halsschmerzen, Herz, Herzklopfen, Krämpfe, Nervosität, Nierensteine, Schlaflosigkeit

Buchempfehlungen

> Bei Amazon.de Bücher über Heilpflanzen und Heilkräuter bestellen

Bilder des Weißdorns

Klicken Sie zum Vergrößern auf die Vorschaubilder

Eingriffeliger Weißdorn

Eingriffeliger Weißdorn

Foto: H. Zell
Bestimmte Rechte vorbehalten

Eingriffeliger Weißdorn

Eingriffeliger Weißdorn

Foto: Georges Jansoone
Bestimmte Rechte vorbehalten

Zweigriffeliger Weißdorn

Zweigriffeliger Weißdorn

Foto: Sten Porse
Bestimmte Rechte vorbehalten