knollenbildende Begonien - Begonia

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Begonia, knollenbildend

Pflanzenlexikon B - Begonia, knollenbildend

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deutsche
Pflanzennamen:
Baumfreund
Bischofsmütze
Begonien
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BlauesLieschen
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Bogenhanf
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Buntwurz

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knollenbildende Begonien - Begonia

Licht: Die knollenbildenden Begonien benötigen einen hellen, nicht sonnigen Standort. Die Blätter und Blüten dieser Begonien sind empfindlich und können durch direkte Sonneneinstrahlung verbrennen.

Viele dieser Begonienarten vertragen auch halbschattige und schattige Standorte. Während der winterlichen Ruhepause der knollenbildenden Begonia einen kühlen und schattigen Standort bieten.

Gießen: Während der Wachstumsperiode gießt man die Pflanzen mäßig, zwischen den einzelnen Wassergaben sollten die obersten Zentimeter des Topfballens leicht antrocknen. Vor der  Ruheperiode, wenn die Begonien das Wachstum langsam einstellen, gibt man nur soviel Wasser, daß die Erde nicht vollständig austrocknet.

Während der Ruheperiode stellt man das Gießen fast vollständig ein. Ein völliges durchtrocknen sollte man aber durch eine sehr geringfügige Wassergabe verhindern.

Temperatur: Die Pflanzen kommen mit unseren Zimmertemperaturen gut zurecht. Während der Ruheperiode eignen sich Temperaturen um die 13°C.

Vermehrung: Die halbknolligen Begonien können mit Stecklingen vermehrt werden. Im Frühjahr oder Frühsommer schneidet man 8-12 cm lange Kopfstecklinge und setzt diese in Anzuchterde mit gleichen Anteilen Sand und Torfmull.

Die Stecklinge werden die ersten 3 bis 4 Wochen mit einer durchsichtigen Plastikhaube abgedeckt und an einen hellen, nicht sonnigen Standort gestellt. Nach der Wurzelbildung setzt man die jungen Pflanzen in ein Erdgemisch aus steriler Komposterde und behandelt sie wie vollentwickelte Exemplare.

Bei vielen der knollenbildenden Begonienarten treten im Herbst Brutknöllchen an den Blattachseln auf. Sobald die Triebe  der Begonien im Herbst absterben entfernt man diese Knöllchen und lagert sie bei Temperaturen um die 12 bis 14 °C. Im Frühling werden die kleinen Knollen in frische Erde gesetzt und leicht feucht gehalten. Man achte darauf, die Knollen beim einsetzten nicht vollständig mit Erde zu bedecken.

Knollenbildende Begonien-Hybriden werden im Frühjahr durch zerschneiden einer großen Knolle in Teilstücke vermehrt. Jedes Teilstück muß mindestens einen Vegetationspunkt haben. Die Einzelstücke  werden jeweils in einen eigenen Topf mit Anzuchterde gesetzt.

Erdmischung: Die Pflanzen gedeihen gut in Erdmischungen mit hohem Torfgehalt. Auch ein Gemisch aus gleichen Teilen Lauberde und Komposterde ist für diese Begonien geeignet.

Dünger: Die Pflanzen werden nur während der Hauptwachstumsphase alle 14 Tage mit Flüssigdünger in mäßiger Konzentration gedüngt. Die knollenbildenden Begonien bevorzugen hierbei Dünger mit hohem Kaligehalt.

Hinweise: Knollenbildende Pflanzen der Gattung Begonia wachsen im Sommer sehr gut im Freien, auf dem Balkon oder der Terrasse. Um ein beschädigen der Knolle im Herbst zu vermeiden, entfernt man mit einem scharfen Messer vorsichtig die zu Beginn der Ruheperiode absterbenden Blätter und Triebe. Weiter Besonderheiten für die knollenbildenden Begonien

Krankheiten & Pflanzenschädlinge: Begonien vertragen im allgemeinen keine trockene Luft. Luftbefeuchter oder wassergefüllte Schalen helfen die Luftfeuchtigkeit im zu erhöhen. Einige Begonien neigen zum Befall mit echtem Mehltau.

Erste Zeichen sind kleine mehlige Flecken an den Blättern, Blattstielen oder Trieben der Begonie. Durch vorbeugendes Einsprühen der Begonie in regelmäßigen Abständen kann man dem Mehltau vorbeugen.

Außerdem neigen die Begonien zum Befall mit Blattälchen

siehe auch: normalwurzelnde Begonie und rhizombildende Begonie

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Beloperone