Nadelpalme - Kulturanleitung & Pflege der Pflanzen

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deutsche Pflanzennamen:
Nadelpalme
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Nadelpalme

Diese langsam wachsende Palme gehört zu den sehr frostharten Palmen, eine Nadelpalme übersteht auch sehr strenge Winter. Diese Frostbeständigkeit macht sie zu einem idealen Kandidaten für die Gartenkultivierung.

Kulturanleitung Nadelpalme

Licht: Wie fast alle Palmen sollte auch die Nadelpalme einen vollsonnigen Standort bekommen.

Gießen: Vom Frühling bis zum Herbst wird die Nadelpalme gleichmäßig gegossen, so dass der Wurzelballen vollständig, bis zum Grund feucht ist. Zwischen den Wassergaben sollte die oberste Schicht der Erde jedoch etwas abtrocknen. Das kann in sehr heißen Sommerwochen bereits 2 bis 3 Tage später, in den milderen Jahreszeiten erst nach einer Woche oder noch später der Fall sein. Auch die Menge des Gießwassers und der Gießrhythmus schwanken sehr stark, abhängig von der Topf- und der Pflanzengröße. 

Im Winter schränkt man das Gießen ein. Die Gießhäufigkeit ist stark von den Temperaturen abhängig. Zwischen den Wassergaben lässt man das Substrat zu 2/3 abtrocknen.

Temperatur & Frostbeständigkeit: Die Nadelpalme gilt als extrem Frostbeständig. Diese Palme verträgt als ausgewachsenes Exemplar Temperaturen bis etwa - 22 °C.

In Kübeln kultivierte Nadelpalmen sollten jedoch bereits bei geringeren Minusgraden geschützt werden, da die Wurzeln in Pflanzkübeln nach einigen Tagen starkem Frost vollständig durchfrieren.

siehe auch:
Frostschutz für Palmen

Vermehrung: Wenn man Nadelpalmen aus Samen heranziehen möchte, so sollte man für die Keimung im Frühling einen sehr warmen Platz wählen. Die Samen werden 1 bis 2 cm tief in die Erde eingebracht und stets feucht gehalten.

Erdmischung: Für die Kultivierung von Nadelpalmen verwendet man ein Erdgemisch auf Kompostbasis mit einem Zusatz von etwas scharfem Sand und etwas Kies, Blähtonbruch oder Lavagranulat.

Torf- oder Humuserde ohne Zusätze eignen sich nicht, da ein solches Substrat zusammensackt und eine Drainage und Belüftung der Wurzeln nicht mehr gewährleistet ist.

Umtopfen: Je nach Wachstum setzt man die Palme im Frühjahr in ein etwas größeres Pflanzgefäß um. Dabei kann man auch die alte Erde vorsichtig entfernen und durch neues Substrat ersetzen. 

Generell sollte man für Palmen möglichst hohe Pflanzgefäße, Töpfe oder Kübel verwenden. Die Pfahlwurzeln der Nadelpalmen wachsen senkrecht nach unten, dafür benötigen sie ausreichend Platz. Wenn sich die oberen Wurzeln der Palmen aus dem Pflanzgefäß herausdrücken, wird es für die Wurzelstruktur zu eng. Spätesten zu diesem Zeitpunkt sollte man seine Nadelpalme in ein größeres, höheres Gefäß umtopfen. 

Dünger: Während der Wachstumsphase düngt man die Nadelpalme im Abstand von 4 Wochen. Während der winterliche Ruheperiode werden die Palmen nicht gedüngt.

Hinweise: In Pflanzkübeln kultivierte Nadelpalmen die an lichtschwachen Standorten überwintert werden, dürfen im Frühling nicht sofort in das pralle Sonnenlicht gestellt werden.

Die harte UV Strahlung kann die nicht an das direkte Sonnenlicht gewöhnten Blätter der Nadelpalme verbrennen. Eine solche Verbrennung ist an braunen, unregelmäßigen Flecken der Blätter zu erkennen.

Um die Nadelpalme im Frühling an das direkte Sonnenlicht zu gewöhnen, stellt man sie  1 bis 2 Wochen an einen halbschattigen Platz. Etwas Sonne in den Morgen- oder Abendstunden ist in dieser Zeit ausreichend. Nach dieser Eingewöhnungsphase kann man die Nadelpalme an ihren endgültigen Standort stellen.

Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:

Narzissen